Quo vadis, Stadthalle?

Die Dumeklemmerhalle. Welche Zukunft hat Ratingens Stadthalle?

Die Dumeklemmerhalle. Welche Zukunft hat Ratingens Stadthalle?

„Der Wegfall des bisherigen Gastronomen der Stadthalle Ratingen zeigt Defizite in der Hallenkonzeption auf“,  sagt Susanne Stocks, Fraktionsvorsitzende der Ratinger Grünen. „Wir stellen die Zukunftsfähigkeit der Halle in Frage,“ so Stocks weiter,  „Was muss, was kann getan werden, um die Stadthalle für die Ratinger Bürgerinnen und Bürger attraktiver zu gestalten und zukünftig besser und Kosten deckender zu nutzen?“
Für die Grünen steht fest, für eine Nachbesserung oder Neuaufstellung eines Hallenkonzepts ist eine Bestandsaufnahme notwendig. Vor dem Hintergrund der Erfahrungen mit der Sanierung des Eissportzentrums zählt auch die Gebäudesubstanz der Stadthalle dazu.

Für die kommende Sitzung des Haupt-, Finanz-, und Wirtschaftsförderungsausschuss am 04.11.2014 beantragen die Ratinger Grünen:
Die Verwaltung wird gebeten,

1. die Einnahmen/Ausgaben der letzten 5 Jahre für das Objekt Stadthalle zusammen zu stellen (wie belastet das Objekt den kommunalen Haushalt?),

2. den abgeschätzten Sanierungsbedarf für die kommenden zehn Jahre aus der Gebäudebewirtschaftung zu benennen (wie wird u.a. die Restlaufzeit des Spannbetondaches eingeschätzt?),

3. ein Anforderungsprofil für die Stadthallennutzung zu erstellen, nach den bisherigen vermarktbaren Aktivitäten sowie bezüglich möglicher neuer Akquisitionen, damit ist gemeint:

  • für welche Veranstaltungen sind die vorhandenen Räume geeignet (Mit Bitte um eine Bestandsbeschreibung)?
  • Wie ist die bisherige Nutzungsziffer der Raumauslastung und welche Vermietung/Nutzung bringt Ertrag/Zuschussbedarf?
  • Welche Veranstaltungen könnte man zusätzlich gewinnen, wenn Räume anders zugeschnitten oder technisch besser/anders ausgestattet wären?
  • Welche Nutzungen wären ergänzend denkbar (z.B. Kleinmessen, Tanzveranstaltungen, Versteigerungen, Antikmärkte, Radmärkte…)?

Quo vadis, Stadthalle? Wir fragen uns, wie kann die Stadthalle attraktiv für die Bürgerinnen und Bürger Ratingens erhalten bleiben?

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