GRÜNE schlagen Standort für Kulturzentrum vor

Der Kulturausschuss beauftragte in seiner Sitzung am 10. Juni 2021 die Verwaltung mit der Prüfung geeigneter Gebäude für ein spartenübergreifendes freies Kulturzentrum. Der Antrag der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN wurde von allen Fraktionen unterstützt und einstimmig beschlossen.

„Die Verwaltung soll ein für diese Zwecke geeignetes Gebäude kaufen oder langfristig mieten und Ratinger Künstlerinnen und Künstlern kostengünstig überlassen“, so Michael Schäfer, sachkundiger Bürger der GRÜNEN im Kulturausschuss. Zur Entwicklung einer alternativen Kulturszene sei ein fester Standort ein wichtiges Element. Nun forcieren die GRÜNEN dieses Vorhaben und möchten im Zuge des Bebauungsplans für das ehemalige Gewerbegebiet oberhalb des Lebensmittelmarktes in Ratingen-Ost die dort unter Denkmalschutz stehende Sheddachhalle und das dazu gehörige Trafohäuschen zu einem soziokulturellem Kulturzentrum ausbauen lassen.

„Der Bauträger soll die Hallen im Zuge der Baumaßnahmen mit sanieren und schlüsselfertig an die Stadt Ratingen übergeben.  Dies soll Bestandteil des zu schließenden städtebaulichen Vertrages werden“, erläutert Siegfried Aring, grüner sachkundiger Bürger im Bezirksausschuss Mitte. Anschließend könnte dann ein Vertrag mit einem bereits bestehenden oder zu diesem Zweck zu gründenden Kulturverein geschlossen und das Haus übergeben werden.

Der Ausschuss für Stadtentwicklung und Mobilität wird am morgigen Donnerstag in seiner öffentlichen Sitzung den entsprechenden Antrag der GRÜNEN beraten.

Nach Jahren vergeblicher Bemühungen erhielte Ratingen dann einen Standort für Kunst- und Kulturvereine wie z.B. den Kulturverein Ratinger Maler, Kulturbetriebe wie das Kleine Theater Nebenan sowie  Einzelkünstlerinnen und -künstler mit Proben-, Ausstellungs- und Bühnenräumen. Mit dieser städtebaulichen Quartiers- und Infrastrukturmaßnahme würde eine Aufwertung des gesamten Stadtteilquartiers einhergehen und ein wunderbarer Dreiklang aus Wohnen, Kultur und Kommerz entstehen, sind Aring und Schäfer überzeugt.

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