Fazit

Hearing Ratinger Weststrecke 06.06.2018

v.l. Claudia Leiße, Norbert Czerwinski, Christian Otto

Um die einhundert Besucherinnen und Besucher zählten die drei veranstaltenden Grünen Fraktionen aus Duisburg, Düsseldorf und Ratingen am Mittwochabend bei ihrem Hearing zur Ratinger Weststrecke.

Das Signal im Gemeindesaal der Katholischen Kirche in der Eisenbahnersiedlung Duisburg-Bissingheim stand bereits auf „Freie Fahrt“ für die Weststrecke. Seltene Einigkeit prägte die Diskussionen rund um das seit Jahren verfolgte Vorhaben, den Schienenpersonennahverkehr dort wieder zu reaktivieren. Aus Ratingen kamen und sprachen sich Dr. Mauersberger, Unternehmensverband, Jürgen Lindemann, BUND, Thomas Frühbuss, InWest und Beigeordneter Jochen Kral deutlich für eine baldige Realisierung aus. Unterstützung kam von den IHKen Duisburg sowie Düsseldorf und Bürgervereinen.

Der VRR hat eine neue Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben. Ihr Vertreter und Geschäftsführer Martin Husmann unterstrich

die Bedeutung und Attraktivität der Strecke. Das mit 3.000 Wohneinheiten geplante Neubaugebiet in Wedau, ein neuer für Pendler*innen attraktiver Bahnhof am Industriegebiet Ratingen-Tiefenbroich und die Hochschule Düsseldorf nahe Bahnhof Derendorf sind nur einige Beispiele für  die Notwendigkeit der Reaktivierung dieser Verbindung.

„Das Fazit war, dass alle Parteien der drei Städte für die Ratinger Weststrecke sind,“ fasst Christian Otto, verkehrspolitischer Sprecher der Ratinger Grünen zusammen, „Nun sind diese Parteien aufgerufen, ihre Vertretungen im Land- und Bundestag, wo Bundesverkehrswegeplan und Nahverkehrsplanung beschlossen werden, von der Bedeutung der Ratinger Weststrecke für die Region zu überzeugen.

Artikel NRZ/WAZ vom 08.06.2018 zur Weststrecke

Nachsatz:

Mangels einer funktionierenden Weststrecke kamen die Ratinger Grünen und Gast Norbert Czerwinski zumeist mit dem Fahrrad, es ist ja auch Stadtradeln in der Stadt.

Fotos: Dietmar Wolf

 

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