Christian Otto

Gefährdet Supermarkt-Größe das Goldkuhle-Projekt?

Die Grünen fürchten um den Fortgang des Goldkuhle-Projekts. Dazu sagt der Fraktionsvorsitzende Hermann Pöhling: „Unabhängig von unserer bisherigen Zustimmung zu dem Projekt ist vordringlich die Frage zu klären, ob der geplante REWE-Markt in dieser Größe zulässig ist. Das vorgelegte Gutachten soll das belegen, doch haben wir da Zweifel. Mit unserem Ergänzungsantrag wollen wir erreichen, dass die Bezirksregierung zu der Problematik Stellung nimmt, bevor finale Entscheidungen getroffen werden, die sich am Ende nicht halten lassen.“

Die Grünen-Fraktion fordert, eine Stellungnahme der Regionalplanungsbehörde (mehr …)

Konzept Naturnahe Blühflächen beschlossen

Bei der Sitzung des Rats am Dienstag wurde als gemeinsamer Antrag die Erstellung eines Konzepts „Naturnahe Grünflächen Ratingen“ beschlossen. Die Initiative ging von Felix Gorris von der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen aus, die beantragt hatte, angesichts des zunehmenden Artenrückgangs und Insektensterbens möglichst viele Flächen in Ratingen mit als Insektennahrung geeigneten Wildkräutern zu bepflanzen bzw. auszusäen. In dem Konzept sollen bestehende und potentiell geeignete Flächen ausgewiesen und ein Pflegekonzept abgeleitet werden. Die zu erwartenden Investitions- und Unterhaltungskosten sollen dargestellt werden wie auch die begleitende Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit. Auf Anregung der Grünen soll auch der Ratinger Bienenschutzverein in die Erstellung des Konzepts einbezogen werden, der schon viele Jahre aktiv ist, um dem Rückgang natürlicher Bienenweiden entgegenzuwirken.

Christian Otto und Edeltraud Bell, grüne Vertreter im Stadtentwicklungs- und Umweltausschuss, sagen: „Mit Erleichterung haben wir zur Kenntnis genommen, dass das Grünflächenamt (mehr …)

Ortstermin im Kulturbahnhof Kettwig

Der Ostbahnhof – Haltepunkt der S6 und damit Eingang in unsere schöne Stadt – ist seit vielen Jahren ein Schandfleck. Doch jetzt nimmt die Beratung des Themas endlich Fahrt auf, einerseits durch die Beschlussvorlage 304/2017, andererseits durch vermehrte Presseberichterstattung.

Bahnhof Ratingen-Ost – „Hier ist mehr drin,“ sagen die Ratinger Grünen

Im Moment scheinen sich als Nutzungsmöglichkeiten Gastronomie oder Tanzschule aufzudrängen. Dass es auch anders geht, zeigt der mit unserem Ostbahnhof baugleiche alte Bahnhof Kettwig. In der nichtöffentlichen Machbarkeitsstudie fehlt dieser jedoch – zur Überraschung der Grünen – unter den Referenzobjekten. Christian Otto, Sprecher für Stadtentwicklung: „Wir sind der Auffassung, dass sich die Fraktionen vor einer Entscheidung die Mühe machen sollten, den Kettwiger Bahnhof genauer zu betrachten, da sowohl die baulichen Möglichkeiten nach einer Sanierung als auch die Erfahrungen einer kombinierten Nutzung mit Gastronomie und Kulturbetrieb anschaulich werden. Dies könnte bei unserer Entscheidungsfindung im Rat nützlich sein.“ Ein Blick in den interessanten Internetauftritt www.bahnhof-kettwig.de reiche da nicht aus, meint auch Fraktionschef Hermann Pöhling.

Folgerichtig beantragt die Grünenfraktion jetzt die Genehmigung einer Dienstreise für die Kommunalpolitik zum S-Bahnhof Essen-Kettwig, um sich das dortige „Bürger-, Sport- und Kulturzentrum“ anzusehen. Die Interessengemeinschaft Bahnhof Kettwig e.V. als Träger des Bahnhofs sagt dazu: „Da wir als ehrenamtlicher Verein gerne zeigen, was vor 20 Jahren mit der Gründung des Vereins begonnen und vor 15 Jahre den Betrieb aufgenommen hat, sind Sie herzlich eingeladen, uns zu besuchen.“

Jeder ist für Baumschutz – aber wenn es drauf ankommt, lieber nicht.

Die Bürgerunion (BU) hat sich jetzt entschieden, im Hauptausschuss und im Rat gegen die Wiedereinführung einer Baumschutzsatzung zu stimmen, mag aber nicht so dastehen, als ob „mein Freund der Baum“ nicht für sie gälte. Sie beantragt, dass die Verwaltung ein Leitbild zur Erhaltung und Weiterentwicklung des Baumbestandes entwickeln möge. Als ob sie das nicht schon längst hätte! „Dieser Leitbildantrag ist nur wieder Mehrarbeit für die Verwaltung ohne Mehrwert,“ betont Christian Otto, umweltpolitischer Sprecher der Grünen.

Wie viel der BU am ökologischen Wert der Bäume und ihrem Beitrag zum Klimaschutz liegt, wird deutlich, indem sie nur auf den stadtbildprägenden Charakter von Bäumen auf privaten Flächen abhebt. Abgesehen davon, dass die Bäume dadurch in ihrer Bedeutung extrem reduziert werden, stellt sich die Frage: (mehr …)

Entwicklung in Breitscheid sichern!

Die grüne Fraktion beantragt, die Entwicklung der „Breitscheider Mitte“ durch eine sogenannte Entwicklungssatzung planerisch abzusichern. Die Stadt möchte eine Verbindung der beiden Ortsteile durch eine familiengerechte Erweiterung der vorhandenen Wohnnutzung, ein ausreichendes Nahversorgungsangebot und neue Grünzüge schaffen. Das Baugesetzbuch sieht dafür in den §§ 165 ff. das Instrument der Städtebaulichen Entwicklungsmaßnahmen vor, das dem Vernehmen nach in Ratingen noch nie eingesetzt wurde.

Die Grünen sind sicher, dass eine daraus resultierende Entwicklungssatzung Ratingen eine raschere und geschlossene konzeptionelle Entwicklung (mehr …)

Vermarktung des Ostbahnhofs erfolglos?

Bahnhof Ratingen-Ost „Hier ist mehr drin,“ sagen die Ratinger Grünen

„Außer Spesen nichts gewesen!“ sagt Hermann Pöhling, Fraktionsvorsitzender der Grünen im Rat der Stadt. Damit meint er das auf der Website der Stadt zu besichtigende Exposé zum Ostbahnhof. Dort wird das Objekt mit „investieren – betreiben – besuchen“ den Zielgruppen Freiberufler, Veranstalter, Gastronomie, Einzelhandel schmackhaft gemacht, offenbar erfolglos. Die Ratinger Grünen fordern die Stadt deshalb auf, endlich ein eigenes sozio-kulturelles Konzept für den Ostbahnhof zu entwickeln.

Die Stadt hat das Gebäude schon 2004 von der Deutschen Bahn gekauft. Seitdem bemüht sich die Verwaltung ohne sichtbare Begeisterung und vor allem vergeblich um Investoren für die kommerzielle Nutzung des Gebäudes. Die grüne Fraktion sieht nicht erst jetzt die Stadt in der Pflicht, ihre Immobilie selbst in Stand zu setzen und ein Nutzungskonzept zu entwickeln. „Wir verweisen auf die Erfahrungen anderer Kommunen, in denen dies erfolgreich umgesetzt werden konnte. Der Ostbahnhof ist mittlerweile ein Schandfleck (mehr …)

Auf den Ast genommen

Grüne fordern die neue Baumschutzsatzung!

So fühlt sich Christian Otto, grüner Sprecher für Stadtentwicklung und Umwelt im Rat der Stadt, nach der Lektüre der Verwaltungsvorlage zum Thema Baumschutzsatzung.
Seit zwei Jahren wartet der Rat auf die Verwaltungsvorlage zur Wiedereinführung einer Baumschutzsatzung, diese gäbe nun aber die Empfehlung darauf zu verzichten. „Bäume sind Lebensqualität pur,“ sagt Otto, „sie filtern unsere Atemluft, reduzieren CO² und haben auch – wie das Beispiel der Zeder im Poensgen-Park beweist – hohe emotionale Bedeutung.“ Menschen fühlten sich zu Bäumen hingezogen, sie möchten sie auch  im Stadtraum genießen und erleben, ergänzt Edeltraud Bell, (mehr …)

Grüne für bessere Parkraumnutzung durch kluge Steuerung

Grüne Ratingen für bessere Parkraumnutzung durch kluge Steuerung„Es gibt genügend Parkplätze, sie werden aber nicht optimal genutzt!“ sagt Hermann Pöhling, Fraktionsvorsitzender der Grünen in Ratingen. Dabei stützt er sich auf das vorliegende Gutachten zum Parkraumkonzept. In dem steht, dass die „Parkbauten allgemein eher gering ausgelastet“ sind und das Gesamtsystem noch „Kapazitätsreserven im gesamten Stadtgebiet“ biete.

Susanne Stocks, Ratsmitglied: „Die Gutachter schlagen vor, die Preisgestaltung in den Parkbauten und/oder im Straßenraum so zu verändern, dass das Parken (mehr …)

Grüne begrüßen Erweiterung von DKV – unter Beachtung des B-Plans!

Edeltraud Bell

In der gemeinsamen Sitzung von Bezirksausschuss Mitte und Stadtentwicklungsausschuss am Dienstag wiederholten die Grünen ihre Ablehnung, der Firma DKV einen Bauvorbescheid zu erteilen, der ungewöhnlich weitgehende Befreiungen von den Bestimmungen des Bebauungsplans vorsieht. „Wir begrüßen die Absicht von DKV, ihre Firmenzentrale durch ein weiteres Gebäude zu erweitern, und sind überzeugt, dass das möglich ist im Rahmen der Bestimmungen des bestehenden B-Plans“, so Edeltraud Bell, sachkundige Bürgerin der Grünen im Stadtentwicklungsausschuss.

Der B-Plan für das Gewerbegebiet an der Balcke-Dürr-Allee wurde unter Berücksichtigung von sachlichen Gründen wie ein einheitliches Erscheinungsbild des Quartiers und Beachtung der nachbarschaftlichen Belange der Anlieger der Hugo-Schlimm-Straße erstellt. An diesen Gründen habe sich nichts geändert, also sei der B-Plan zu beachten, denn die Bürger (mehr …)

Grüne zur Westbahn

Grüne Ratingen bringen die Ratinger Weststrecke für den Personenverkehr voran.Die Grünen fürchten, durch den Wechsel in der Landesregierung könnte eine erhebliche Verzögerung in der weiteren Planung der Reaktivierung der sogenannten Westbahn eintreten. Offenbar wird ein neuer ÖPNV-Bedarfsplan zur Vorlage bei der Bundesregierung erstellt. Das gesamte von den anliegenden Kommunen geforderte Bahnprojekt könnte sich dadurch um Jahre verzögern.

„Wir wollen nicht nur den Radverkehr mit Radschnellwegen fördern,“ sagt Christian Otto, verkehrspolitischer Sprecher der Grünen Fraktion in Ratingen, „wir sehen gerade in der Revitalisierung des Schienenpersonenverkehrs auf der Westbahn (mehr …)