Antrag „Ratingen wird Fairtrade-Stadt“

Susanne Stocks - Fraktionsvorsitzende

Susanne Stocks – Fraktionsvorsitzende

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,

am 05. Februar 2014 findet von 10:00 bis 12:00 Uhr die NRW-weite, offizielle Auftaktverans-taltung des bundesweiten, mit dem „Fair Trade Award“ ausgezeichneten UNESCO-Bildungsprojektes „Fair Future II – Der Ökologische Fußabdruck“ in der Stadthalle Ratingen statt.
Wadersloh und Unkel sind es, Köln und Düsseldorf auch, Monheim und Erkrath wollen es in unserem Kreis werden, Ratingen ist es (noch) nicht: eine Fairtrade-Stadt.

Wir beantragen daher: „Ratingen wird Fairtrade-Stadt. Der Rat beauftragt die Verwal-tung, alle nötigen Schritte zur Bewerbung in die Wege zu leiten.“

Begründung:
Fairtrade Stadt zu werden, bedeutet, ein konkretes Zeichen für eine gerechtere Welt zu set-zen. Damit trägt die Stadt und ihre engagierten Bürgerinnen und Bürger dazu bei, dass die Produzenten in Lateinamerika, Afrika und Asien bessere Preise für ihre Produkte erhalten und sie damit mit ihren Familien ein menschenwürdiges Leben führen können.

FairTrade ist für Ratingen ein Imageplus. Die Stadt stellt sich als Vorbild für ein gerechteres Wirtschaftssystem dar, Fairtade verhindert z.B. ausbeuterische Kinderarbeit. Ratingen gewinnt durch die Teilnahme an der Kampagne „FairTradeTown“ an Internationalität.

„Der faire Handel soll den Produzenten in den Entwicklungsländern Chancen bieten, “gerechte”, also über dem Weltmarktniveau liegende Preise für den Verkauf ihrer Produkte zu erzielen und durch die Förderung sozialer und ökologischer Projekte ihre persönlichen Lebensbedingungen verbessern. Spezielle Gütesiegel sollen dem Konsumenten helfen, sich in der immer breiter werdenden Palette der Angebote zu Recht zu finden. Diese Siegel garantieren den Verbraucherinnen und Verbrauchern durch die Erfüllung strenger Auflagen – die durch regelmäßige Kontrollen gewährleistet werden – dass die von ihnen erworbenen Produkte unter menschenwürdigen Bedingungen hergestellt werden und einen Beitrag dazu leisten, dass sich die soziale und wirtschaftliche Lage der Produzenten verbessert.“
Quelle: fairtradestadt-dortmund.de, weitere Hinweise: fairtrade-towns.de/mitmachen

Auf dem Weg zur Fairtrade-Stadt kommen Nachbarn, Interessengruppen, WirtschaftsvertreterInnen und GemeindevertreterInnen zusammen, um gemeinsam an einem Ziel zu arbeiten. Eine Fairtrade-Stadt zu werden bedeutet viel Engagement, viel Spaß und eine tolle Möglichkeit, Menschen zusammen zu bringen, die an der Zukunft ihrer Stadt mitarbeiten wollen.

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