Presse

Fahrradständer für die Stadtbahnhaltestelle Ratingen-Felderhof gefordert

Fahrradabstellanlage an der Straßenbahnhaltestelle Felderhof – längst überfällig

Pressemitteilung
Eine gute Infrastruktur für den Radverkehr, daran mangelt es Ratingen nach wie vor. Selbst 100.000€ im Haushalt der Stadt, die auf Antrag der Grünen für Radwegebau bewilligt wurden, ändern nichts daran, weil die notwendige Planungskapazität fehlt.

Auch die Fahrradabstellanlagen an den Bus- und Straßenbahnhaltestellen sind häufig nicht zufriedenstellend, nicht ausreichend oder fehlen ganz. An einigen besteht massiver Handlungsbedarf, so an der Straßenbahnhaltestelle Felderhof. Christian Otto, verkehrspolitischer Sprecher der grünen Fraktion: „Diese Haltestelle ist die Anbindung für die BürgerInnen aus Felderhof, Eckamp und West an die Straßenbahnlinie nach Düsseldorf und vor allem für PendlerInnen von großer Bedeutung. Das Fahrrad ist aufgrund der Entfernung der ideale Zubringer, aber Räder können bislang lediglich an den vor Ort vorhandenen Verkehrsschildern und Absperrgittern gesichert abgestellt werden. Daher muss dringend eine Fahrradabstellanlage her.“

Da direkt am Bahnsteig kein Platz für eine Abstellanlage ist, muss auf die westliche Straßenseite ausgewichen werden. Hier machen die Grünen auch schon einen konkreten Vorschlag: „Genau gegenüber ist eine kleine Fläche im Zusammenhang mit der Gasleitung befestigt worden,“ so Edeltraud Bell, sachkundige Bürgerin im Stadtentwicklungsausschuss, „dort wäre ausreichend Platz für mindestens 10 Radbügel, die als Sofortmaßnahme zügig aufgestellt werden könnten.“  Zu einem späteren Zeitpunkt sollte eine bedarfsgerechte Erweiterung der Anlage geprüft werden.

Auch eine grundsätzliche Überprüfung bestehender Anlagen halten die beiden Grünen für sinnvoll und weisen beispielhaft auf die ständig überbelegten Stellplätze an der Haltestelle Gerhardstraße hin.

Homberg: Geduld am Ende

Der Fraktionsvorsitzende der Grünen, Hermann Pöhling, bekommt den Unmut seiner MitbürgerInnen über das tägliche Verkehrschaos hautnah mit. Bei vielen Nachbarn bestehe der Eindruck, dass die Brisanz der Verkehrsverhältnisse auf der L422 nicht die notwendige Wahrnehmung bei Stadt und Land finde. Der Verkehr sei ständig am Limit (oder darüber) und dies seit Jahrzehnten. Trotzdem würden Umleitungen bei Autobahnsperrungen etc. über Homberg geführt, Bauarbeiten auf der Landstraße mehr als zögerlich beendet und Optimierungsaktivitäten um Jahre verschoben.

Pöhling geht davon aus, dass die Auswirkungen der nur abschnittsweisen A44-Freigabe auf den Stadtteil unterschätzt wurden. So hieß es noch in der Verwaltungsvorlage 16/2015: „Durch die zeitversetzte Freigabe der beiden Teilabschnitte der A44 werden bis zur endgültigen Herstellung der A44 keine Verlagerungen im überregionalen Verkehr erwartet. Es ist davon auszugehen, dass die bisherigen Verkehre in Ost-West Richtung auf der neuen A44 gebündelt werden.“ Weiter war zu lesen: „Ansonsten sind auf Grund der teilweisen Freigabe der A44 keine Verkehrszunahmen auf der L422 im Bereich Homberg zu erwarten, die eine Begründung liefern könnten, weshalb der Landesbetrieb eine Überplanung der bestehenden Signalanlagen übernehmen müsste.“

Der Landesbetrieb Straßen NRW, Bauherr für den östlichen Teilabschnitt der A44, erwartete offenbar nur eine Verlagerung des bisherigen Verkehrs von der L422 auf die A44 mit allenfalls geringfügigen Verkehrszunahmen für Homberg – doch weit gefehlt! Die Hoffnungen im Stadtteil konzentrieren sich jetzt auf 2019, wenn für die 5 Lichtsignalanlagen an der L422 in Homberg zwischen Dorfstraße und Zehnthofweg eine neue Signalplanung entwickelt und hoffentlich realisiert wird – wie vom Rat schon im Februar 2015 beauftragt. Wenn sie nicht den erhofften Erfolg bringt, bleibt das Chaos vermutlich erhalten, mindestens bis zur Freigabe des westlichen Teilabschnitts der A44 – die wird für 2022 erwartet.

Mehr Strom-Tankstellen für Ratingen

Stromtankstelle Am Krumbachskothen, Foto: Grüne Ratingen

Die Grünen-Fraktion fordert in einem Antrag für jeden Ratinger Stadtteil mindestens zwei Stationen mit jeweils zwei Ladeplätzen für Elektrofahrzeuge. Dafür soll Ökostrom verwendet werden.

„Bessere Atemluft in den Innenstädten ist vor allem durch eine Förderung der E-Mobilität möglich“, sagt Ute Meier, grünes Mitglied im Bezirksausschuss Mitte. „Der Verbrennungsmotor braucht deshalb dringend eine Alternative.“ Nach dem Pariser Klimaabkommen müssen neu zugelassene Fahrzeuge ab dem Jahr 2030 emissionsfrei sein. Die Weichen dafür müssen schon jetzt gestellt werden, so die Grünen. In Ratingen sei das Angebot mit gerade mal fünf Ladestationen (Mitte, Lintorf, West) für Elektroautos derzeit noch zu sehr begrenzt.

Fraktionsvorsitzender Hermann Pöhling: „Uns erreichen mittlerweile Anfragen aus anderen Stadtteilen, die mit diesem dürftigen Angebot nicht zufrieden sind. Nicht alle Bürgerinnen und Bürger haben die Möglichkeit, zu Hause eine eigene Ladesteckdose zu installieren.“

Nachtrag
Übersicht derzeitiger Stromtankstellen in Ratingen:
https://www.goingelectric.de/stromtankstellen/Deutschland/Ratingen/

 

Grüne: Antisemitische Schmiererei auf Lintorfer Schaufenster unfassbar und nicht tolerierbar

Edeltraud Bell, zweite Vorsitzende der Ratinger Grünen ist erschüttert: „Das hätten wir kaum für möglich gehalten, dass in Ratingen antisemitische Hassparolen auftauchen. Wir verurteilen das aufs Schärfste.“ Dass sich der Schriftzug „Juden“ auf einer Schaufensterscheibe befindet, weist eine bedrückende Parallelität zum Boykott jüdischer Geschäfte auf, der schon 1933 begann und in die Pogromnacht vom 9. November 1938 mündete. „Wir sehen diese Schmiererei nicht als Geschmacklosigkeit oder Scherz anlässlich von Halloween“, so die Lintorferin und weiter „sondern nehmen das durchaus ernst als öffentliches Zeichen für Judendiskriminierung in Zeiten des erstarkenden Rechtsradikalismus.“ Daher rufen die Grünen auf zur Beteiligung an dem Lichterzug für eine tolerante demokratische Gesellschaft am Sonntagabend, 4. November in Lintorf, den der CDU-Bundestagsabgeordnete Peter Beyer initiierte. „Wehret den Anfängen“, ergänzt der grüne Fraktionsvorsitzende Hermann Pöhling, „und zeigt, dass Ratingen keinen Antisemitismus duldet.“

Grüne: Klimaschutz alleine reicht nicht!

„Ratingen braucht dringend ein Klimaanpassungskonzept!“ sagt Christian Otto, umweltpolitischer Sprecher der grünen Ratsfraktion. Die Stadt habe zwar endlich ein Klimaschutzkonzept, die Klimaschutzmanagerin Elena Plank leiste hervorragende Arbeit und die Stadtgesellschaft werde in beispielhafter Weise eingebunden, doch das sei nur eine Seite der Medaille. Vom grünen Kreistagsabgeordneten Felix Gorris habe er erfahren, dass der Kreis Mettmann bereits ein integriertes Klimaschutz- und Klimaanpassungskonzept vorliegen habe. Hier müsse Ratingen dringend nachlegen.

Fraktionsvorsitzender Hermann Pöhling sagt: „Natürlich ist auch Ratingen vom Klimawandel betroffen. Es ist wichtig, dessen Ursachen zu bekämpfen. Genau so wichtig ist, (mehr …)

Grüne: Radfahrende schützen durch sichere LKW und bessere Radwege

Angeregt durch eine Publikation des ADFC sagt Christian Otto, verkehrspolitischer Sprecher der Grünen Fraktion: „Viele tödliche Unfälle durch abbiegende LKW ließen sich durch Elektronische Warnsysteme verhindern. Zum Schutz der Radfahrenden und Fußgänger beantragen wir Grünen die Verwaltung zu beauftragen, in einer Vorlage Kosten und Zeitplan einer Nachrüstung städtischer LKW mit diesen Systemen darzustellen.“

„Die Zahl der durch abbiegende LKW getöteten Radfahrerinnen und Radfahrer steigt seit einigen Jahren stetig an. In 2018 wurden bundesweit 26 Radfahrende durch abbiegende LKW (mehr …)

Bezahlbarer Wohnraum für Studierende

Das ehemalige Verwaltungsgebäide der Calor-Emag. Foto: Dietmar WolfEine kreative Lösung strebt die Grünen-Fraktion für das leerstehende Verwaltungsgebäude der ehemaligen Calor-Emag AG an der Ecke Bahnstraße / Wilhelmring an. „Wir beantragen, die Verwaltung zu beauftragen, mit der LEG Gespräche zu führen mit dem Ziel, das leerstehende Bürogebäude der ehemaligen Calor-Emag AG zu einem Studierendenwohnheim zu entwickeln,“ sagt Ratsmitglied Susanne Stocks.

Das unter Denkmalschutz stehende Gebäude stehe seit mehr als 10 Jahren fast vollständig leer. Offensichtlich sei es für die bisher angesprochene Zielgruppe nicht attraktiv. Grund hierfür soll unter anderem die Kleinteiligkeit der Nutzungsfläche sein. Gleichzeitig gebe es regional (mehr …)

Endlich Carsharing in Ratingen

Am Pfingstsamstag dem 19.05. wird der neu gestaltete Düsseldorfer Platz eröffnet. „Wir begrüßen diesen neuen modernen Umsteigebahnhof,“ sagt Hermann Pöhling, „es sind hervorragende Umsteigemöglichkeiten von Bus in Stadtbahn oder Fahrrad entstanden.“ Für die Räder gibt es überdachte Abstellmöglichkeiten, bald kommen noch abschließbare Fahrradboxen hinzu. „Der Düsseldorfer Platz erfährt am Samstag aber noch ein neues Angebot, was einem solchen Knotenpunkt nur gerecht wird,“ fährt Pöhling fort, „auf grüne Initiative hin erhält Ratingen an gesamt drei Standorten Carsharing.“
Der Begriff rührt her von sharen/teilen. Besonders in (mehr …)

Westbahn auf dem Abstellgleis?

„Was müssen wir tun, um die Ratinger Weststrecke weiter voran zu bringen?“ Diese Frage stellt die Grünen Fraktion im kommenden Ausschuss für Stadtentwicklung und demografischen Wandel. Zum Hintergrund: Seit vielen Jahren setzen sich die Ratinger Grünen für die Wiederaufnahme des Personenverkehrs auf der Ratinger Weststrecke ein. Seitens der Landeshauptstadt Düsseldorf, den Städten Duisburg und Ratingen im Kreis Mettmann gibt es Bestrebungen, die Ratinger Weststrecke als wichtiges Rückgrat des Verkehrsnetzes für Pendler*innen in der Region für den Schienenpersonennahverkehr (SPNV) zu reaktivieren und dies durch wiederholte politische Aktivitäten und Beschlüsse in allen drei beteiligten Kommunen zu bekräftigen. Das Land Nordrhein-Westfalen begann im Jahr 2015 mit der der Aufstellung eines neuen ÖPNV-Bedarfsplans für das Land.

In der Wedauer Erklärung der drei Kommunen heißt es im Jahr 2016: „Wir, die Städte und Gebietskörperschaften entlang der Ratinger Weststrecke und der SPNV-Aufgabenträger VRR, fordern das Land Nordrhein Westfalen dazu auf, unsere Bemühungen tatkräftig zu unterstützen und die Voraussetzungen für eine Reaktivierung zu schaffen.“

Christian Otto, verkehrspolitischer Sprecher der grünen Fraktion: „Im kommenden Ausschuss fragen wir nach den aktuellen Chancen (mehr …)

Qualität im ÖPNV

Bus & Bahn in Ratingen, was geht besser?

„Zuverlässigkeit ist ein Qualitätsmerkmal im ÖPNV,“ sagt Christian Otto, verkehrspolitischer Sprecher der grünen Fraktion. „Jeder dritte deutsche Autofahrer würde zur Verkleinerung seines persönlichen CO2-Ausstoßes auf öffentliche Verkehrsmittel umsteigen.“ Damit es dazu tatsächlich kommt, müsse man die Zuverlässigkeit als Bestandteil der Bedienungsqualität untersuchen und wo nötig verbessern. Ziel wäre eine Erhöhung der Zuverlässigkeit und damit Steigerung der Attraktivität der Ratingen berührenden Bus- und Bahnlinien. Und davon hätten schließlich alle etwas.

Fraktionsvorsitzender Hermann Pöhling: „Zur Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung, Umwelt und demografische Entwicklung am 03.05.2018 beantragen wir, gemeinsam mit dem VRR jede Bus- und Bahn-Linie mit besonderer Bedeutung für Ratingen vom Linien-Anfang bis -Ende im Detail zu untersuchen.“ Münden soll dies alles in ein zu beschließendes Maßnahmenpaket.

Bedeutend für Ratingen im Sinne des grünen Antrages sind alle (mehr …)