Felderhof II, Grüne kritisieren:

Lieber schnell beschlossen als noch einmal nachgedacht!

So empfanden die GRÜNEN Ratsmitglieder die Abstimmung zum Flächennutzungsplan für das Baugebiet Felderhof II.
„Eigentlich war Sympathie für unseren Antrag spürbar. Wir wollten einen Streifen direkt an der Güterzugstrecke für Gewerbe und damit als Lärmschutz planerisch sichern. Leider wollte sich die Mehrheit des Rates nicht mehr damit beschäftigen und wohl vor neuen Erkenntnissen schützen. Niemand kann doch bestreiten, dass für kleinere Gewerbebetriebe Flächen in Ratingen fehlen. Diese hätten im Flächennutzungsplan dargestellt werden können, ohne den notwendigen Wohnungsbau zu verhindern oder ihm zu schaden,“ erläutert der Fraktionsvorsitzende Christian Otto. Die im folgenden Bebauungsplanverfahren nötigen Festsetzungen zeigen nach seiner Auffassung die Lärm- und Erschütterungsprobleme der Bebauung direkt an der Bahnlinie. Räumlichkeiten in den obersten Geschossen sollen baulich so gestaltet werden, dass sie als Schlaf- und Kinderzimmer nicht nutzbar sind, Zwangsbelüftung und doppelter Estrich sollen gesunde Wohnverhältnisse sichern.

Sein Ratskollege Hermann Pöhling sagt: „Natürlich hatten wir zunächst auch Bedenken hinsichtlich der Altlastenproblematik. Das Sanierungskonzept für das gesamte Baufeld hat uns dann letztlich überzeugt. Als Grüne sind wir eben nicht beratungsresistent.“ Beide Politiker hoffen, dass die Verwaltung im Bebauungsplanverfahren einen konkreten Vorschlag macht, um die ebenfalls geforderten Flächen für einen zukünftigen Radschnellweg zu sichern. 

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