Allgemein

RP: Radler lassen den Rubel rollen

Am 23.10.2017 veröffentlichte die Rheinische Post:
Radler lassen den Rubel rollen.
Ratingen. Andernorts haben Kommunen längst erkannt, dass Radler die Innenstädte beleben. In Ratingen fehlt die Infrastruktur. Von Joachim Preuss

Geht es um den Einzelhandel in den Innenstädten, wird oft das Parkplatzproblem diskutiert. Mehr Autofahrer bringen mehr Umsatz in die Stadt – so die einhellige Meinung. Doch längst haben Verkehrsplaner in Städten mit hohem Radler-Anteil erkannt, dass es gerade Radfahrer sind, die in den Innenstädten die Kassen klingen lassen: Von seinem Drahtesel ist man schnell abgestiegen, wenn man etwas in Läden und Schaufenstern entdeckt…

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Sozialticket erhalten!

Die Grüne Fraktion tritt für den Erhalt des Sozialtickets ein. Das Sozialticket läuft nach bisherigem Stand Ende des Jahres aus. „Im kommenden Sozialausschuss beantragen wir, dass sich die Verwaltung beim Land für eine dauerhafte und verlässliche Finanzierung des Sozialtickets einsetzt“, sagt Elizabeth Yeboah, sozialpolitische Sprecherin der Fraktion.

Das 2012 im Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) mit finanzieller Unterstützung des Landes eingeführte Sozialticket hat dem Öffentlichen Personennahverkehr viele neue Nutzer*innen zugeführt. Personen mit geringem Einkommen ermöglicht es eine größere Mobilität und damit eine stärkere Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Das Sozialticket erfreut sich einer (mehr …)

Kompostierungsanlage Düsseldorf Mettmann (KDM)

Ein Bericht unseres Kreistagsabgeordneten Felix Gorris

Aktivitäten

Seit 2010! versuche ich nun die Eigentümer der KDM in unzähligen Anträgen und Anfragen davon zu überzeugen, dass die Ergänzung der Anlage um eine Vergärungsstufe zu erweitern nicht nur ökologisch sondern auch ökonomisch unbedingt sinnvoll ist.

Was nutzt ein zur Zeit in Erstellung befindliches Klimaschutzkonzept für den Kreis Mettmann, wenn hier eine Erneuerbare Energie ungenutzt und dazu extrem klimaschädlich in die Atmosphäre entlassen wird.

Aber: es gibt Licht am Ende des Tunnels. (mehr …)

Offener Brief zur Fällung der Atlas-Zeder im Poensgen-Park

Bild: Siegfried Aring

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,

der Rat hat am 11. Juli 2017 die Fällung der weit über die Grenzen Ratingens hinaus bekannten Atlas-Zeder zugestimmt. Die Beratung dazu war emotional, aber auch von großem Ernst geprägt. Niemandem ist die Entscheidung leicht gefallen.

Es liegt mittlerweile ein Gutachten vor, in dem es u.a. heißt: „Zur Feststellung der tatsächlichen Standsicherheit des Baumes ist eine eingehende Untersuchung mittels Zugversuch innerhalb der nächsten 2 Jahre notwendig.“

Wir hörten, dass die Zeder bald entfernt werden soll, möglicherweise sogar am Tage der kommenden Ratssitzung. Deshalb bitten wir Sie, die Fällung des Baums nicht durch Sägearbeiten von oben nach unten bewerkstelligen zu lassen, sondern direkt mit einem Zugversuch zu beginnen. Ist der Baum dann nicht standfest (genug), wird die Fällung fortgesetzt. Zeigt er sich standfest, bleibt er stehen.

Dieses Vorgehen halten wir für geeignet, den Konflikt um die Zeder zielführend zu beenden.

Liebe Wählerinnen und Wähler,

Mareike Wingerath

Mareike Wingerath

schön, dass Sie uns – allen Unkenrufen zum Trotz – gewählt haben.  Angesichts der auf uns zukommenden schweren Verantwortung betrachten wir ihr Votum als Auftrag, die Ökologische Zukunftsfragen unermüdlich und zäh zu verfolgen und die soziale Spaltung unserer Gesellschaft aufzuhalten.
Bei den mächtigen Kräften, die uns da entgegenstehen, sind wir auf Ihre Unterstützung weit über den Wahltag hinaus angewiesen.

Es wärmt das Herz, dass Sie uns treu geblieben sind,
unendlich dankbar,

Mareike Wingerath
BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN, Ratingen

Vermarktung des Ostbahnhofs erfolglos?

Bahnhof Ratingen-Ost „Hier ist mehr drin,“ sagen die Ratinger Grünen

„Außer Spesen nichts gewesen!“ sagt Hermann Pöhling, Fraktionsvorsitzender der Grünen im Rat der Stadt. Damit meint er das auf der Website der Stadt zu besichtigende Exposé zum Ostbahnhof. Dort wird das Objekt mit „investieren – betreiben – besuchen“ den Zielgruppen Freiberufler, Veranstalter, Gastronomie, Einzelhandel schmackhaft gemacht, offenbar erfolglos. Die Ratinger Grünen fordern die Stadt deshalb auf, endlich ein eigenes sozio-kulturelles Konzept für den Ostbahnhof zu entwickeln.

Die Stadt hat das Gebäude schon 2004 von der Deutschen Bahn gekauft. Seitdem bemüht sich die Verwaltung ohne sichtbare Begeisterung und vor allem vergeblich um Investoren für die kommerzielle Nutzung des Gebäudes. Die grüne Fraktion sieht nicht erst jetzt die Stadt in der Pflicht, ihre Immobilie selbst in Stand zu setzen und ein Nutzungskonzept zu entwickeln. „Wir verweisen auf die Erfahrungen anderer Kommunen, in denen dies erfolgreich umgesetzt werden konnte. Der Ostbahnhof ist mittlerweile ein Schandfleck (mehr …)

Auf den Ast genommen

Grüne fordern die neue Baumschutzsatzung!

So fühlt sich Christian Otto, grüner Sprecher für Stadtentwicklung und Umwelt im Rat der Stadt, nach der Lektüre der Verwaltungsvorlage zum Thema Baumschutzsatzung.
Seit zwei Jahren wartet der Rat auf die Verwaltungsvorlage zur Wiedereinführung einer Baumschutzsatzung, diese gäbe nun aber die Empfehlung darauf zu verzichten. „Bäume sind Lebensqualität pur,“ sagt Otto, „sie filtern unsere Atemluft, reduzieren CO² und haben auch – wie das Beispiel der Zeder im Poensgen-Park beweist – hohe emotionale Bedeutung.“ Menschen fühlten sich zu Bäumen hingezogen, sie möchten sie auch  im Stadtraum genießen und erleben, ergänzt Edeltraud Bell, (mehr …)

Grüne für bessere Parkraumnutzung durch kluge Steuerung

Grüne Ratingen für bessere Parkraumnutzung durch kluge Steuerung„Es gibt genügend Parkplätze, sie werden aber nicht optimal genutzt!“ sagt Hermann Pöhling, Fraktionsvorsitzender der Grünen in Ratingen. Dabei stützt er sich auf das vorliegende Gutachten zum Parkraumkonzept. In dem steht, dass die „Parkbauten allgemein eher gering ausgelastet“ sind und das Gesamtsystem noch „Kapazitätsreserven im gesamten Stadtgebiet“ biete.

Susanne Stocks, Ratsmitglied: „Die Gutachter schlagen vor, die Preisgestaltung in den Parkbauten und/oder im Straßenraum so zu verändern, dass das Parken (mehr …)