GRÜNE: Das Rennen um das Bürgermeisteramt in Ratingen ist wieder offen!

Am ersten Dezembermontag wählten die Ratinger Grünen ihren Parteivorstand. Mareike Wingerath wurde als Vorsitzende bestätigt, Piet Hülsmann ist ihr neuer Stellvertreter. Neben der im kommenden Mai bevorstehenden Europawahl war auch die noch gar nicht anstehende Bürgermeisterwahl Thema. Die Grünen waren sich in ihrer Einschätzung schnell einig:

Nachdem die CDU den gemeinsamen Kandidaten von vier Parteien für die aktuelle Wahlperiode zu ihrem alleinigen Kandidaten erklärte, ist das Rennen für die Bürgermeisterwahl 2020 wieder offen. Alles ist denkbar: ein gemeinsamer Kandidat der Grünen mit den anderen demokratischen Parteien im Rat oder ein eigener KandidatIn.

Die gegenwärtige Landesregierung wolle die Stichwahl möglichst wieder abschaffen, deshalb würde die Stimmenmehrheit im ersten und einzigen Wahlgang zählen. Abhängig von der Zahl der Bewerbungen könnte jemand mit 25% die Wahl gewinnen. Das macht die Wahl in jeder Hinsicht spannend. Wer nächster Bürgermeister in Ratingen sein wird, sei jetzt wieder völlig offen.

Dazu sagt die Parteivorsitzende Mareike Wingerath: „Wir Grünen werden alle Optionen ausloten und den Kandidaten ins Rennen schicken, von dem man Folgendes annehmen kann: Er sollte einen modernen Führungsstil verkörpern, im digitalen Zeitalter angekommen sein, die Bürger in Entscheidungen einbeziehen, aus Ratingen eine Stadt machen, die auch für junge Leute attraktiv und erschwinglich ist, die Stadt gegen den Klimawandel rüsten und innovative Entwicklungen in Ratingen anstoßen und am besten eine Frau sein. Denn das, was wir jetzt tun, stellt die Weichen für die nächsten 50 Jahre. Wir leben in bewegten Zeiten!“

 

Foto Grüne Ratingen: Der neue Vorstand der Ratinger Grünen, v.l. Abdul Ghafoor, Annabell Fugmann, Angelika Kuhlenbach, Piet Hülsmann, Mareike Wingerath, Alexander Wirth, Ute Meier, Edeltraud Bell und nicht mit auf dem Foto Thomas Pokladek.

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