Presse

Landesnaturschutzgesetz

Felix-Gorris-Kreistagsmitglied

Kreistagsmitglied Felix Gorris

Pressemitteilung zum neuen Landesnaturschutzgesetz 30.7.2016

Die Grünen im Kreistag Mettmann begrüßen ausdrücklich das neue Landesnaturschutzgesetz

Die Landesregierung wird nach der Sommerpause das neue Landes – Naturschutzgesetz verabschieden. Die Kreistagsmitglieder von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN begrüßen das neue Gesetz uneingeschränkt und haben die Landtagsabgeordneten aufgefordert, das ausgewogene und alle Interessen berücksichtigende neue Landesnaturschutzgesetz in der vorliegenden Form zu verabschieden.

Die Notwendigkeit für dieses Gesetz ergibt sich unter anderem daraus, dass das zu ersetzende bisherige Landschaftsgesetz beim Schutz der Natur auf vielen Ebenen versagt hat und deshalb dringend der Revision bedarf. Ein Beispiel sind die dramatischen, unwiederbringlichen Verluste bei der heimischen Flora und Fauna. Die aktuelle „Rote Liste“ weist 45% der heimischen Tier, Pflanzen und Pilze als gefährdet, vom Aussterben bedroht oder bereits als ausgestorben aus.

So soll das neue Gesetz u.a. die zukünftige Umwandlung von Grünland in Ackerland einschränken.

Da die „modernen“ Äcker tot gespritzt und gedüngt sind, ist der Erhalt wenigstens noch des Grünlandes als Lebensraum für die wenigen noch existierenden heimischen Tiere und Pflanzen unbedingt erforderlich. Verzweifelte Versuche aus der Bevölkerung über Blühstreifen und -wiesen die Reste der heimischen Flora und Fauna zu retten können das Problem alleine nicht lösen.

„Hier sind die klaren gesetzlichen Regelungen des neuen Gesetzes zum Schutz der noch vorhandenen Naturbestände dringend erforderlich“ sagt Felix Gorris, umweltpolitischer Sprecher der Kreistagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN.

Die Stärkung der bisherigen Beiräte in der neuen Form als Naturschutzbeiräte ist ebenso zu begrüßen, da (mehr …)

Erneute Bürgerbeteiligung beim Felderhof II

Hermann Pöhling

Hermann Pöhling

Die Grünen lehnen eine Umwandlung des Gewerbegebietes Felderhof II in ein Wohngebiet weiter strikt ab. “Wir halten trotz aller Bemühungen der Verwaltung die Fläche auch weiterhin absolut ungeeignet für eine Wohnbebauung,” sagt Hermann Pöhling, Fraktionsvorsitzender der Grünen, und ergänzt: “Ich sehe nach wie vor große Probleme bei den Altlasten, bei Lärm und Erschütterungen durch die Bahnlinie, der Bebauungsdichte, dem Verkehr und nicht ausreichenden energetischen Festsetzungen.”

In der Zeit vom 4. Juli bis 19. August ist der umstrittene Bebauungsplan SW 263 zu Felderhof II in seiner 3. Änderung bei der Stadtverwaltung Ratingen im Dienstgebäude Stadionring 17 während der Dienststunden öffentlich ausgelegt. Im Internet ist er unter folgendem Link einsehbar:
http://www.o-sp.de/ratingen/plan/uebersicht.php?pid=1437

Bürgerinnen und Bürger haben nun die Möglichkeit, direkt Stellung zu nehmen. Dies ist schriftlich sowie online (mehr …)

Verdecktes Koalitionsangebot an die Grünen?

Zum wiederholten Male macht die Ratinger CDU Vorschläge zum Flughafen, die aus dem Handlungskonzept der GRÜNEN im Landtag stammen. Will die CDU signalisieren, dass die Haltung zum Flughafen kein Hinderungsgrund für eine mögliche Koalition sein würde? Die Position der CDU ist ja durchaus schwierig. Im Land ist sie Flughafenbefürworter, in Ratingen dagegen. Vielleicht ist es aber auch wie bei den Brexit-Befürwortern: “Was schert mich mein Geschwätz von gestern.”

Die GRÜNEN im Landtag sagen: „Luftverkehr ist ein wichtiger Bestandteil der gesellschaftlichen Mobilität und der Logistik. Gleichzeitig schafft er durch Lärm und Abgase erhebliche Belastungen für Mensch und Umwelt. Fliegen ist weiterhin die klimaschädlichste Möglichkeit der Fortbewegung. Es muss endlich Schluss sein mit dem uneingeschränkten Protektionismus für diesen Verkehrsträger.“

Wie das geht? Dazu sagt Arndt Klocke, Grünen-Sprecher für Verkehrs-, Bau- und Wohnungspolitik im Landtag: „Die Verlagerung von Flugverkehr auf die Schiene und die Verteuerung der Flüge durch Einbeziehung externer Lärmkosten über eine Lärmabgabe sollen (mehr …)

Schreiben Sie gegen mehr Fluglärm!

Bis zu 36% mehr Lärm durch
bis zu 60 Flugbewegungen stündlich.

Dies sind die Fakten zur beantragten Kapazitätserweiterung des Düsseldorfer Flughafens. Noch unerträglicher als bisher wird der Fluglärm besonders für Ratinger*innen in Breitscheid, Hösel, Lintorf und Tiefenbroich.

Erheben Sie Ihren Einwand!

Unterstützt vom Verein Bürger gegen Fluglärm e.V. stellen wir Ihnen auf dieses Seite Textbausteine für ein Schreiben an die Bezirksregierung zur Verfügung. So haben Sie die einfache Gelegenheit, Ihre Einwände zum Lärmschutz, Lärmschutzzonen, Schadstoffimissionen, Belastungen für die Gesundheit, der Kinder, verringender Lebensqualität bis hin zum Wertverlust Ihrer Immobilie zum Ausdruck zu bringen. Kopieren Sie die für Sie in Frage kommenden Texte und senden Sie Ihr Schreiben bitte noch vor der Frist vor dem 05.07.2016 ab.

Mehr Hilfestellung und Informationen gibt es am 09.06. auf der Veranstaltung der Ratinger gegen Fluglärm e.V. in Tiefenbroich sowie gerne per Mail über die Grüne Fraktion Ratingen, siehe Kontakt.

Hier geht es zum download Textbausteine

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Umweltbildung am Blauen See

Edeltraud Bell

Edeltraud Bell

Am kommenden Donnerstag berät der Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt zusammen mit dem Bezirksausschuss Mitte das Ergebnis der Umsetzungsstudie zum Blauen See.
„Wir begrüßen die positive Beurteilung unseres Vorschlags zu einem Umweltbildungszentrum,“ sagt Edeltraud Bell, Mitglied im Stadtentwicklungsausschuss. „Priorität haben bei uns der Landschafts- und Naturschutz, so legen wir sehr viel Wert darauf, dass auf dem Gelände keine weiteren Flächen versiegelt werden.“ Nach Meinung der Grünen Fraktion lässt sich ein Umweltbildungszentrum hervorragend mit einigen bestehenden Angeboten wie der Naturbühne, Bootsverleih und Waldcafé zusammen führen. Zudem biete die Lage im Wald viele weitere ergänzende Möglichkeiten der Umweltbildung, so z.B. die der Waldpädagogik.
Einen reinen Freizeitpark (mehr …)

Keine Elektrotankstellen in Ratingen?

SPD CDU FDP Ratingen wollen keine Elektrotankstellen für E-Bikes in Ratingen

SPD CDU FDP Ratingen wollen keine Elektrotankstellen für E-Bikes in Ratingen

Pressemitteilung

In seltener Eintracht stimmten die Grünen gemeinsam mit der BU im Homberger Bezirksausschuss am Donnerstag für die Errichtung von Elektrotankstellen. Während die BU sich zunächst nur für Elektroautos einsetzte, zielte der Grünen-Antrag darauf, diese Möglichkeiten auch für e-Bikes und Pedelecs zum Laden der Akkus anzubieten. Beide Anträge fanden bei CDU, SPD und FDP keine Gnade und wurden abgelehnt. Dabei sollte doch Bürgermeister Pesch lediglich gebeten werden, sich bei den Stadtwerken für diese Thematik einzusetzen.

Bei Hermann Pöhling, Homberger und Fraktionsvorsitzender von Bündnis 90 / Die Grünen in Ratingen, stieß das Verhalten auf  Unverständnis: „Im Kreis Mettmann gibt es immer mehr Stationen, an denen Fahrradfahrer ihr E-Bike aufladen können. Nur in Ratingen soll das nicht gehen?“ So ruhen seine Hoffnungen auf dem Integrierten Klimaschutzkonzept, das unter Mitwirkung der Bürgerschaft erstellt wird. Dort werden u.a. Fragen aus dem Bereich der Mobilität gestellt, z.B. was ist mit Ladestationen für E-Bikes/ Elektroautos im Stadtgebiet, und hoffentlich auch beantwortet.

 

Goldhamster in die Goldkuhle?

In der Sitzung des Bezirksausschusses Hösel/Eggerscheidt am Dienstag stimmte lediglich der Grüne Vertreter Marius Vennemann für die Realisierung von gefördertem Wohnraum auf dem Gelände der ehemaligen Goldkuhle, neu „Östlich Bahnhofstraße/Hugenpoeter Busch“ genannt. „Es sollte doch wohl möglich sein, bei derzeit 150 geplanten Wohneinheiten auf mehr als 24.000 m² Fläche eine gute Mischung an Wohnangeboten zu realisieren,“ sagt Marius Vennemann.

Die Grünen fordern die Schaffung von altersgerechtem, barrierefreiem und vor allem bezahlbarem Wohnraum. „Dazu gehören 30% gefördert,“ ergänzt Christian Otto, planungspolitischer Sprecher der Grünen Fraktion, „es gilt, (mehr …)

Grüne erfuhren 692,9 kg CO²-Ersparnis

Die Auswertung zu Stadtradeln 2016 ist in Ratingen nun abgeschlossen. Die Ratinger Grünen zeigen sich sehr zufrieden. „Wir konnten in diesem Jahr 29 Teilnehmende zum Mitmachen gewinnen,“ berichtet Susanne Stocks, wobei der Unterschied der gefahrenen Kilometer im Team sehr groß ist. Glatte 628km legte der emsigste grüne Sammler zurück. „Ein großes Lob für zwei Kindergartenkinder, die auf ihr Elterntaxi verzichteten und 11,4 bzw. 13.8 km zurücklegten.“ Christian Otto, umweltpolitischer Sprecher der Grünen Fraktion: „Das Team-Ergebnis lag mit 4879,8 km weit mehr stadtradelnals doppelt so hoch wie im Vorjahr (1915km, 14 Teilnehmende, Anm.). Die Tabelle von Stadtradeln weist dafür 692,9 kg eingespartes CO² aus. Natürlich legten wir auch sog. Touristische Kilometer zurück, z.B. bei einem gemeinsamen Ausflug. Ein Teilnehmer gelangte zum Oldtimer-Autotreff statt mit Ente auf zwei Rädern nach Xanten.“

Zum bereits neunten Mal
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GRÜNE veranstalten Bahnhofsfest im Ostbahnhof

Grünes-Bahnhofsfest-Ratingen-Ost-2016Sonntag, den 22.05.2015 von 15:00 bis 17:00 Uhr

Unter dem Motto: “ Der Bahnhof im Dornröschenschlaf, wer küsst ihn wach?”, veranstalten die GRÜNEN am Sonntag, den 22.05.2016 von 15:00 bis 17:00 Uhr ein Bahnhofsfest in der Schalterhalle. Bei Kaffee, Kuchen und Live-Musik gibt es nützliche Informationen zu unserem  Bahnhof. Dazu kommt eine Power-Point-Präsentation mit schmucken Beispielen  aus der Region, die zeigen, wie fast baugleiche Bahnhofsgebäude attraktiv umgebaut und z.B. als „Kulturbahnhöfe“ genutzt werden.
Mehr als 6000 Menschen durchlaufen täglich den Ratinger Ostbahnhof. Als Eingangstor zu Ratingen an der Schnittstelle zwischen Ratingen Ost und Ratingen Mitte kommt diesem Gebäude eine große Bedeutung zu.

“Wenn man mal andere Kulturbahnhöfe gesehen hat, kommen einem für Ratingen viele Ideen,” so Mareike Wingerath , Vorsitzende der Grünen. “Die Stadt sucht seit vielen Jahren nach Investor*innen. „Wir warten nicht bis dä Prinz kütt, das hat schon im (mehr …)

Umdenken nötig!

Ratingen-oestlich-SchoellersfeldPressemitteilung

Dazu will die Grünen-Fraktion mit einem Antrag zur von der Verwaltung vorgeschlagenen Ausweisung weiterer Gewerbeflächen im neuen Regionalplan anregen.

Der Entwurf des neuen Landesentwicklungsplans sieht als Grundsatz der Raumordnung eine Reduzierung des Flächenverbrauchs auf täglich 5 ha, langfristig auf Netto Null vor. „Das sehen wir als Verpflichtung, bei Ausweisung neuer Flächen eine Abwägung vorzunehmen!“ sagt Christian Otto, Sprecher für Stadtentwicklung, und fordert: „Wir wollen wissen, welche gewerblich nutzbare Flächen brachliegen, wo sie sich im Stadtgebiet befinden und welche Gründe die Nutzung verhindern.“

Die letzte Aufstellung dieser Art stamme aus dem Jahr 2006, so der Fraktionsvorsitzende Hermann Pöhling, der die vorgeschlagene Fläche „Östlich Schöllersfeld“ in Homberg rundweg ablehnt. Pöhling führt aus: „Landwirtschaftlich nutzbare Flächen, wie auch die von der Verwaltung ins Spiel gebrachte Fläche in Lintorf, (mehr …)