Flughafen Düsseldorf

„Ich glaub´ mich tritt ein Pferd!“

Dieses Gefühl hat Christian Otto, Ratsmitglied von Bündnis 90/Die Grünen Ratingen, nach Lektüre des Luftverkehrskonzepts von Bundesverkehrsminister Dobrindt.
„Federführend war hier offenbar alleine die Luftverkehrslobby!“ sagt Otto und belegt dies mit den vorgeschlagenen Kapazitätserweiterungen der Flughäfen, Aufweichen von Nachtflugverboten und Erhöhung der staatlichen Subventionen für den Flugverkehr von jetzt bereits 11 Milliarden €.
„Was völlig fehlt sind Vorschläge zum Klima- und Lärmschutz, Verlagerung von Kurzstreckenflügen auf die (mehr …)

Grüne fordern Lärmmessungen zu den Kita-Standorten in Tiefenbroich

Susanne Stocks und Hermann Pöhling

Die Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen beantragt, die Beratung über den Standort der neuen Kita in Tiefenbroich zurückzustellen, bis die angekündigte Kita-Planung für das gesamte Stadtgebiet vorliegt. Für Tiefenbroich sollen parallel eigene Lärmmessungen durchgeführt werden, um die tatsächliche Lärmbelästigung zu ermitteln. Im Sinne eines „Worst-Case-Szenario“ müsse an den Standorten auch die vom Flughafen Düsseldorf beantragte Kapazitätserweiterung bei der Auswahl der Kita-Standorte zwingend einbezogen und berücksichtigt werden. Außerdem soll es eine Infoveranstaltung für die Eltern in Tiefenbroich mit einem Lärmexperten geben.

Zum Verwaltungsvorschlag sagt der Fraktionsvorsitzender der Grünen, Hermann Pöhling: „Die vorgenommene Standortsuche und -bewertung überzeugt uns nicht! Wir sind der Auffassung, dass dem Lärmschutz die höchste Bedeutung zukommt. Die Kriterien Verfügbarkeit, Flächengröße und Lage/Erreichbarkeit dem Kriterium Lärmschutzzone quasi gleichberechtigt gegenüber zu stellen, halten wir für nicht sachgerecht.“

Susanne Stocks, Vorsitzende des Jugendhilfe-Ausschusses, geht noch weiter: „Möglicherweise ist kein einziger der bisher genannten Standorte für eine Kita geeignet. Vielleicht muss dann zum Schutz der Gesundheit der Kinder ein Standort in wenig integrierter Lage ausgewählt werden, dies auch auf Kosten bester Erreichbarkeit!“

Verdecktes Koalitionsangebot an die Grünen?

Zum wiederholten Male macht die Ratinger CDU Vorschläge zum Flughafen, die aus dem Handlungskonzept der GRÜNEN im Landtag stammen. Will die CDU signalisieren, dass die Haltung zum Flughafen kein Hinderungsgrund für eine mögliche Koalition sein würde? Die Position der CDU ist ja durchaus schwierig. Im Land ist sie Flughafenbefürworter, in Ratingen dagegen. Vielleicht ist es aber auch wie bei den Brexit-Befürwortern: “Was schert mich mein Geschwätz von gestern.”

Die GRÜNEN im Landtag sagen: „Luftverkehr ist ein wichtiger Bestandteil der gesellschaftlichen Mobilität und der Logistik. Gleichzeitig schafft er durch Lärm und Abgase erhebliche Belastungen für Mensch und Umwelt. Fliegen ist weiterhin die klimaschädlichste Möglichkeit der Fortbewegung. Es muss endlich Schluss sein mit dem uneingeschränkten Protektionismus für diesen Verkehrsträger.“

Wie das geht? Dazu sagt Arndt Klocke, Grünen-Sprecher für Verkehrs-, Bau- und Wohnungspolitik im Landtag: „Die Verlagerung von Flugverkehr auf die Schiene und die Verteuerung der Flüge durch Einbeziehung externer Lärmkosten über eine Lärmabgabe sollen (mehr …)

Schreiben Sie gegen mehr Fluglärm!

Bis zu 36% mehr Lärm durch
bis zu 60 Flugbewegungen stündlich.

Dies sind die Fakten zur beantragten Kapazitätserweiterung des Düsseldorfer Flughafens. Noch unerträglicher als bisher wird der Fluglärm besonders für Ratinger*innen in Breitscheid, Hösel, Lintorf und Tiefenbroich.

Erheben Sie Ihren Einwand!

Unterstützt vom Verein Bürger gegen Fluglärm e.V. stellen wir Ihnen auf dieses Seite Textbausteine für ein Schreiben an die Bezirksregierung zur Verfügung. So haben Sie die einfache Gelegenheit, Ihre Einwände zum Lärmschutz, Lärmschutzzonen, Schadstoffimissionen, Belastungen für die Gesundheit, der Kinder, verringender Lebensqualität bis hin zum Wertverlust Ihrer Immobilie zum Ausdruck zu bringen. Kopieren Sie die für Sie in Frage kommenden Texte und senden Sie Ihr Schreiben bitte noch vor der Frist vor dem 05.07.2016 ab.

Mehr Hilfestellung und Informationen gibt es am 09.06. auf der Veranstaltung der Ratinger gegen Fluglärm e.V. in Tiefenbroich sowie gerne per Mail über die Grüne Fraktion Ratingen, siehe Kontakt.

Hier geht es zum download Textbausteine

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Erheben Sie Ihren Einwand gegen mehr Fluglärm!

FluglaermplakatMotiv

Stoppt mehr Fluglärm!

Den ohnehin bereits Fluglärm geplagten Ratingerinnen und Ratingern droht besonders in Hösel, Lintorf und Tiefenbroich eine erhebliche Erhöhung und damit verbundene Mehrbelastung von bis zu 36% an Flügen. Grund: der Flughafen Düsseldorf möchte seine Kapazitäten deutlich auf bis zu 60 Flügen pro Stunde erweitern.
Den entsprechenden Antrag auf Erteilung eines Planfeststellungsbeschlusses stellte der Flughafen am 16.02.2016 beim Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen als zuständige Planfeststellungsbehörde.

In diese Antragsunterlagen können Ratinger Bürgerinnen und Bürger nun Einsicht nehmen und ihre Einwände aussprechen. Von Mittwoch, 25. Mai, bis einschließlich Freitag, 24. Juni 2016, werden die Antragsunterlagen des Flughafens im Verwaltungsgebäude Stadionring 17, 2. Etage, Amt für Stadtplanung, Vermessung und Bauordnung, öffentlich ausgelegt (Öffnungszeiten: montags bis mittwochs: 08.30 bis 16.00 Uhr, donnerstags: 08.30 bis 18.00 Uhr, freitags: 08.30 bis 12.00 Uhr).

So funktioniert es auch von zu Hause:
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Interfraktioneller Antrag gegen Flughafenerweiterung

Geänderter Antrag des Düsseldorfer Flughafens für eine neue Betriebsgenehmigung

Auf Antrag aller im Rat der Stadt Ratingen vertretenden Fraktionen:

1. Der Rat der Stadt Ratingen lehnt auch weiterhin den geplanten Antrag des Düsseldorfer Flughafens zur Kapazitätserweiterung entschieden ab.
Die seitens des Flughafens als Entgegenkommen an die vom Fluglärm dargestellten Änderungen bringen kaum Verbesserungen und sind vollkommen unzureichend.

2. Die Verwaltung wird beauftragt, sich weiterhin in dem Aktionsbündnis der Fluglärmbetroffenen Städte zu engagieren und im Schulterschluss mit den Fluglärmschutzinitiativen alle politischen und juristischen
Maßnahmen zur Verhinderung einer Kapazitätserweiterung zu ergreifen.

3. Die Flughafenkommission wird gebeten, über den Antrag des Düsseldorfer Flughafens zu beraten und ist zu diesem Zweck zu Beginn des Jahres 2015 einzuberufen.

Begründung
Das Vorhaben des Flughafens einer geänderten Betriebsgenehmigung umfasst immer noch die Erhöhung der planbaren Flugbewegungen von 45 auf 60 Flugbewegungen pro Stunde

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