Presse

Endlich Carsharing in Ratingen

Am Pfingstsamstag dem 19.05. wird der neu gestaltete Düsseldorfer Platz eröffnet. „Wir begrüßen diesen neuen modernen Umsteigebahnhof,“ sagt Hermann Pöhling, „es sind hervorragende Umsteigemöglichkeiten von Bus in Stadtbahn oder Fahrrad entstanden.“ Für die Räder gibt es überdachte Abstellmöglichkeiten, bald kommen noch abschließbare Fahrradboxen hinzu. „Der Düsseldorfer Platz erfährt am Samstag aber noch ein neues Angebot, was einem solchen Knotenpunkt nur gerecht wird,“ fährt Pöhling fort, „auf grüne Initiative hin erhält Ratingen an gesamt drei Standorten Carsharing.“
Der Begriff rührt her von sharen/teilen. Besonders in (mehr …)

Westbahn auf dem Abstellgleis?

„Was müssen wir tun, um die Ratinger Weststrecke weiter voran zu bringen?“ Diese Frage stellt die Grünen Fraktion im kommenden Ausschuss für Stadtentwicklung und demografischen Wandel. Zum Hintergrund: Seit vielen Jahren setzen sich die Ratinger Grünen für die Wiederaufnahme des Personenverkehrs auf der Ratinger Weststrecke ein. Seitens der Landeshauptstadt Düsseldorf, den Städten Duisburg und Ratingen im Kreis Mettmann gibt es Bestrebungen, die Ratinger Weststrecke als wichtiges Rückgrat des Verkehrsnetzes für Pendler*innen in der Region für den Schienenpersonennahverkehr (SPNV) zu reaktivieren und dies durch wiederholte politische Aktivitäten und Beschlüsse in allen drei beteiligten Kommunen zu bekräftigen. Das Land Nordrhein-Westfalen begann im Jahr 2015 mit der der Aufstellung eines neuen ÖPNV-Bedarfsplans für das Land.

In der Wedauer Erklärung der drei Kommunen heißt es im Jahr 2016: „Wir, die Städte und Gebietskörperschaften entlang der Ratinger Weststrecke und der SPNV-Aufgabenträger VRR, fordern das Land Nordrhein Westfalen dazu auf, unsere Bemühungen tatkräftig zu unterstützen und die Voraussetzungen für eine Reaktivierung zu schaffen.“

Christian Otto, verkehrspolitischer Sprecher der grünen Fraktion: „Im kommenden Ausschuss fragen wir nach den aktuellen Chancen (mehr …)

Qualität im ÖPNV

Bus & Bahn in Ratingen, was geht besser?

„Zuverlässigkeit ist ein Qualitätsmerkmal im ÖPNV,“ sagt Christian Otto, verkehrspolitischer Sprecher der grünen Fraktion. „Jeder dritte deutsche Autofahrer würde zur Verkleinerung seines persönlichen CO2-Ausstoßes auf öffentliche Verkehrsmittel umsteigen.“ Damit es dazu tatsächlich kommt, müsse man die Zuverlässigkeit als Bestandteil der Bedienungsqualität untersuchen und wo nötig verbessern. Ziel wäre eine Erhöhung der Zuverlässigkeit und damit Steigerung der Attraktivität der Ratingen berührenden Bus- und Bahnlinien. Und davon hätten schließlich alle etwas.

Fraktionsvorsitzender Hermann Pöhling: „Zur Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung, Umwelt und demografische Entwicklung am 03.05.2018 beantragen wir, gemeinsam mit dem VRR jede Bus- und Bahn-Linie mit besonderer Bedeutung für Ratingen vom Linien-Anfang bis -Ende im Detail zu untersuchen.“ Münden soll dies alles in ein zu beschließendes Maßnahmenpaket.

Bedeutend für Ratingen im Sinne des grünen Antrages sind alle (mehr …)

Stadtwerke in Bürgerhand?

Hermann Pöhling, Fraktionsvorsitzender Grüne Ratingen

„Wir wollen Energiepolitik in Ratingen ohne RWE-Einfluss entscheiden“ sagten die Grünen vor der Kommunalwahl 2014. Jetzt bietet sich möglicherweise die Gelegenheit dazu. Wie mittlerweile allgemein bekannt, beabsichtigt der Energiekonzern RWE, seine Beteiligung an der Tochter Innogy an den Wettbewerber EON zu verkaufen. Innogy hält seinerseits 24,77% an den Ratinger Stadtwerken. Deshalb beantragt die grüne Fraktion für die Sitzungen von Hauptausschuss und Rat einen Bericht zu diesem „Kontrollwechsel“ und seine Auswirkungen bei den Stadtwerken Ratingen.

Fraktionsvorsitzender Hermann Pöhling sagt dazu: „Wir hoffen, dass damals beim Teilverkauf der Stadtwerke die für solche Fälle übliche (mehr …)

Gefährdet Supermarkt-Größe das Goldkuhle-Projekt?

Die Grünen fürchten um den Fortgang des Goldkuhle-Projekts. Dazu sagt der Fraktionsvorsitzende Hermann Pöhling: „Unabhängig von unserer bisherigen Zustimmung zu dem Projekt ist vordringlich die Frage zu klären, ob der geplante REWE-Markt in dieser Größe zulässig ist. Das vorgelegte Gutachten soll das belegen, doch haben wir da Zweifel. Mit unserem Ergänzungsantrag wollen wir erreichen, dass die Bezirksregierung zu der Problematik Stellung nimmt, bevor finale Entscheidungen getroffen werden, die sich am Ende nicht halten lassen.“

Die Grünen-Fraktion fordert, eine Stellungnahme der Regionalplanungsbehörde (mehr …)

Konzept Naturnahe Blühflächen beschlossen

Bei der Sitzung des Rats am Dienstag wurde als gemeinsamer Antrag die Erstellung eines Konzepts „Naturnahe Grünflächen Ratingen“ beschlossen. Die Initiative ging von Felix Gorris von der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen aus, die beantragt hatte, angesichts des zunehmenden Artenrückgangs und Insektensterbens möglichst viele Flächen in Ratingen mit als Insektennahrung geeigneten Wildkräutern zu bepflanzen bzw. auszusäen. In dem Konzept sollen bestehende und potentiell geeignete Flächen ausgewiesen und ein Pflegekonzept abgeleitet werden. Die zu erwartenden Investitions- und Unterhaltungskosten sollen dargestellt werden wie auch die begleitende Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit. Auf Anregung der Grünen soll auch der Ratinger Bienenschutzverein in die Erstellung des Konzepts einbezogen werden, der schon viele Jahre aktiv ist, um dem Rückgang natürlicher Bienenweiden entgegenzuwirken.

Christian Otto und Edeltraud Bell, grüne Vertreter im Stadtentwicklungs- und Umweltausschuss, sagen: „Mit Erleichterung haben wir zur Kenntnis genommen, dass das Grünflächenamt (mehr …)

Ratinger Verwaltungsvorstand bleibt weiterhin Frauenfreie Zone

Durch die parteipolitischen Absprachen bei der Beigeordnetenwahl wird der Verwaltungsvorstand bis mindestens 2026 weiterhin ausschließlich aus Männern bestehen.

Dazu sagt die Grüne Fraktion: „Hier haben die verantwortlichen Männerbünde von CDU/SPD ganze Arbeit geleistet und die Möglichkeit der Bewerbung von qualifizierten Frauen faktisch unmöglich gemacht. Auch Bürgermeister Pesch hat in dem Verfahren kein gutes Bild abgegeben, hat er doch daran mitgewirkt, dass zwar formal die neuerliche Ausschreibung nicht beanstandet werden konnte, de facto aber jeder potentiellen Bewerberin klar sein musste, dass keinerlei Chance auf Berücksichtigung bestand.“

Pressemitteilung vom 19.03.2018

Grüne wollen Ratingen aufblühen lassen

„Viele Bürgerinnen und Bürger bedauern den Rückgang von Singvögeln in der Stadt, das Insektensterben nimmt dramatische Ausmaße an, besonders der Verlust an Bienenvölkern hat weitreichende Konsequenzen,“ sagt Christian Otto, Sprecher für Stadtentwicklung der Grünen Fraktion.
Und daran liegt es: Monokulturen der Landwirtschaft, glatt rasierte innerstädtische Flächen, intensivste Bekämpfung von Wildpflanzen mit diversen auch für den Menschen schädlichen Giften (z.B. Glyphosat, Neonicotinoide) sorgen für verheerende Folgen für Flora und Fauna. Die jüngsten Ergebnisse wissenschaftlicher Studien belegen einen daraus resultierenden besorgniserregenden Rückgang von Insektenarten. Der Rückgang der Insektenpopulationen von bis zu 80% in den letzten 25 Jahren bedingt einen Rückgang der Vogelbrutpaare um 60%. Die Wiederherstellung von Biotopen mit einem Insektennahrungsangebot gewinnt so ständig an Bedeutung.

Rechtzeitig zum Frühjahr beantragen die Grünen (mehr …)

Ein Radweg in naher Zukunft?

Grüne Ratingen fordern Radweg Homberg MetzkausenDie Grünen begrüßen die verbesserten Aussichten für einen Radweg zwischen Homberg und Metzkausen! Fraktionsvorsitzender Hermann Pöhling: „Zu den politischen Zielen der Homberger Politik gehört seit eh und je der Bau eines Radwegs zwischen Homberg und Metzkausen. Der gegenwärtige Zustand der L 156 wird von uns übereinstimmend als zu gefährlich für Radfahrer angesehen.“

Wie Pöhling schon vor 2 Jahren in Erfahrung brachte, (mehr …)

Entwicklung in Breitscheid sichern!

Die grüne Fraktion beantragt, die Entwicklung der „Breitscheider Mitte“ durch eine sogenannte Entwicklungssatzung planerisch abzusichern. Die Stadt möchte eine Verbindung der beiden Ortsteile durch eine familiengerechte Erweiterung der vorhandenen Wohnnutzung, ein ausreichendes Nahversorgungsangebot und neue Grünzüge schaffen. Das Baugesetzbuch sieht dafür in den §§ 165 ff. das Instrument der Städtebaulichen Entwicklungsmaßnahmen vor, das dem Vernehmen nach in Ratingen noch nie eingesetzt wurde.

Die Grünen sind sicher, dass eine daraus resultierende Entwicklungssatzung Ratingen eine raschere und geschlossene konzeptionelle Entwicklung (mehr …)