Anträge

Lärmmessstation an der Westbahn gefordert

Für die Auseinandersetzung mit der DB, die Bauleitplanung und zur Ermittlung von Schallschutzerfordernissen und der Dimensionierung entsprechender Schallschutzeinrichtungen sind Grundlagendaten erforderlich.
Die dafür erforderlichen Daten wurden bisher auf Grund der Strecken-Belastungswerte und Prognosen rechnerisch erhoben (das heißt tatsächlich: lediglich geschätzt!), es fehlen gesicherte/gemessene Bestandsdaten.“Sie ist einfach und sogar recht preiswert ein zu richten“, sagt Siegfried Aring,

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Mehr Sport für vereinslose Freizeitsportler

Hermann_Pöhling_20140320

Hermann Pöhling

Zuerst die gute Nachricht: Rund 30% der RatingerInnen sind Mitglied in einem Sportverein. Ihnen und den Schulen stehen ein Stadion und schöne Sportplätze zur Verfügung. Auch an die vereinslosen Freizeitsportler ist irgendwie gedacht: Sie dürfen leichtathletische Anlagen samstags vormittags sage und schreibe drei Stunden und Ballspielanlagen mittwochs nachmittags zwei Stunden nutzen. So steht es in der Ordnung 550.

Dazu sagt Hermann Pöhling, Fraktionsvize der Ratinger Grünen: „Wir halten fünf Freistunden für nicht angemessen! Ca. 70 % der RatingerInnen ohne Sportverein tragen ebenso wie die anderen zu Finanzierung und Unterhalt bei! Sportplätze sollten dem Freizeitsport immer zur Verfügung stehen, wenn die Bedarfe des Schul- und Vereinssports das zulassen.“

Die Grünen haben deshalb den Bürgermeister gebeten, für mehr Nutzungsmöglichkeiten für die vereinslosen Freizeitsportler zu sorgen, dies in den Medien zu publizieren und an den Sportplätzen durch Aushang bekannt zu geben.

Grüne fordern ein Spendenkonto für Baumneupflanzungen

Susanne Stocks - Fraktionsvorsitzende

Susanne Stocks – Fraktionsvorsitzende

Der Presse nach plant das Landesumweltministerium mit dem Projekt „Bürgerbäume“ Geldspenden von Privatpersonen (Spenden von Firmen, Vereinen, Stiftungen etc. fallen nicht darunter) an Kommunen finanziell in der gleichen Spendenhöhe zu unterstützen. Dem Vernehmen nach sollen die Kriterien in der kommenden Woche veröffentlicht werden.

„Bürgerinnen und Bürger sind besorgt um die Bäume in der Stadt,“ so Fraktionsvorsitzende Susanne Stocks, „in anderen Kommunen wie z.B. Düsseldorf sind unlängst Spendenmöglichkeiten bei den Stadtverwaltungen geschaffen worden. Nun signalisiert das Landesumweltministerium, dass es bürgerschaftliches Engagement fördern möchte, hier darf Ratingen nicht zurück stehen.“

Da der Rat der Stadt Ratingen am 25.09.2014 erst in zwei Monate nach der Sommerpause  tagt, regten/fragten die Ratinger Grünen heute bei der Verwaltung an: (mehr …)

Es wird Zeit für das papierlose Ratsmandat

Hermann_Pöhling_20140320„Der Verbrauch von Papier durch Rat und Ausschüsse ist gigantisch“, sagt Hermann Pöhling, grünes Ratsmitglied aus Homberg. „Der neue Rat sollte noch vor den Sommerferien entscheiden, ob das wirklich so weitergehen soll.“

Vor einem Jahr rief der Rat eine Testgruppe ins Leben, die auf freiwilliger Basis den weitgehenden Verzicht auf Papier proben sollte. Deren Erfahrungsbericht mahnen die Grünen jetzt an. „Selbst wenn die Stadt wenig Geld dabei sparen würde, sollte das Sparpotenzial von mehr als 10 Millionen Blatt Papier allein in der neuen Wahlperiode Grund genug für ein Umdenken sein“, so Susanne Stocks, die langjährige Fraktionsvorsitzende der Grünen.

Hauptausschuss und Rat, die am 3. Juli tagen, sollen sich mit dem Thema befassen, lautet der Antrag der Grünen.


Politik soll voraus radeln!

Foto: Lars Wennersheide

Foto: Lars Wennersheide

Anlässlich seines 25. Bestehens schlägt der ADFC Ratingen vor, dass sich die Stadt als Fußgänger- und Fahrrad- freundliche Kommune an der bundesweiten Kampagne STADTRADELN beteiligt.

„Eine tolle Idee!“ sagt Christian Otto, grünes Ratsmitglied im Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt, „gerade wenn sich Ratinger Politiker am Stadtradeln aktiv beteiligen, können sie eine Vorbildfunktion übernehmen. 75% der Bürgerinnen und Bürger in Deutschland besitzen ein Fahrrad. Wir müssen sie ermuntern, dieses  auch zu nutzen.“

Die Ratinger Grünen nehmen den Vorschlag auf und beantragen in der kommenden Ratssitzung die Teilnahme Ratingens an dem Projekt.
Stadtradeln ist ein Wettbewerb des Klima-Bündnisses für Fahrradförderung und Klimaschutz in Deutschlands Städten, Gemeinden und Landkreisen. Es geht darum, möglichst viele Menschen für das Umsteigen auf das Fahrrad im Alltag zu gewinnen.

Mitglieder der kommunalen Parlamente sind ganz direkt (mehr …)

Beschulung der Kinder von Asylbewerbern

Sechs Kinder und Jugendlichen können nach uns vorliegenden Informationen auf Grund ihres begrenzten Aufenthalts nicht eine der Ratingen Schulen besuchen. Die Aufenthalts-Anträge wurden aber in den letzten Jahren immer wieder verlängert. Dennoch erfuhren diese Kinder keine Bildung. Es sollte auch in unserer Verantwortung liegen, diesen Kindern ein Recht auf Bildung zuzugestehen. Niemand weiß, ob nicht am Ende doch eine langfristige Aufenthaltsgenehmigung ausgesprochen wird.
„Wir können es uns nicht leisten junge Menschen sehenden Auges in Hartz IV gehen zulassen.“ Sagt Barbara Esser, Ratsmitglioed und schulpolitische Sprecherin der Ratingen Grünen. Sie beantragt im kommenden Schulausschuss:

Die Verwaltung soll eine Vorlage erstellen, in der Möglichkeiten aufgezeigt werden, wie die Kinder von Asylbewerbern mit begrenzter Aufenthaltsgenehmigung in Ratingen beschult werden können.

 

Inklusive Beschulung in Schulentwicklungsplanung nachhaltig berücksichtigen

„Für die betroffenen Eltern und Kinder mit sonderpädagogischen Förderbedarf, die seit Oktober 2013 ein Recht auf die inklusive Beschulung ihrer Kinder haben, ist die Situation zum jetzigen Zeitpunkt eine große psychische Herausforderung.“ Sagt Barbara Esser, Ratsmitglied und Sprecherin für Schulpolitik der Ratingen Grünen.  Erst sehr spät erfahren sie, an welche der weiterführenden Ratinger Schulen ihr Kind inklusiv beschult werden kann und darf. Eine vorausschauende Planung würde allen Beteiligten (auch die Schulen und Lehrer), die Möglichkeit bieten, sich auch inhaltlich vorzubereiten um die Inklusion bestmöglich umsetzen zu können.

„Eine Sekundarschule und besonders eine Primusschule wären weitere wichtige Bausteine für ein inklusives Schulsystem,“  so Esser weiter.
Vor dem Hintergrund beantragen wir im kommenden Schulausschuss:

Die Verwaltung wird beauftragt, eine Vorlage zur Schulentwicklungsplanung zu erstellen, in der die inklusive Beschulung nachhaltig Berücksichtigung findet, um den
Inklusionsprozess in seiner Zielsetzung zu steuern.
Bei der Schulentwicklungsplanung soll sowohl die Option für die Sekundarschule als auch für die Primusschule eingeplant werden.

 

Wirtschaftsförderung: Antrag Kampagne Migantenökonomie

Marius-Vennemann-Grüne-Ratingen

Marius Vennemann

Pressemitteilung

Sehr geehrte Damen und Herren,

zum morgigen Ausschuss für Wirtschaftsförderung WfA stellt unsere Fraktion einen Antrag zur Förderung der Migrantenökonomie.
„Ziel ist es,“ sagt Marius Vennemann, Grüner sachkundiger Bürger im WfA, „ die Existenzgründung bei Existenzgründerinnen und Existenzgründern und Selbständigen mit Migrationshintergrund zu unterstützen und in Ratingen zu festigen, damit sie erfolgreich im Markt bestehen können.“
Bei Migrantinnen und Migranten bestehen feststellbare Informationsdefizite. Eine Kampagne soll Mut machen und über Beratungs- und die vorhandenen vielfältigen Fördermöglichkeiten informieren. „Migrantenökonomie gewinnt im demografischen Wandel immer mehr an Bedeutung,“ so Christan Otto, Grünes Ratsmitglied „allein über 10.000 Ratinger Bürgerinnen und Bürger sind zu den kommenden Integrationswahlen wahlberechtigt.“ Ratingen sollte diese wirtschaftliche Chance auch im Interesse der Integration wahr nehmen, so die beiden Grünen.

Unseren Antrag finden Sie unten stehend.

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Antrag „Ratingen wird Fairtrade-Stadt“

Susanne Stocks - Fraktionsvorsitzende

Susanne Stocks – Fraktionsvorsitzende

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,

am 05. Februar 2014 findet von 10:00 bis 12:00 Uhr die NRW-weite, offizielle Auftaktverans-taltung des bundesweiten, mit dem „Fair Trade Award“ ausgezeichneten UNESCO-Bildungsprojektes „Fair Future II – Der Ökologische Fußabdruck“ in der Stadthalle Ratingen statt.
Wadersloh und Unkel sind es, Köln und Düsseldorf auch, Monheim und Erkrath wollen es in unserem Kreis werden, Ratingen ist es (noch) nicht: eine Fairtrade-Stadt.

Wir beantragen daher: „Ratingen wird Fairtrade-Stadt. Der Rat beauftragt die Verwal-tung, alle nötigen Schritte zur Bewerbung in die Wege zu leiten.“

Begründung:
Fairtrade Stadt zu werden, bedeutet, ein konkretes Zeichen für eine gerechtere Welt zu set-zen. Damit trägt die Stadt und ihre engagierten Bürgerinnen und Bürger dazu bei, dass die Produzenten in Lateinamerika, Afrika und Asien bessere Preise für ihre Produkte erhalten und sie damit mit ihren Familien ein menschenwürdiges Leben führen können.

FairTrade ist für Ratingen ein Imageplus. Die Stadt stellt sich als Vorbild für ein gerechteres Wirtschaftssystem dar, Fairtade verhindert z.B. ausbeuterische Kinderarbeit. Ratingen gewinnt durch die Teilnahme an der Kampagne „FairTradeTown“ an Internationalität.

„Der faire Handel soll den Produzenten in den Entwicklungsländern Chancen bieten, “gerechte”, also über dem Weltmarktniveau liegende Preise für den Verkauf ihrer Produkte zu erzielen und durch die Förderung sozialer und ökologischer Projekte ihre persönlichen Lebensbedingungen verbessern. Spezielle Gütesiegel sollen dem Konsumenten helfen, sich in der immer breiter werdenden Palette der Angebote zu Recht zu finden. Diese Siegel garantieren den Verbraucherinnen und Verbrauchern durch die Erfüllung strenger Auflagen – die durch regelmäßige Kontrollen gewährleistet werden – dass die von ihnen erworbenen Produkte unter menschenwürdigen Bedingungen hergestellt werden und einen Beitrag dazu leisten, dass sich die soziale und wirtschaftliche Lage der Produzenten verbessert.“
Quelle: fairtradestadt-dortmund.de, weitere Hinweise: fairtrade-towns.de/mitmachen

Auf dem Weg zur Fairtrade-Stadt kommen Nachbarn, Interessengruppen, WirtschaftsvertreterInnen und GemeindevertreterInnen zusammen, um gemeinsam an einem Ziel zu arbeiten. Eine Fairtrade-Stadt zu werden bedeutet viel Engagement, viel Spaß und eine tolle Möglichkeit, Menschen zusammen zu bringen, die an der Zukunft ihrer Stadt mitarbeiten wollen.

Art:card auch in Ratingen?

Hermann Pöhling

Hermann Pöhling

Die Ratinger Grünen fordern die Stadt Ratingen in ihrem Haushaltsantrag auf, die Verwendung der weit über Düsseldorf hinaus genutzen Art:card zu prüfen.

„Das Ratinger Stadtmuseum kann sich wieder sehen lassen“, sagt Hermann Pöhling, grüner Fraktionsvize. „Es wird Zeit, dass wir mit diesem Pfund auch außerhalb der Stadtgrenzen wuchern!“

Ein bestens geeignetes Mittel dazu wäre nach Meinung der Grünen die Beteiligung an der Düsseldorfer Art:card. Die bietet für 80 Euro ein Jahr lang freien Eintritt in die Düsseldorfer Museen. Diesem Angebot haben sich schon bekannte Museen von außerhalb angeschlossen, z.B. die Museumsinsel Hombroich, die Stiftung Schloss Dyck und auch das Neanderthal-Museum in Mettmann. Das Ratinger Museum würde sich in guter Gesellschaft befinden!

„Die Verwaltung soll schnell die Voraussetzungen schaffen“, meint Barbara Esser, grünes Mitglied im Kulturausschuss. „Es wäre schön, wenn wir zwischen Ratingen und Düsseldorf die kulturellen Beziehungen zum Nutzen der Bürgerinnen und Bürger beider Städte stärken könnten.“
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