Allgemein

Bündnis gegen Fracking

Grüne , BUND Gruppe und Bürgervereine schließen Bündnis gegen Fracking im Kreis Mettmann. Die Unterschriftenaktion geht weiter.

Am Montag, den 7.05.2012 haben sich in Heiligenhaus Grüne aus Velbert, Wülfrath, Ratingen und Mettmann, ein Vertreter von Robin Wood, die BUND Gruppe Heiligenhaus und eine Vertreterin der Arbeitsgemeinschaft Heiligenhauser Bürgervereine über eine Bündelung der Aktivitäten für ein Frackingverbot im Kreis Mettmann verständigt.

„Fracking“ – aufbrechen- ist eine Methode, bei der in großer Tiefe der Untergrund aufgesprengt wird und unter Einsatz von enormen Wassermengen gemischt mit Sand und bis zu 1400t Chemikalien pro Bohrung das im Gestein eingeschlossene Gas gelöst wird. Die Firma Wintershall hat sich bereits die Rechte für die Erdgasgewinnung im Kreis Mettmann gesichert. (mehr …)

Einladung zum Themenabend mit Wibke Brems

Thema:    „ Fracking oder erneuerbare Energie“
Wann:       Donnerstag, den 26.04.2012   –  19.30 Uhr
Wo:            Ratinger Brauhaus- Bahnstr. 15
                    oberstes Stockwerk

Beim Fracking-Verfahren soll so genanntes unkonventionelles Erdgas gefördert werden, das in meist tiefen Gesteinsschichten gebunden ist.  Über Tiefenbohrungen mit horizontalen Ablenkungen wird das Gestein mit hohem Wasserdruck aufgebrochen („ gefrackt“). In die entstandenen Risse wird ein Gemisch aus Wasser, Sand und einem Chemikalienmix eingebracht, welches das Gas löst. Die Zusammensetzung der Chemikalien ist dabei das Betriebsgeheimnis der Firmen. Pro Bohrung mit 6 parallelen Ablenkungen werden im Durchschnitt 1.100 t Chemikalien und bis zu 174.000 m³ Wasser  benötigt. Bereits für die Hälfte der Fläche von NRW sind Anträge auf Bohrgenehmigungen gestellt, in Heiligenhaus von der Firma Wintershall.
Wibke Brems kommt vom Fach. Die 31 jährige Elektrotechnik-Ingenieurin aus Gütersloh arbeitete bis 2010 im technischen Bereich eines Photovoltaik-unternehmens. Die leidenschaftliche Klimaschutzexpertin ist Sprecherin für Energie im Ausschuss für Wirtschaft, Mittelstand und Energie und Sprecherin für Klimaschutz im Umweltausschuss. Sie hat sich intensiv mit allen Fragen zum „Fracking“ und zur erneuerbaren Energie beschäftigt.

Mareike Wingerath
(Vorsitzende Bündnis 90/ Die Grünen, Ratingen)

GrüMi – Grüner Mittwoch

Thema: „Gemeinwohl Ökonomie“

Am Mittwoch, dem 01.02.2012 fand der gut besuchte Themenabend des Ortsverbandes statt.
Offenbar teilen viele Bürgerinnen und Bürger das Unbehagen über die ruinösen Auswirkungen des Kapitalismusses.
Jochen Petzschmann, Grüner aus Ratingen, stellte in seinem Vortrag die Vorschläge aus dem Buch: „ Gemeinwohl – Ökonomie“ von Christian Felber vor.
Um zu einem Umdenken und verändertem Handeln in der Wirtschaft zu kommen, schlägt Christian Felber eine zweite Form der Bilanzierung, die Gemeinwohl-Bilanz vor.
Danach sollen Wirtschaftsunternehmen nach einer im Buch vorgestellten Matrix die gesellschaftlichen und ökologischen Auswirkungen ihres Handelns bilanzieren.  Für alle Bereiche, von „Ethischem Beschaffungsmanagement“ bis „Gesellschaftliche Transparenz und Mitbestimmung“ gibt es Punkte. Diese Bilanz muss öffentlich sein und das Unternehmen erhält, ähnlich wie bei Lebensmitteln vorgeschlagen, die Farbmarkierungen: -Grün – Gelb – Rot .
Dieses Verfahren wird bereits in über 500 Betrieben angewendet, z. B. bei der genossenschaftlichen Sparda – Bank München eG.
Die Gemeinwohl-Ökonomie stellt eine Möglichkeit dar, um die Ziele, die im „Green New Deal“ formuliert werden, zu erreichen. (mehr …)

Einladung zum Grünen Mittwoch (GrüMi)

Wann: 01.02.2012 / 19.30 Uhr

Wo: Ratinger Brauhaus, Bahnstraße 15

Thema: „ Gemeinwohl – Ökonomie“

Es wird immer deutlicher, so wie wir derzeit wirtschaften, kann es  nicht weiter gehen.
Getreideernten werden zu Biosprit, die Warenterminbörsen treiben ganze Weltregionen in den Hunger, die Globalisierung vernichtet Arbeitsplätze, die ungebremste Finanzwirtschaft vernichtet Kapital, Griechenland wird in die Armut katapultiert, die Welt wird ökologisch ruiniert. (mehr …)

Hände weg vom Blauen See

Ich habe ein Satellitenfoto des Rhein-Ruhr-Gebietes, auf dem man in einem Meer von roten Flächen (bebautes Gebiet) und grün-braunen Rechtecken (landwirtschaftliche Flächen) einen kleinen dunkelgrünen Fleck entdeckt.

Dieser kleine, dunkelgrüne Fleck ist der Wald, der Ratingen umgibt. In Richtung Düsseldorf ist schon keine Lücke mehr in der bebauten Fläche zu erkennen.

Das Bild macht deutlich, wie bedroht das bisschen Natur um Ratingen herum ist. Die Idee, dass wir mit einem „ modernen Freizeitkonzept“ von unbekannten Privatinvestoren ein neues „Aushängeschild“ für Ratingen am Blauen See hätten, erfüllt mich angesichts der uns umgebenden Städte mit Grausen. (mehr …)

Fortbildungswochenende

Vom 08.04.2011 bis zum 10.04.2011 haben sich die Ratinger Grünen mit einigen SympatisantInnen
zu einem Fortbildungswochenende aufgemacht.
Bei strahlendem Sonnenschein und in idyllischer Umgebung auf dem
Wasserschloss Walbeck bei Geldern haben die Grünen an dem Bestellseminar „Standing“ der Heinrich-Böll-Stiftung teilgenommen. (mehr …)