Monster Trucks in Ratingen verhindern

Hermann Pöhling

Die GRÜNEN in Ratingen wollen die Zulassung von Monster Trucks auf Straßen in Ratingen verhindern. Die Begründung der Verwaltung, die Zulassung von Monster Trucks soll auf wenige Straßen sehr eng begrenzt werden, verkennt nach Ansicht der Ratinger GRÜNEN-Fraktion, dass eine solche Genehmigung ein immenses Wachstum von LKW-Verkehr nach sich ziehen wird. Die Verkehrsgefahren auf unseren Straßen werden wachsen und am Ende werden die vom LKW-Verkehr verursachten Straßenschäden aus dem städtischen Haushalt zu finanzieren sein.

Nach Angaben der GRÜNEN ist es eine bewusste Irreführung der Öffentlichkeit, wenn behauptet wird, der Einsatz von Riesen-LKW würde zu weniger LKW-Verkehr und zu einer Entlastung der Umwelt führen. Dies ist eindeutig nicht der Fall, denn Riesen-LKW verlagern Transporte von der Schiene auf die Straße. Gleichzeitig wird durch die Vergrößerung des Ladevolumens der Trend zur Lagerhaltung auf der Straße beschleunigt. Ratsmitglied Susanne Stocks: „Wer Monster Trucks auf Ratingens Straßen zulässt wird am Ende mehr LKW-Verkehr mit all seinen negativen Folgewirkungen für die Ratinger Bürger und unsere Umwelt erzeugen.“

Unsere Straßen sind nicht für den Einsatz von Monster Trucks gebaut und insoweit wird auch die Stadt Ratingen am Ende auf den Kosten für die Straßenschäden und die Folgekosten sitzenbleiben. Kreuzungen, Kreisverkehre, Bahnübergänge, Parkplätze und Rastanlagen sind nicht für 25 Meter lange Riesen-LKW gebaut worden. Zudem erhält die Stadt Ratingen auch keine Einnahmen aus der LKW-Maut, um solche Schäden und Folgekosten zu kompensieren. Die zusätzlichen Kosten durch die Riesen-LKW werden also der Allgemeinheit aufgebürdet und am Ende durch den kommunalen Haushalt zu finanzieren sein.

Und nicht zuletzt ist der Einsatz von Monster Trucks mit erheblichen Verkehrsrisiken verbunden. Es sind dann längere Räumzeiten an Kreuzungen und größere Kurvenradien bei Abbiegevorgängen, es ist auch eine größere und LKW-Masse im Falle einen Unfalles oder eines Auffahrens in ein Stauende. „Ladungen in der Größenordnung von Monster Trucks gehören auf die umweltfreundliche und sichere Schiene und nicht auf unsere Straßen in Ratingen“, so Fraktionsvorsitzender Hermann Pöhling abschließend zu den Plänen der Verwaltung.

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