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Umweltbildungszentrum Blauer See

Umweltbildungszentrum Blauer See: Grüne Idee trägt Früchte dank Beharrlichkeit und langem Atem

Am Blauen See muss etwas passieren. Das war schon lange jedem Besucher des Geländes klar, und im Jahr 2011 war der Rat dann bereit, die Initiative zur Weiterentwicklung des in die Jahre gekommenen Freizeitparks zu ergreifen und vergab eine Machbarkeitsstudie unter Berücksichtigung des Natur- und Artenschutzes, in der ein Nutzungskonzept erstellt werden sollte und seine wirtschaftliche Tragfähigkeit geprüft werden. 2013 lag dann das Ergebnis der Machbarkeitsstudie vor. Es gab rund ein Dutzend Bausteine des Betriebskonzepts, an erster Stelle Außen- und Innengastronomie, Beherbergungsangebote, Baumhaus-Hotel, Wohnmobilstellplatz auf dem angrenzenden Parkplatz, Zeltwiese und Grillstation etc. Diese möglichen Nutzungen befanden sich aber im Konflikt mit den Festsetzungen der Ziele der Raumordnung im Regionalplan, die Freiraumfunktionen vorsehen: Schutz der Landschaft und landschaftsorientierte Erholung, Bereich zum Schutz der Natur, Grundwasser- und Gewässerschutz. Das bedeutet, dass bei möglichen Projekten das Maß der bisherigen Versiegelung nicht überschritten werden darf, und dies auch nur nach Durchführung eines Zielabweichungsverfahrens.

Im September 2013 brachte die Grüne Fraktion die Idee eines Umweltbildungszentrums auf dem Gelände des Blauen Sees in die Diskussion ein: Hier bestehen ideale Voraussetzungen für Umweltbildung vor Ort, dieses nach den Erfahrungen in anderen Städten sehr attraktive Bildungsangebot passt zu vorhandenen bewährten Einrichtungen wie die Naturbühne und es besteht keine Notwendigkeit für weitere Versiegelung. Die Grünen beantragten, (mehr …)

Heißzeit

Zur Warnung renommierter Klimaforscher vor der Entstehung einer #Heißzeit erklärt Anton Hofreiter, Fraktionsvorsitzender der Grünen im Bundestag:

 

„Noch ist es nicht zu spät, das Ruder herumzureißen, um die Erhitzung unserer Welt auf deutlich unter 2 Grad zu begrenzen. Doch trotz der deutlichen Warnung der Forscher stellt die Bundesregierung weiterhin klimaschädliche Profite über den Schutz unserer Lebensgrundlagen. Die Bundesregierung ignoriert die Erkenntnisse und eindringlichen Warnungen der Wissenschaft, wenn sie bei CO2-Grenzwerten im Verkehrssektor oder beim Kohleausstieg noch immer kurzfristigen finanziellen Interessen der Lobbys den Vorrang vor Klimaschutz gibt. Damit Dürren, Hitzewellen und andere Extremwetterereignisse nicht zum Normalfall werden, muss die Bundesregierung endlich umsteuern. Die Klimakrise bedroht nicht nur ferne Inselstaaten sondern auch unsere Heimat. Sie verändert unser Land und den Planeten und zerstört schon heute zunehmend Lebensräume. Jetzt ist die Zeit für ein funktionierendes Klimaschutzgesetz, einen raschen Kohleausstieg, eine ökologische Verkehrswende und einen wirksamen CO2-Preis.“

Grüne: CDU schmückt sich mit fremden Federn

Felix Gorris

Jetzt hat es die CDU einmal zu viel getan: sich mit fremden Federn geschmückt, indem sie ihr Etikett auf Projekte klebt, die auf Initiativen der Grünen zurück gehen. So der Antrag, auf die Deponie Breitscheid eine Abdeckung mit Photovoltaikanlagen zu setzen (RP 2.8.). Hier schließt die CDU-Fraktion lückenlos an an die Anfrage des grünen Kreistagsabgeordneten Felix Gorris vom 19.11.2017, der wissen wollte, welche der 10 Deponien im Kreis Mettmann für die Abdeckung mit PV Modulen geeignet sei nach dem Detmolder Vorbild: „Wie man Umwelt- und Klimaschutz miteinander kombiniert, zeigt das in Detmold errichtete und in Betrieb genommene Sonnenkraftwerk.“ Für Ratingen antwortet die Verwaltung am 27.11.17, dass für die Deponie Breitscheid I in der Vergangenheit schon einmal derartige Überlegungen angestellt, aber aus Kostengründen nicht weiter verfolgt wurden. Vielleicht stehen die Chancen jetzt besser. Es ist nicht verboten, Ideen von anderen weiterzuentwickeln oder voranzutreiben, aber man sollte nicht so tun, als seien es die eigenen.

Edeltraud Bell

Genau dieser Eindruck wird auch erweckt in Bezug auf die Pläne für den Blauen See (RP 3.8.). Unter der Überschrift „Zentrum für Bildung und Umwelt“ wird unter Vorgeschichte nur der Fraktionschef der CDU, Ewald Vielhaus, genannt. Tatsächlich hat die Grüne Fraktion im September 2013 den Antrag gestellt, auf dem Gelände des Blauen Sees ein Umweltbildungszentrum zu errichten, weil hier ideale Voraussetzungen für Umweltbildung vor Ort bestehen, dieses Angebot zu den vorhandenen bewährten Einrichtungen passt und keine Notwendigkeit für weitere Versiegelung besteht. Edeltraud Bell, sachkundige Bürgerin im Stadtentwicklungsausschuss und BUND-Mitglied: „Nachdem die CDU erkannt hat, dass sich hochfliegende Pläne wie ein Hotel nicht verwirklichen ließen nach den Festsetzungen im Regionalplan, der den Schutz der Landschaft und der Natur an die erste Stelle setzt, ist sie auf die Idee desUmweltbildungszentrums als ein Kernprojekt eingeschwenkt.“

Christian Otto

Auch das Umweltbildungszentrum „Naturgut Ophoven“ in Opladen ist von den Grünen als Vorbild für den Blauen See ins Gespräch gebracht worden. Christian Otto, umweltpolitischer Sprecher der grünen Fraktion: „ Es freut uns natürlich, dass das Umweltbildungszentrum in Opladen Verwaltung und Politik überzeugt hat, aber das rechtfertigt nicht, dass sich die CDU dieses Projekt auf ihre Fahnen schreibt.“

Grüne Ergänzung zur Tiefgarage Wallstraße

Die Grünen-Fraktion in Ratingen hält den Bau der Tiefgarage Wallstraße eigentlich für unnötig. Sie ist sich nach wie vor sicher, dass es in Ratingen kein wirkliches Parkplatzproblem gibt. Die Grünen räumen jedoch ein, dass der jetzt angedachte Standort direkt an der Wallstraße besser sei als bisherige. Der städtebauliche Sprecher für die Grünen, Christian Otto, fordert: „Wenn die Stadt also schon die städtische Tiefgarage in die Ecke Wallstraße / Beamtengässchen baut, dann sollte diese mindestens so geplant und errichtet werden, dass später ein Wohnhaus auf ihr Dach aufgesetzt werden kann. Noch sinnvoller ist es, (mehr …)

Bürgerticket für Ratingen

Edeltraud Bell

Angebotsverbesserungen und ein attraktiver Preis des Öffentlichen Personennahverkehrs ÖPNV können nach Meinung der Grünen Fraktion Bürgerinnen und Bürger überzeugen, statt einem Auto den ÖPNV zu nutzen. Hier bietet sich das Konzept des fahrscheinlosen Fahrens mit dem solidarischen Bürgerticket oder dem vom Verkehrsforum Ratingen vorgeschlagene kommunal bezuschusste 1€-Ticket an.

„Um den ÖPNV in Ratingen wirklich voran zu bringen, (mehr …)

Carsharing in Ratingen

Seit Mai 2018: Carsharing in Ratingen, Foto: Edeltraud Bell

Carsharing ist jetzt möglich in Ratingen. Die roten Autos von Greenwheels stehen zum Einstieg bereit: In Ratingen-Mitte am Busbahnhof und am Bahnhof Ost sowie in Lintorf am Konrad-Adenauer-Platz.
Wir hoffen dass die Ratinger dieses Angebot annehmen – die perfekte Ergänzung zu Füßen, Rad, Bus und Bahn, wenn mal die beste Option das Auto ist.
Alle Infos beim Anbieter: https://www.greenwheels.com/de/

Glückwunsch zur Entscheidung

Bürgerbeteiligung und Baumschutz sind ein hohes Gut.  Gratulation unseren Freundinnen und Freunden bei den Düsseldorfer Grünen zu ihrem Abwägen und gestrigen Entscheid, sich nach dem 28. Mai nochmals gegen die Durchführung eines einzigen Konzerts auf dem Messeparkplatz P1 zu entscheiden.