Presse

Grüne: Ingenieure selbst ausbilden!

Susanne-StocksDie Stadtverwaltung Ratingen kann wichtige Arbeitsplätze nicht besetzen. Das gilt besonders für die Bereiche Bauwesen und Planung. Ingenieure sind eben auf dem Arbeitsmarkt zu den Konditionen der öffentlichen Verwaltungen kaum zu haben. „Wir wollen die Verwaltung beauftragen, die Einführung weiterer Dualer Studiengänge für angehende Ingenieurinnen und Ingenieure zu prüfen,“ sagt Susanne Stocks, für Personalpolitik zuständiges Ratsmitglied der Grünen Fraktion. „Ein Duales Studium verbindet das Studium mit einer beruflichen Ausbildung. Zusätzlich zum Hochschulabschluss erwerben die Studierenden auch noch einen Abschluss in einem Ausbildungsberuf.“

Die Stadt Ratingen bietet derzeit die Studiengänge zum Bachelor of Laws (FH) Fachrichtung kommunaler Verwaltungsdienst und zum Bachelor of Arts (FH) Fachrichtung Verwaltungsbetriebs-wirtschaftslehre erfolgreich an – allerdings keine im technischen Umfeld. „Wer sich für ein Duales Studium bei uns entscheidet, um Ingenieurin bzw. Ingenieur zu werden, (mehr …)

Grüne einstimmig für Bau von geförderten Wohnungen

Christian Otto

Christian Otto

„Vor dem Hintergrund der dringendst notwendigen Schaffung von gefördertem und bezahlbaren Wohnraum sprechen wir uns für eine anteilige Wohnbebauung auf den Sportplätzen Talstraße und Auf der Aue aus,“ sagt Christian Otto, Sprecher für Stadtentwicklung der Ratinger Grünen. Dies habe seine Fraktion nach intensiver Beratung beschlossen. „Sechzig bis siebzig Wohneinheiten an der Talstraße sind allerdings nur ein Tropfen auf dem heißen Stein,“ so Christian Otto weiter. „um so mehr muss die Ratinger Politik diese Chance nutzen.“ Beide Flächen im Eigentum der Stadt Ratingen geben die entscheidende Stellschraube, um Wohnraumförderung für Menschen innerhalb der Einkommensgrenzen der Wohnraumförder- bestimmungen des Landes zu ermöglichen. Die Grüne Fraktion stellt sich ein Vergabeverfahren vor, das eine ansprechende städtebauliche und architektonische Qualität ermöglicht und eine Auswahlmöglichkeit zwischen verschiedenen Varianten bietet.

„Sport muss allerdings weiter möglich sein,“ ergänzt Barbara Esser, schulpolitische Sprecherin, “Es muss gewährleistet sein, (mehr …)

Brief an das Prinzenpaar

Sehr geehrte Frau Awasum, sehr geehrter Herr Awasum,

herzlichen Glückwunsch zur Nominierung als neues Ratinger Prinzenpaar!

Die Jahrhunderte alte Tradition des karnevalistischen Treibens erfuhr nach dem Abzug der napoleonischen Truppen eine bedeutende Veränderung. Denn nach den Franzosen kamen die Preußen ins Rheinland. Und die mochte man hier nicht. Gar nicht. Der Karneval wurde politisch, richtete sich vor allem gegen die neue „Obrigkeit“ und begleitete das Rheinland auf seine Weise auf dem Weg zur Demokratie. Politisch ist der Karneval zumindest zum Teil heute noch. Aktuell auf jeden Fall in Ratingen.

Die Grüne Fraktion in Ratingen begrüßt die Entscheidung der Ratinger Karnevalisten und Ihr Engagement als deutliches Zeichen gegen Rassenhass, gegen Verfolgung und für ein gedeihliches Miteinander aller Menschen unserer Stadt.

Wir wünschen Ihnen, lieber Prinz Samuel I. und Ihrer bezaubernden Prinzessin Jacinta I., eine aufregende Session mit tollen Erlebnissen und vor allem viel viel Humor.

Helau!
Für die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
Hermann Pöhling, Fraktionsvorsitzender
Elizabeth Yeboah, Ratsmitglied

Per Post versandt am 14.09.2016.

Landesnaturschutzgesetz

Felix-Gorris-Kreistagsmitglied

Kreistagsmitglied Felix Gorris

Pressemitteilung zum neuen Landesnaturschutzgesetz 30.7.2016

Die Grünen im Kreistag Mettmann begrüßen ausdrücklich das neue Landesnaturschutzgesetz

Die Landesregierung wird nach der Sommerpause das neue Landes – Naturschutzgesetz verabschieden. Die Kreistagsmitglieder von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN begrüßen das neue Gesetz uneingeschränkt und haben die Landtagsabgeordneten aufgefordert, das ausgewogene und alle Interessen berücksichtigende neue Landesnaturschutzgesetz in der vorliegenden Form zu verabschieden.

Die Notwendigkeit für dieses Gesetz ergibt sich unter anderem daraus, dass das zu ersetzende bisherige Landschaftsgesetz beim Schutz der Natur auf vielen Ebenen versagt hat und deshalb dringend der Revision bedarf. Ein Beispiel sind die dramatischen, unwiederbringlichen Verluste bei der heimischen Flora und Fauna. Die aktuelle „Rote Liste“ weist 45% der heimischen Tier, Pflanzen und Pilze als gefährdet, vom Aussterben bedroht oder bereits als ausgestorben aus.

So soll das neue Gesetz u.a. die zukünftige Umwandlung von Grünland in Ackerland einschränken.

Da die „modernen“ Äcker tot gespritzt und gedüngt sind, ist der Erhalt wenigstens noch des Grünlandes als Lebensraum für die wenigen noch existierenden heimischen Tiere und Pflanzen unbedingt erforderlich. Verzweifelte Versuche aus der Bevölkerung über Blühstreifen und -wiesen die Reste der heimischen Flora und Fauna zu retten können das Problem alleine nicht lösen.

„Hier sind die klaren gesetzlichen Regelungen des neuen Gesetzes zum Schutz der noch vorhandenen Naturbestände dringend erforderlich“ sagt Felix Gorris, umweltpolitischer Sprecher der Kreistagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN.

Die Stärkung der bisherigen Beiräte in der neuen Form als Naturschutzbeiräte ist ebenso zu begrüßen, da (mehr …)

Erneute Bürgerbeteiligung beim Felderhof II

Hermann Pöhling

Hermann Pöhling

Die Grünen lehnen eine Umwandlung des Gewerbegebietes Felderhof II in ein Wohngebiet weiter strikt ab. “Wir halten trotz aller Bemühungen der Verwaltung die Fläche auch weiterhin absolut ungeeignet für eine Wohnbebauung,” sagt Hermann Pöhling, Fraktionsvorsitzender der Grünen, und ergänzt: “Ich sehe nach wie vor große Probleme bei den Altlasten, bei Lärm und Erschütterungen durch die Bahnlinie, der Bebauungsdichte, dem Verkehr und nicht ausreichenden energetischen Festsetzungen.”

In der Zeit vom 4. Juli bis 19. August ist der umstrittene Bebauungsplan SW 263 zu Felderhof II in seiner 3. Änderung bei der Stadtverwaltung Ratingen im Dienstgebäude Stadionring 17 während der Dienststunden öffentlich ausgelegt. Im Internet ist er unter folgendem Link einsehbar:
http://www.o-sp.de/ratingen/plan/uebersicht.php?pid=1437

Bürgerinnen und Bürger haben nun die Möglichkeit, direkt Stellung zu nehmen. Dies ist schriftlich sowie online (mehr …)

Verdecktes Koalitionsangebot an die Grünen?

Zum wiederholten Male macht die Ratinger CDU Vorschläge zum Flughafen, die aus dem Handlungskonzept der GRÜNEN im Landtag stammen. Will die CDU signalisieren, dass die Haltung zum Flughafen kein Hinderungsgrund für eine mögliche Koalition sein würde? Die Position der CDU ist ja durchaus schwierig. Im Land ist sie Flughafenbefürworter, in Ratingen dagegen. Vielleicht ist es aber auch wie bei den Brexit-Befürwortern: “Was schert mich mein Geschwätz von gestern.”

Die GRÜNEN im Landtag sagen: „Luftverkehr ist ein wichtiger Bestandteil der gesellschaftlichen Mobilität und der Logistik. Gleichzeitig schafft er durch Lärm und Abgase erhebliche Belastungen für Mensch und Umwelt. Fliegen ist weiterhin die klimaschädlichste Möglichkeit der Fortbewegung. Es muss endlich Schluss sein mit dem uneingeschränkten Protektionismus für diesen Verkehrsträger.“

Wie das geht? Dazu sagt Arndt Klocke, Grünen-Sprecher für Verkehrs-, Bau- und Wohnungspolitik im Landtag: „Die Verlagerung von Flugverkehr auf die Schiene und die Verteuerung der Flüge durch Einbeziehung externer Lärmkosten über eine Lärmabgabe sollen (mehr …)

Schreiben Sie gegen mehr Fluglärm!

Bis zu 36% mehr Lärm durch
bis zu 60 Flugbewegungen stündlich.

Dies sind die Fakten zur beantragten Kapazitätserweiterung des Düsseldorfer Flughafens. Noch unerträglicher als bisher wird der Fluglärm besonders für Ratinger*innen in Breitscheid, Hösel, Lintorf und Tiefenbroich.

Erheben Sie Ihren Einwand!

Unterstützt vom Verein Bürger gegen Fluglärm e.V. stellen wir Ihnen auf dieses Seite Textbausteine für ein Schreiben an die Bezirksregierung zur Verfügung. So haben Sie die einfache Gelegenheit, Ihre Einwände zum Lärmschutz, Lärmschutzzonen, Schadstoffimissionen, Belastungen für die Gesundheit, der Kinder, verringender Lebensqualität bis hin zum Wertverlust Ihrer Immobilie zum Ausdruck zu bringen. Kopieren Sie die für Sie in Frage kommenden Texte und senden Sie Ihr Schreiben bitte noch vor der Frist vor dem 05.07.2016 ab.

Mehr Hilfestellung und Informationen gibt es am 09.06. auf der Veranstaltung der Ratinger gegen Fluglärm e.V. in Tiefenbroich sowie gerne per Mail über die Grüne Fraktion Ratingen, siehe Kontakt.

Hier geht es zum download Textbausteine

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Umweltbildung am Blauen See

Edeltraud Bell

Edeltraud Bell

Am kommenden Donnerstag berät der Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt zusammen mit dem Bezirksausschuss Mitte das Ergebnis der Umsetzungsstudie zum Blauen See.
„Wir begrüßen die positive Beurteilung unseres Vorschlags zu einem Umweltbildungszentrum,“ sagt Edeltraud Bell, Mitglied im Stadtentwicklungsausschuss. „Priorität haben bei uns der Landschafts- und Naturschutz, so legen wir sehr viel Wert darauf, dass auf dem Gelände keine weiteren Flächen versiegelt werden.“ Nach Meinung der Grünen Fraktion lässt sich ein Umweltbildungszentrum hervorragend mit einigen bestehenden Angeboten wie der Naturbühne, Bootsverleih und Waldcafé zusammen führen. Zudem biete die Lage im Wald viele weitere ergänzende Möglichkeiten der Umweltbildung, so z.B. die der Waldpädagogik.
Einen reinen Freizeitpark (mehr …)

Keine Elektrotankstellen in Ratingen?

SPD CDU FDP Ratingen wollen keine Elektrotankstellen für E-Bikes in Ratingen

SPD CDU FDP Ratingen wollen keine Elektrotankstellen für E-Bikes in Ratingen

Pressemitteilung

In seltener Eintracht stimmten die Grünen gemeinsam mit der BU im Homberger Bezirksausschuss am Donnerstag für die Errichtung von Elektrotankstellen. Während die BU sich zunächst nur für Elektroautos einsetzte, zielte der Grünen-Antrag darauf, diese Möglichkeiten auch für e-Bikes und Pedelecs zum Laden der Akkus anzubieten. Beide Anträge fanden bei CDU, SPD und FDP keine Gnade und wurden abgelehnt. Dabei sollte doch Bürgermeister Pesch lediglich gebeten werden, sich bei den Stadtwerken für diese Thematik einzusetzen.

Bei Hermann Pöhling, Homberger und Fraktionsvorsitzender von Bündnis 90 / Die Grünen in Ratingen, stieß das Verhalten auf  Unverständnis: „Im Kreis Mettmann gibt es immer mehr Stationen, an denen Fahrradfahrer ihr E-Bike aufladen können. Nur in Ratingen soll das nicht gehen?“ So ruhen seine Hoffnungen auf dem Integrierten Klimaschutzkonzept, das unter Mitwirkung der Bürgerschaft erstellt wird. Dort werden u.a. Fragen aus dem Bereich der Mobilität gestellt, z.B. was ist mit Ladestationen für E-Bikes/ Elektroautos im Stadtgebiet, und hoffentlich auch beantwortet.

 

Goldhamster in die Goldkuhle?

In der Sitzung des Bezirksausschusses Hösel/Eggerscheidt am Dienstag stimmte lediglich der Grüne Vertreter Marius Vennemann für die Realisierung von gefördertem Wohnraum auf dem Gelände der ehemaligen Goldkuhle, neu „Östlich Bahnhofstraße/Hugenpoeter Busch“ genannt. „Es sollte doch wohl möglich sein, bei derzeit 150 geplanten Wohneinheiten auf mehr als 24.000 m² Fläche eine gute Mischung an Wohnangeboten zu realisieren,“ sagt Marius Vennemann.

Die Grünen fordern die Schaffung von altersgerechtem, barrierefreiem und vor allem bezahlbarem Wohnraum. „Dazu gehören 30% gefördert,“ ergänzt Christian Otto, planungspolitischer Sprecher der Grünen Fraktion, „es gilt, (mehr …)