Allgemein

50.000 Demonstranten am Hambacher Forst

Alleine in unserm grünen Bus waren am Samstag 50 Menschen unterwegs zur Demo am Hambacher Forst. Diese mindestens 50.000 Demonstranten, die sich da aufgemacht hatten zur Großkundgebung, symbolisieren das Ende des Kohlezeitalters und den Aufbruch in eine zukunftsfähige Energiewirtschaft. Wir hoffen, dass RWE und Landesregierung den Startschuss endlich gehört haben und nicht noch länger die lebensnotwendige Energiewende verpassen.
Raus aus der Verbrennungstechnologie – rein in die Erneuerbaren! Flexible, angepasste, regionale Lösungen – weg von den Großkonzernen. Arbeitplätze in innovativen Firmen und dezentral im Handwerk, saubere Luft, lebendige Landschaften:
Klima retten ist Zukunftstechnologie für NRW!

Mehr Strom-Tankstellen für Ratingen

Stromtankstelle Am Krumbachskothen, Foto: Grüne Ratingen

Die Grünen-Fraktion fordert in einem Antrag für jeden Ratinger Stadtteil mindestens zwei Stationen mit jeweils zwei Ladeplätzen für Elektrofahrzeuge. Dafür soll Ökostrom verwendet werden.

„Bessere Atemluft in den Innenstädten ist vor allem durch eine Förderung der E-Mobilität möglich“, sagt Ute Meier, grünes Mitglied im Bezirksausschuss Mitte. „Der Verbrennungsmotor braucht deshalb dringend eine Alternative.“ Nach dem Pariser Klimaabkommen müssen neu zugelassene Fahrzeuge ab dem Jahr 2030 emissionsfrei sein. Die Weichen dafür müssen schon jetzt gestellt werden, so die Grünen. In Ratingen sei das Angebot mit gerade mal fünf Ladestationen (Mitte, Lintorf, West) für Elektroautos derzeit noch zu sehr begrenzt.

Fraktionsvorsitzender Hermann Pöhling: „Uns erreichen mittlerweile Anfragen aus anderen Stadtteilen, die mit diesem dürftigen Angebot nicht zufrieden sind. Nicht alle Bürgerinnen und Bürger haben die Möglichkeit, zu Hause eine eigene Ladesteckdose zu installieren.“

Nachtrag
Übersicht derzeitiger Stromtankstellen in Ratingen:
https://www.goingelectric.de/stromtankstellen/Deutschland/Ratingen/

 

Bange machen gilt nicht.

In die hoch gekochte Diskussion rund um den Blauen See möchten wir Grüne etwas Sachlichkeit hineinbringen.
Der Erlebnispark Blauer See ist zweifelsohne in die Jahre gekommen. Seit 2011 beschäftigt sich der Rat der Stadt Ratingen mit Möglichkeiten der Sanierung und mit Neubauten. So stand lange eine große Hotelanlage im Fokus einiger Akteure. Wir Grüne möchten das Areal aber als Bühne und Park erhalten wissen und regten ein Umweltbildungszentrum an. Dem schloss sich der Rat an. Derzeit wird im Auftrag der Stadt eine erweiterte Machbarkeitsstudie erstellt, die noch dieses Jahr die Gremien erreicht. Wichtig, der Park soll erhalten und das Zentrum dort eingefügt werden. Klar ist aber auch, dass einige Anlagen dringendst sanierungsbedürftig sind.

Klick unseren Artikel zum Blauen See vom 25.01.2018
http://gruene-ratingen.de/umweltbildungszentrum-blauer-see/

sowie den Artikel der Rheinischen Post vom 23.06.2016:
Grüne lehnen Hotel am Blauen See ab.

Plastic is a killer

Samstag, 15.09.2018, die Sonne bescheint den Marktplatz.

Mit seiner Aktion „Tausche Plastik gegen Stoff“ wirbt der Grüne Ortsverband Ratingen für die vermehrte Nutzung von langlebigen Stofftaschen statt Plastiktüten und Plastikverpackungen.

OV-Vorsitzende Mareike Wingerath: „Der Stoffbeutel war beim Aktionstag gegen Plastikmüll am Samstag Der Renner.“

Viele Ratinger*innen hatten schon umweltbewusst eigene Stofftaschen dabei, aber kamen mit den Grünen über die nötigen weitern politischen Schritte in die Diskussion. Themen wie eine EU weite Plastiksteuer, das Einstellen der Subventionierung der Plastikproduktion, eine bessere Quote bei der Wiederverwertung – Plastik ist ein Wertstoff, kein Müll – Verbot von Mikroplastik in Kosmetikprodukten und keine vergünstigte Mehrwertsteuer auf Wegwerfprodukte aus Plastik klangen immer wieder an.

Mareike weiter: „Um 13.00 Uhr war der letzte grüne Stoffbeutel von unseren 250 vergeben. Unser Fazit, ein toller Vormittag mit sehr vielen Interessierten.

 

 

Grüne: Radfahrende schützen durch sichere LKW und bessere Radwege

Angeregt durch eine Publikation des ADFC sagt Christian Otto, verkehrspolitischer Sprecher der Grünen Fraktion: „Viele tödliche Unfälle durch abbiegende LKW ließen sich durch Elektronische Warnsysteme verhindern. Zum Schutz der Radfahrenden und Fußgänger beantragen wir Grünen die Verwaltung zu beauftragen, in einer Vorlage Kosten und Zeitplan einer Nachrüstung städtischer LKW mit diesen Systemen darzustellen.“

„Die Zahl der durch abbiegende LKW getöteten Radfahrerinnen und Radfahrer steigt seit einigen Jahren stetig an. In 2018 wurden bundesweit 26 Radfahrende durch abbiegende LKW (mehr …)

Wasserversorgungskonzept

Hermann Pöhling

Zur Sitzung des Bezirksausschuss Homberg/Schwarzbach am Donnerstag, dem 06.09.2018 um 17.00 Uhr im Forum der Christian-Morgenstern-Schule, Ulmenstraße 1 schreibt Fraktionsvorsitzender Hermann Pöhling:

Wir bitten die Verwaltung, unter TOP 5 „Mitteilungen der Verwaltung“ im BezA8 auf das Thema Wasserversorgungskonzept einzugehen.

Begründung:

Die Verwaltung legt heute mit besonderer Dringlichkeit die Vorlage 153/2018 zu o.a. Thema vor, ausschließlich zur Beratung in HAFAW und Rat am 4. September. Eilig ist das Thema offenbar, weil Ratingen (mehr …)

Sparkasse

In der Ratssitzung am 04.09.2018 beantragen Bündnis 90/Die Grünen, FDP, CDU, Optimisten und SPD gemeinsam:

Schließungspläne für die Filialen der Sparkasse in Ratingen Ost und am Berliner Platz erneut beraten

Sehr geehrter Herr Bürgermeister Pesch,
die unterzeichnenden Fraktionen stellen gemeinsam folgenden Antrag:

Der Rat der Stadt Ratingen bittet den Vorstand und den Verwaltungsrat der Sparkasse Hilden-Ratingen-Velbert, die Schließungspläne für die Filialen in Ratingen Ost und am Berliner Platz erneut zu beraten mit den Zielen:

  • Entwicklung eines Übergangsszenarios für Ratingen Ost
  • Überprüfung der Standortentscheidung in West (Aufgabe Westtangente statt Berliner Platz)
  • Gegebenfalls Entwicklung alternativer Lösungsmöglichkeiten für den Bürgerservice in beiden Stadtteilen

Heißzeit

Zur Warnung renommierter Klimaforscher vor der Entstehung einer #Heißzeit erklärt Anton Hofreiter, Fraktionsvorsitzender der Grünen im Bundestag:

 

„Noch ist es nicht zu spät, das Ruder herumzureißen, um die Erhitzung unserer Welt auf deutlich unter 2 Grad zu begrenzen. Doch trotz der deutlichen Warnung der Forscher stellt die Bundesregierung weiterhin klimaschädliche Profite über den Schutz unserer Lebensgrundlagen. Die Bundesregierung ignoriert die Erkenntnisse und eindringlichen Warnungen der Wissenschaft, wenn sie bei CO2-Grenzwerten im Verkehrssektor oder beim Kohleausstieg noch immer kurzfristigen finanziellen Interessen der Lobbys den Vorrang vor Klimaschutz gibt. Damit Dürren, Hitzewellen und andere Extremwetterereignisse nicht zum Normalfall werden, muss die Bundesregierung endlich umsteuern. Die Klimakrise bedroht nicht nur ferne Inselstaaten sondern auch unsere Heimat. Sie verändert unser Land und den Planeten und zerstört schon heute zunehmend Lebensräume. Jetzt ist die Zeit für ein funktionierendes Klimaschutzgesetz, einen raschen Kohleausstieg, eine ökologische Verkehrswende und einen wirksamen CO2-Preis.“