Allgemein

Umweltbildungszentrum Blauer See

Umweltbildungszentrum Blauer See: Grüne Idee trägt Früchte dank Beharrlichkeit und langem Atem

Am Blauen See muss etwas passieren. Das war schon lange jedem Besucher des Geländes klar, und im Jahr 2011 war der Rat dann bereit, die Initiative zur Weiterentwicklung des in die Jahre gekommenen Freizeitparks zu ergreifen und vergab eine Machbarkeitsstudie unter Berücksichtigung des Natur- und Artenschutzes, in der ein Nutzungskonzept erstellt werden sollte und seine wirtschaftliche Tragfähigkeit geprüft werden. 2013 lag dann das Ergebnis der Machbarkeitsstudie vor. Es gab rund ein Dutzend Bausteine des Betriebskonzepts, an erster Stelle Außen- und Innengastronomie, Beherbergungsangebote, Baumhaus-Hotel, Wohnmobilstellplatz auf dem angrenzenden Parkplatz, Zeltwiese und Grillstation etc. Diese möglichen Nutzungen befanden sich aber im Konflikt mit den Festsetzungen der Ziele der Raumordnung im Regionalplan, die Freiraumfunktionen vorsehen: Schutz der Landschaft und landschaftsorientierte Erholung, Bereich zum Schutz der Natur, Grundwasser- und Gewässerschutz. Das bedeutet, dass bei möglichen Projekten das Maß der bisherigen Versiegelung nicht überschritten werden darf, und dies auch nur nach Durchführung eines Zielabweichungsverfahrens.

Im September 2013 brachte die Grüne Fraktion die Idee eines Umweltbildungszentrums auf dem Gelände des Blauen Sees in die Diskussion ein: Hier bestehen ideale Voraussetzungen für Umweltbildung vor Ort, dieses nach den Erfahrungen in anderen Städten sehr attraktive Bildungsangebot passt zu vorhandenen bewährten Einrichtungen wie die Naturbühne und es besteht keine Notwendigkeit für weitere Versiegelung. Die Grünen beantragten, (mehr …)

Qualität im ÖPNV

Bus & Bahn in Ratingen, was geht besser?

„Zuverlässigkeit ist ein Qualitätsmerkmal im ÖPNV,“ sagt Christian Otto, verkehrspolitischer Sprecher der grünen Fraktion. „Jeder dritte deutsche Autofahrer würde zur Verkleinerung seines persönlichen CO2-Ausstoßes auf öffentliche Verkehrsmittel umsteigen.“ Damit es dazu tatsächlich kommt, müsse man die Zuverlässigkeit als Bestandteil der Bedienungsqualität untersuchen und wo nötig verbessern. Ziel wäre eine Erhöhung der Zuverlässigkeit und damit Steigerung der Attraktivität der Ratingen berührenden Bus- und Bahnlinien. Und davon hätten schließlich alle etwas.

Fraktionsvorsitzender Hermann Pöhling: „Zur Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung, Umwelt und demografische Entwicklung am 03.05.2018 beantragen wir, gemeinsam mit dem VRR jede Bus- und Bahn-Linie mit besonderer Bedeutung für Ratingen vom Linien-Anfang bis -Ende im Detail zu untersuchen.“ Münden soll dies alles in ein zu beschließendes Maßnahmenpaket.

Bedeutend für Ratingen im Sinne des grünen Antrages sind alle (mehr …)

Stadtwerke in Bürgerhand?

Hermann Pöhling, Fraktionsvorsitzender Grüne Ratingen

„Wir wollen Energiepolitik in Ratingen ohne RWE-Einfluss entscheiden“ sagten die Grünen vor der Kommunalwahl 2014. Jetzt bietet sich möglicherweise die Gelegenheit dazu. Wie mittlerweile allgemein bekannt, beabsichtigt der Energiekonzern RWE, seine Beteiligung an der Tochter Innogy an den Wettbewerber EON zu verkaufen. Innogy hält seinerseits 24,77% an den Ratinger Stadtwerken. Deshalb beantragt die grüne Fraktion für die Sitzungen von Hauptausschuss und Rat einen Bericht zu diesem „Kontrollwechsel“ und seine Auswirkungen bei den Stadtwerken Ratingen.

Fraktionsvorsitzender Hermann Pöhling sagt dazu: „Wir hoffen, dass damals beim Teilverkauf der Stadtwerke die für solche Fälle übliche (mehr …)

Ehemaliges Kaufhausgelände Hertie

Die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN begrüßt ausdrücklich eine Entwicklung auf dem ehemaligen Kaufhausgelände. Der unter Punkt 9 des Sachverhalts beschriebene Verzicht auf „eine zusätzliche Bürgeranhörung“ ist für eine städtebauliche Konzeption dieser Tragweite jedoch untragbar. Erst ein Modell des Vorhabens verdeutlicht die Ausmaße des Projekts. So wirkt die aufgeführte Treppenanlage mit bis zu drei Metern Höhe eher abschreckend als einladend. Die Außenwände des Projekts geben zudem in seiner bisherigen Darstellung in Fußgänger*innenhöhe kein freundliches Bild. Ein wie auch immer ohne Schaufenster, Schaukästen oder mehr gestaltete über mannshohe Wand wirkt abstoßend und wird Flanierenden in der Innenstadt nicht gerecht. Aus dem Garten der Sinne blickt man zukünftig vielleicht auf eine zwei ganze Stockwerke hohe Wand.

Vor diesem Hintergrund beantragt die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, den Beschlussvorschlag zur Vorlage 55/2018 zu ergänzen und einen Punkt 5. wie folgt hinzuzufügen: (mehr …)

Gefährdet Supermarkt-Größe das Goldkuhle-Projekt?

Die Grünen fürchten um den Fortgang des Goldkuhle-Projekts. Dazu sagt der Fraktionsvorsitzende Hermann Pöhling: „Unabhängig von unserer bisherigen Zustimmung zu dem Projekt ist vordringlich die Frage zu klären, ob der geplante REWE-Markt in dieser Größe zulässig ist. Das vorgelegte Gutachten soll das belegen, doch haben wir da Zweifel. Mit unserem Ergänzungsantrag wollen wir erreichen, dass die Bezirksregierung zu der Problematik Stellung nimmt, bevor finale Entscheidungen getroffen werden, die sich am Ende nicht halten lassen.“

Die Grünen-Fraktion fordert, eine Stellungnahme der Regionalplanungsbehörde (mehr …)

Osterstand auf dem Marktplatz

Edeltraud Bell, Elizabeth Yeboah (vl)

Am Ostersamstag, 31.03.2018, standen die Ratingen Grünen wieder ab 10.00 Uhr auf dem Marktplatz. Diesmal verteilten sie kleine Dosen mit Blumensamen, den man wild, im eigenen Garten und auf dem Balkon aussähen kann. „So können alle ihre kleine eigene `Bienenweide´anlegen und für ein blühendes Ratingen sorgen,“ sagte Edeltraud Bell, zweite Vorsitzende des Ortsverbands. Der Stand erfreute sich großen Andrangs, der Blumensamen großer Nachfrage – schon um 11.30 Uhr war auch das letzte Döschen mit Blumensamen vergriffen. „Das war eine tolle Idee“, waren sich viele Besucherinnen und Besucher einig, die von dem Vorhaben „Blumensamen statt Eier“ in der Presse gelesen hatten!

Lesen Sie dazu die Artikel Konzept Naturnahe Blühflächen, Internationaler Tag des Artenschutzes und Grüne wollen Ratingen aufblühen lassen

Bienensterben alarmiert Imker

Es gibt mehr als 30.000 Bienenarten.Lesen Sie den Artikel in der Rheinischen Post zu den Aktivitäten des Bienenzuchtvereins Ratingen 1868 e.V. hier.
Der beschriebene im Rat am 20.03.2018 gefasste Beschluss geht auf eine Initiative der Ratinger Grünen zurück, siehe Artikel in der Westdeutschen Zeitung.
Für die kommende Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung, Umwelt und demografischen Wandel beantragten die Grünen, den Bienenzuchtverein zu einem Bericht einzuladen. Die Sitzung am 03.05. ist öffentlich, Interessierte sind immer herzlich willkommen.
Übrigens, die Lektüre der Homepage des Vereins mit seinen Berichten zu Honigbienen, Wildbienen und – Waldameisen – ist total spannend. Viel Spaß!

Konzept Naturnahe Blühflächen beschlossen

Bei der Sitzung des Rats am Dienstag wurde als gemeinsamer Antrag die Erstellung eines Konzepts „Naturnahe Grünflächen Ratingen“ beschlossen. Die Initiative ging von Felix Gorris von der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen aus, die beantragt hatte, angesichts des zunehmenden Artenrückgangs und Insektensterbens möglichst viele Flächen in Ratingen mit als Insektennahrung geeigneten Wildkräutern zu bepflanzen bzw. auszusäen. In dem Konzept sollen bestehende und potentiell geeignete Flächen ausgewiesen und ein Pflegekonzept abgeleitet werden. Die zu erwartenden Investitions- und Unterhaltungskosten sollen dargestellt werden wie auch die begleitende Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit. Auf Anregung der Grünen soll auch der Ratinger Bienenschutzverein in die Erstellung des Konzepts einbezogen werden, der schon viele Jahre aktiv ist, um dem Rückgang natürlicher Bienenweiden entgegenzuwirken.

Christian Otto und Edeltraud Bell, grüne Vertreter im Stadtentwicklungs- und Umweltausschuss, sagen: „Mit Erleichterung haben wir zur Kenntnis genommen, dass das Grünflächenamt (mehr …)

Ratinger Verwaltungsvorstand bleibt weiterhin Frauenfreie Zone

Durch die parteipolitischen Absprachen bei der Beigeordnetenwahl wird der Verwaltungsvorstand bis mindestens 2026 weiterhin ausschließlich aus Männern bestehen.

Dazu sagt die Grüne Fraktion: „Hier haben die verantwortlichen Männerbünde von CDU/SPD ganze Arbeit geleistet und die Möglichkeit der Bewerbung von qualifizierten Frauen faktisch unmöglich gemacht. Auch Bürgermeister Pesch hat in dem Verfahren kein gutes Bild abgegeben, hat er doch daran mitgewirkt, dass zwar formal die neuerliche Ausschreibung nicht beanstandet werden konnte, de facto aber jeder potentiellen Bewerberin klar sein musste, dass keinerlei Chance auf Berücksichtigung bestand.“

Pressemitteilung vom 19.03.2018

Internationaler Tag des Artenschutzes

Grüne Ratingen: Artenschutz deutlich verbessern!

Zum Internationalen Tag des Artenschutzes heute am 3. März erklärt Steffi Lemke, Sprecherin für Naturschutzpolitik der Grünen Bundestagsfraktion:

Das Artensterben geht ungebremst weiter – inzwischen gilt ein Drittel aller Arten weltweit als akut bedroht. Dieser Verlust an Tieren und Pflanzen ist unumkehrbar und bringt kaum kalkulierbare Risiken für unser Ökosystem, das wie ein Netz funktioniert. Fehlen immer mehr Arten, bricht das Netz irgendwann zusammen und wir verlieren damit unsere Lebensgrundlagen und die der kommenden Generationen.

Allein in Deutschland stehen 32.000 Tiere, Pflanzen und Pilze auf der Roten Liste – ein Drittel dieser Arten sind im Bestand gefährdet oder bereits ausgestorben. Die letzten vier Jahre unter CDU/CSU und SPD waren verlorene Jahre für den Artenschutz, der Abwärtstrend des Artensterbens ging ungebremst weiter. Die Liste der Versäumnisse (mehr …)

Ortstermin im Kulturbahnhof Kettwig

Der Ostbahnhof – Haltepunkt der S6 und damit Eingang in unsere schöne Stadt – ist seit vielen Jahren ein Schandfleck. Doch jetzt nimmt die Beratung des Themas endlich Fahrt auf, einerseits durch die Beschlussvorlage 304/2017, andererseits durch vermehrte Presseberichterstattung.

Bahnhof Ratingen-Ost – „Hier ist mehr drin,“ sagen die Ratinger Grünen

Im Moment scheinen sich als Nutzungsmöglichkeiten Gastronomie oder Tanzschule aufzudrängen. Dass es auch anders geht, zeigt der mit unserem Ostbahnhof baugleiche alte Bahnhof Kettwig. In der nichtöffentlichen Machbarkeitsstudie fehlt dieser jedoch – zur Überraschung der Grünen – unter den Referenzobjekten. Christian Otto, Sprecher für Stadtentwicklung: „Wir sind der Auffassung, dass sich die Fraktionen vor einer Entscheidung die Mühe machen sollten, den Kettwiger Bahnhof genauer zu betrachten, da sowohl die baulichen Möglichkeiten nach einer Sanierung als auch die Erfahrungen einer kombinierten Nutzung mit Gastronomie und Kulturbetrieb anschaulich werden. Dies könnte bei unserer Entscheidungsfindung im Rat nützlich sein.“ Ein Blick in den interessanten Internetauftritt www.bahnhof-kettwig.de reiche da nicht aus, meint auch Fraktionschef Hermann Pöhling.

Folgerichtig beantragt die Grünenfraktion jetzt die Genehmigung einer Dienstreise für die Kommunalpolitik zum S-Bahnhof Essen-Kettwig, um sich das dortige „Bürger-, Sport- und Kulturzentrum“ anzusehen. Die Interessengemeinschaft Bahnhof Kettwig e.V. als Träger des Bahnhofs sagt dazu: „Da wir als ehrenamtlicher Verein gerne zeigen, was vor 20 Jahren mit der Gründung des Vereins begonnen und vor 15 Jahre den Betrieb aufgenommen hat, sind Sie herzlich eingeladen, uns zu besuchen.“