Edeltraud Bell

Grüne: CDU schmückt sich mit fremden Federn

Felix Gorris

Jetzt hat es die CDU einmal zu viel getan: sich mit fremden Federn geschmückt, indem sie ihr Etikett auf Projekte klebt, die auf Initiativen der Grünen zurück gehen. So der Antrag, auf die Deponie Breitscheid eine Abdeckung mit Photovoltaikanlagen zu setzen (RP 2.8.). Hier schließt die CDU-Fraktion lückenlos an an die Anfrage des grünen Kreistagsabgeordneten Felix Gorris vom 19.11.2017, der wissen wollte, welche der 10 Deponien im Kreis Mettmann für die Abdeckung mit PV Modulen geeignet sei nach dem Detmolder Vorbild: „Wie man Umwelt- und Klimaschutz miteinander kombiniert, zeigt das in Detmold errichtete und in Betrieb genommene Sonnenkraftwerk.“ Für Ratingen antwortet die Verwaltung am 27.11.17, dass für die Deponie Breitscheid I in der Vergangenheit schon einmal derartige Überlegungen angestellt, aber aus Kostengründen nicht weiter verfolgt wurden. Vielleicht stehen die Chancen jetzt besser. Es ist nicht verboten, Ideen von anderen weiterzuentwickeln oder voranzutreiben, aber man sollte nicht so tun, als seien es die eigenen.

Edeltraud Bell

Genau dieser Eindruck wird auch erweckt in Bezug auf die Pläne für den Blauen See (RP 3.8.). Unter der Überschrift „Zentrum für Bildung und Umwelt“ wird unter Vorgeschichte nur der Fraktionschef der CDU, Ewald Vielhaus, genannt. Tatsächlich hat die Grüne Fraktion im September 2013 den Antrag gestellt, auf dem Gelände des Blauen Sees ein Umweltbildungszentrum zu errichten, weil hier ideale Voraussetzungen für Umweltbildung vor Ort bestehen, dieses Angebot zu den vorhandenen bewährten Einrichtungen passt und keine Notwendigkeit für weitere Versiegelung besteht. Edeltraud Bell, sachkundige Bürgerin im Stadtentwicklungsausschuss und BUND-Mitglied: „Nachdem die CDU erkannt hat, dass sich hochfliegende Pläne wie ein Hotel nicht verwirklichen ließen nach den Festsetzungen im Regionalplan, der den Schutz der Landschaft und der Natur an die erste Stelle setzt, ist sie auf die Idee desUmweltbildungszentrums als ein Kernprojekt eingeschwenkt.“

Christian Otto

Auch das Umweltbildungszentrum „Naturgut Ophoven“ in Opladen ist von den Grünen als Vorbild für den Blauen See ins Gespräch gebracht worden. Christian Otto, umweltpolitischer Sprecher der grünen Fraktion: „ Es freut uns natürlich, dass das Umweltbildungszentrum in Opladen Verwaltung und Politik überzeugt hat, aber das rechtfertigt nicht, dass sich die CDU dieses Projekt auf ihre Fahnen schreibt.“

Bürgerticket für Ratingen

Edeltraud Bell

Angebotsverbesserungen und ein attraktiver Preis des Öffentlichen Personennahverkehrs ÖPNV können nach Meinung der Grünen Fraktion Bürgerinnen und Bürger überzeugen, statt einem Auto den ÖPNV zu nutzen. Hier bietet sich das Konzept des fahrscheinlosen Fahrens mit dem solidarischen Bürgerticket oder dem vom Verkehrsforum Ratingen vorgeschlagene kommunal bezuschusste 1€-Ticket an.

„Um den ÖPNV in Ratingen wirklich voran zu bringen, (mehr …)

Konzept Naturnahe Blühflächen beschlossen

Bei der Sitzung des Rats am Dienstag wurde als gemeinsamer Antrag die Erstellung eines Konzepts „Naturnahe Grünflächen Ratingen“ beschlossen. Die Initiative ging von Felix Gorris von der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen aus, die beantragt hatte, angesichts des zunehmenden Artenrückgangs und Insektensterbens möglichst viele Flächen in Ratingen mit als Insektennahrung geeigneten Wildkräutern zu bepflanzen bzw. auszusäen. In dem Konzept sollen bestehende und potentiell geeignete Flächen ausgewiesen und ein Pflegekonzept abgeleitet werden. Die zu erwartenden Investitions- und Unterhaltungskosten sollen dargestellt werden wie auch die begleitende Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit. Auf Anregung der Grünen soll auch der Ratinger Bienenschutzverein in die Erstellung des Konzepts einbezogen werden, der schon viele Jahre aktiv ist, um dem Rückgang natürlicher Bienenweiden entgegenzuwirken.

Christian Otto und Edeltraud Bell, grüne Vertreter im Stadtentwicklungs- und Umweltausschuss, sagen: „Mit Erleichterung haben wir zur Kenntnis genommen, dass das Grünflächenamt (mehr …)

Umweltbildungszentrum Blauer See

Umweltbildungszentrum Blauer See: Grüne Idee trägt Früchte dank Beharrlichkeit und langem Atem

Am Blauen See muss etwas passieren. Das war schon lange jedem Besucher des Geländes klar, und im Jahr 2011 war der Rat dann bereit, die Initiative zur Weiterentwicklung des in die Jahre gekommenen Freizeitparks zu ergreifen und vergab eine Machbarkeitsstudie unter Berücksichtigung des Natur- und Artenschutzes, in der ein Nutzungskonzept erstellt werden sollte und seine wirtschaftliche Tragfähigkeit geprüft werden. 2013 lag dann das Ergebnis der Machbarkeitsstudie vor. Es gab rund ein Dutzend Bausteine des Betriebskonzepts, an erster Stelle Außen- und Innengastronomie, Beherbergungsangebote, Baumhaus-Hotel, Wohnmobilstellplatz auf dem angrenzenden Parkplatz, Zeltwiese und Grillstation etc. Diese möglichen Nutzungen befanden sich aber im Konflikt mit den Festsetzungen der Ziele der Raumordnung im Regionalplan, die Freiraumfunktionen vorsehen: Schutz der Landschaft und landschaftsorientierte Erholung, Bereich zum Schutz der Natur, Grundwasser- und Gewässerschutz. Das bedeutet, dass bei möglichen Projekten das Maß der bisherigen Versiegelung nicht überschritten werden darf, und dies auch nur nach Durchführung eines Zielabweichungsverfahrens.

Im September 2013 brachte die Grüne Fraktion die Idee eines Umweltbildungszentrums auf dem Gelände des Blauen Sees in die Diskussion ein: Hier bestehen ideale Voraussetzungen für Umweltbildung vor Ort, dieses nach den Erfahrungen in anderen Städten sehr attraktive Bildungsangebot passt zu vorhandenen bewährten Einrichtungen wie die Naturbühne und es besteht keine Notwendigkeit für weitere Versiegelung. Die Grünen beantragten, (mehr …)

Jeder ist für Baumschutz – aber wenn es drauf ankommt, lieber nicht.

Die Bürgerunion (BU) hat sich jetzt entschieden, im Hauptausschuss und im Rat gegen die Wiedereinführung einer Baumschutzsatzung zu stimmen, mag aber nicht so dastehen, als ob „mein Freund der Baum“ nicht für sie gälte. Sie beantragt, dass die Verwaltung ein Leitbild zur Erhaltung und Weiterentwicklung des Baumbestandes entwickeln möge. Als ob sie das nicht schon längst hätte! „Dieser Leitbildantrag ist nur wieder Mehrarbeit für die Verwaltung ohne Mehrwert,“ betont Christian Otto, umweltpolitischer Sprecher der Grünen.

Wie viel der BU am ökologischen Wert der Bäume und ihrem Beitrag zum Klimaschutz liegt, wird deutlich, indem sie nur auf den stadtbildprägenden Charakter von Bäumen auf privaten Flächen abhebt. Abgesehen davon, dass die Bäume dadurch in ihrer Bedeutung extrem reduziert werden, stellt sich die Frage: (mehr …)

Auf den Ast genommen

Grüne fordern die neue Baumschutzsatzung!

So fühlt sich Christian Otto, grüner Sprecher für Stadtentwicklung und Umwelt im Rat der Stadt, nach der Lektüre der Verwaltungsvorlage zum Thema Baumschutzsatzung.
Seit zwei Jahren wartet der Rat auf die Verwaltungsvorlage zur Wiedereinführung einer Baumschutzsatzung, diese gäbe nun aber die Empfehlung darauf zu verzichten. „Bäume sind Lebensqualität pur,“ sagt Otto, „sie filtern unsere Atemluft, reduzieren CO² und haben auch – wie das Beispiel der Zeder im Poensgen-Park beweist – hohe emotionale Bedeutung.“ Menschen fühlten sich zu Bäumen hingezogen, sie möchten sie auch  im Stadtraum genießen und erleben, ergänzt Edeltraud Bell, (mehr …)

Grüne begrüßen Erweiterung von DKV – unter Beachtung des B-Plans!

Edeltraud Bell

In der gemeinsamen Sitzung von Bezirksausschuss Mitte und Stadtentwicklungsausschuss am Dienstag wiederholten die Grünen ihre Ablehnung, der Firma DKV einen Bauvorbescheid zu erteilen, der ungewöhnlich weitgehende Befreiungen von den Bestimmungen des Bebauungsplans vorsieht. „Wir begrüßen die Absicht von DKV, ihre Firmenzentrale durch ein weiteres Gebäude zu erweitern, und sind überzeugt, dass das möglich ist im Rahmen der Bestimmungen des bestehenden B-Plans“, so Edeltraud Bell, sachkundige Bürgerin der Grünen im Stadtentwicklungsausschuss.

Der B-Plan für das Gewerbegebiet an der Balcke-Dürr-Allee wurde unter Berücksichtigung von sachlichen Gründen wie ein einheitliches Erscheinungsbild des Quartiers und Beachtung der nachbarschaftlichen Belange der Anlieger der Hugo-Schlimm-Straße erstellt. An diesen Gründen habe sich nichts geändert, also sei der B-Plan zu beachten, denn die Bürger (mehr …)

Unzumutbare Lärm- und Abgasemissionen in Lintorf

Edeltraud Bell

Edeltraud Bell

Der Park-and-Ride-Platz an der Bissingheimer Straße wird seit Jahren von LKW-Fahrern zum Parken und für Ruhezeiten auch nachts genutzt. Durch Tag und Nacht laufende Motoren sowie Ladearbeiten mit Containern nachts und in den frühen Morgenstunden entstehen unzumutbare Lärm- und Abgasemissionen. Fehlende Sanitäranlagen führen zum Verrichten von Wasch- und anderen Vorgängen auf der Straße und in umliegenden Büschen, Müllbehälter quellen über. Die Situation ist unhaltbar und bedarf dringend einer Regelung.

Zur nächsten Sitzung des Bezirksausschusses Lintorf am 16.11.2016 um 17.00 Uhr im Jugendzentrum Manege Lintorf, beantragt unser Mitglied Edeltraud Bell den Tagesordnungspunkt  „Parkplatzproblematik Bissingheimer Straße“ mit folgendem Beschlussvorschlag: (mehr …)