Grüne fordern ein Spendenkonto für Baumneupflanzungen

Susanne Stocks - Fraktionsvorsitzende

Susanne Stocks – Fraktionsvorsitzende

Der Presse nach plant das Landesumweltministerium mit dem Projekt „Bürgerbäume“ Geldspenden von Privatpersonen (Spenden von Firmen, Vereinen, Stiftungen etc. fallen nicht darunter) an Kommunen finanziell in der gleichen Spendenhöhe zu unterstützen. Dem Vernehmen nach sollen die Kriterien in der kommenden Woche veröffentlicht werden.

„Bürgerinnen und Bürger sind besorgt um die Bäume in der Stadt,“ so Fraktionsvorsitzende Susanne Stocks, „in anderen Kommunen wie z.B. Düsseldorf sind unlängst Spendenmöglichkeiten bei den Stadtverwaltungen geschaffen worden. Nun signalisiert das Landesumweltministerium, dass es bürgerschaftliches Engagement fördern möchte, hier darf Ratingen nicht zurück stehen.“

Da der Rat der Stadt Ratingen am 25.09.2014 erst in zwei Monate nach der Sommerpause  tagt, regten/fragten die Ratinger Grünen heute bei der Verwaltung an:

Besteht die Möglichkeit einer möglichst kurzfristigen Realisierung

  • der Einrichtung eines entsprechenden Spendenkontos der Stadt Ratingen für Bürgerinnen und Bürger für Baumspenden
  • einer intensive Bewerbung der Spendenmöglichkeiten in den Medien
  • der fristgerechten Akquirierung der entsprechenden Landesmittel?

Der Sturm am Pfingstmontag richtete in der Stadt immensen Schaden an, die Aufräumarbeiten sind noch lange nicht abgeschlossen. Bürgerinnen und Bürger sind erschrocken über den hohen Verlust an Bäumen in ihrer Stadt. Ihnen sollte analog anderer Kommunen die Möglichkeit gegeben werden, sich direkt an Neuanpflanzungen zu beteiligen, um so mehr, als dass das Ministerium zusätzliche Förderungen in Aussicht stellt.

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  1. Barbara

    Hallo,
    auch ich bin „erschrocken über den hohen Verlust an Bäumen“ und schulde Hochachtung und Dank an die fleißigen Hände, die Straßen und Wege so schnell nach Pfingstmontag geräumt haben. Inzwischen ist einige Zeit vergangen und mir stellt sich angesichts der noch immer andauernden vielen Baumfällungen, ob wirklich sooo viele Bäume „Gefahrenbäume“ sind. Mir scheint es so, als ob viele gesunde bzw. nur leicht beschädigte Bäume völlig grundlos gefällt werden. Sei es weil sich damit zur Zeit Geld verdienen lässt oder weil die Gelegenheit günstig ist (z.B. entlang der S6-Bahnstrecke). Werden hier Tatsachen geschaffen wie im Neandertal? Wer überwacht die Notwendigkeit der Baumfällungen?

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