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Rechtlich möglich muss nicht richtig sein.

„Von Wut bis Entsetzen reichen die Reaktionen nicht nur in Homberg angesichts der verheerenden Abholzungen an der L422“, sagt der grüne Fraktionsvorsitzende Hermann Pöhling. Am 7. Februar hatte der Landesbetrieb Straßen.NRW seine Gehölzarbeiten angekündigt, am selben Tag auch schon ausgeführt, ohne dass die lokale Politik oder Bevölkerung Zeit zum Luftholen oder gar für Gegenreaktionen gehabt hätte. Durfte Straßen.NRW das? Ja, rechtlich gesehen durfte der Landesbetrieb das, verlautete es aus der Stadtverwaltung am Rande der Ratssitzung am 12. Februar. Es bleibt der Eindruck von unangemessenem Behörden-handeln, rechtlich möglich muss nicht immer richtig sein, sagen die Grünen, und beklagen mangelnde Transparenz des Vorgehens. „Wie kommen die Entscheidungen bei Straßen.NRW zustande? Wer bestimmt das Ausmaß der Gehölzarbeiten? Werden die Bäume zuvor auf Krankheiten oder Standfestigkeit untersucht?“ Diese und andere Fragen sollen bei der Bezirksausschusssitzung am 7. März beantwortet werden, die die Grünen noch am Tag des Kahlschlags beantragt hatten und zu der ein Vertreter von Straßen.NRW eingeladen werden soll.

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