Fracking

Fracking verbieten!

Hermann Pöhling, stellv. Fraktionsvorsitzender Grüne Ratingen

Fracking erlauben, Erneuerbare ausbremsen – sieht so die Energiewende der Bundesregierung aus? Anstatt den Ausbau der erneuerbaren Energieversorgung voranzutreiben, öffnet die Regierung der unkonventionellen Gasförderung Tür und Tor.

Ich habe mich an der Online-Aktion des Umweltinstitut München e.V. für ein Fracking-Verbot in Deutschland beteiligt. Bitte helft uns, indem ihr einen konsequenten Umstieg auf erneuerbare Energien und ein generelles Verbot unkonventioneller Gasförderung fordert – unter www.umweltinstitut.org/fracking-verbieten

Ihr/Euer Hermann Pöhling

Stellv. Fraktionsvors. Bündnis 90/Die Grünen Ratingen
(mehr …)

Pressemitteilung

Hermann Pöhling, stellv. Fraktionsvorsitzender Grüne Ratingen

Hermann Pöhling, stellv. Fraktionsvorsitzender Grüne Ratingen

Fracking durch die Hintertür

Zur aktuellen Diskussion um das schwarz-rote Frackinggesetz erklärt Hermann Pöhling, Vize der Ratinger GRÜNEN-Fraktion: „Wer genau hinschaut, sieht, dass die Bundesregierung ein Fracking-Ermöglichungsgesetz vorschlägt. Das kann uns auch in Ratingen teuer zu stehen kommen!“

Beim Fracking wird eine Mischung aus Wasser, Sand und Chemikalien unter Druck in die Bohrung gepresst, um das Gestein aufzubrechen, das Gas freizusetzen und zu gewinnen. Ein Teil des giftigen Gemischs bleibt im Boden und gefährdet das Grundwasser.

Es soll nun eine Grenze von 3.000 Metern geben, unterhalb der gefrackt werden darf, weil die nutzbaren Grundwasserschichten höher liegen würden. Man muss allerdings die nutzbaren Grundwasserschichten durchstoßen, um in 3.000 Meter Tiefe zu gelangen! Dabei sei unstrittig, so die Ratinger Grünen, dass (mehr …)

Schwarz-Gelb stimmt im Bundestag gegen Moratorium für Fracking-Technologie – Abgeordnete Beyer und Noll trugen Entscheidung mit

Mit den Stimmen von CDU/CSU und FDP hat der Deutsche Bundestag gestern den Antrag der Bundestagfraktion Bündnis 90 / Die Grünen zum Thema Fracking abgelehnt. Der Antrag sieht ein Moratorium für die Förderung von Unkonventionellem Erdgas vor, bis weitere wissenschaftliche Erkenntnisse zu der Technologie vorliegen. Aus dem Kreis Mettmann haben auch die CDU-Abgeordneten Michaela Noll und Peter Beyer gegen den Antrag der Grünen gestimmt, genauso gegen die ähnlich lautenden Anträge von SPD und Linken. (mehr …)

Bündnis gegen Fracking

Grüne , BUND Gruppe und Bürgervereine schließen Bündnis gegen Fracking im Kreis Mettmann. Die Unterschriftenaktion geht weiter.

Am Montag, den 7.05.2012 haben sich in Heiligenhaus Grüne aus Velbert, Wülfrath, Ratingen und Mettmann, ein Vertreter von Robin Wood, die BUND Gruppe Heiligenhaus und eine Vertreterin der Arbeitsgemeinschaft Heiligenhauser Bürgervereine über eine Bündelung der Aktivitäten für ein Frackingverbot im Kreis Mettmann verständigt.

„Fracking“ – aufbrechen- ist eine Methode, bei der in großer Tiefe der Untergrund aufgesprengt wird und unter Einsatz von enormen Wassermengen gemischt mit Sand und bis zu 1400t Chemikalien pro Bohrung das im Gestein eingeschlossene Gas gelöst wird. Die Firma Wintershall hat sich bereits die Rechte für die Erdgasgewinnung im Kreis Mettmann gesichert. (mehr …)

Einladung zum Themenabend mit Wibke Brems

Thema:    „ Fracking oder erneuerbare Energie“
Wann:       Donnerstag, den 26.04.2012   –  19.30 Uhr
Wo:            Ratinger Brauhaus- Bahnstr. 15
                    oberstes Stockwerk

Beim Fracking-Verfahren soll so genanntes unkonventionelles Erdgas gefördert werden, das in meist tiefen Gesteinsschichten gebunden ist.  Über Tiefenbohrungen mit horizontalen Ablenkungen wird das Gestein mit hohem Wasserdruck aufgebrochen („ gefrackt“). In die entstandenen Risse wird ein Gemisch aus Wasser, Sand und einem Chemikalienmix eingebracht, welches das Gas löst. Die Zusammensetzung der Chemikalien ist dabei das Betriebsgeheimnis der Firmen. Pro Bohrung mit 6 parallelen Ablenkungen werden im Durchschnitt 1.100 t Chemikalien und bis zu 174.000 m³ Wasser  benötigt. Bereits für die Hälfte der Fläche von NRW sind Anträge auf Bohrgenehmigungen gestellt, in Heiligenhaus von der Firma Wintershall.
Wibke Brems kommt vom Fach. Die 31 jährige Elektrotechnik-Ingenieurin aus Gütersloh arbeitete bis 2010 im technischen Bereich eines Photovoltaik-unternehmens. Die leidenschaftliche Klimaschutzexpertin ist Sprecherin für Energie im Ausschuss für Wirtschaft, Mittelstand und Energie und Sprecherin für Klimaschutz im Umweltausschuss. Sie hat sich intensiv mit allen Fragen zum „Fracking“ und zur erneuerbaren Energie beschäftigt.

Mareike Wingerath
(Vorsitzende Bündnis 90/ Die Grünen, Ratingen)

Unterschriftenaktion gegen Fracking immer erfolgreicher

An zwei Samstagen sind jetzt 267 Unterschriften für das Frackingverbot  zusammengekommen. Damit sind letzten Samstag noch mehr Unterschriften, als beim ersten Stand auf dem Markt abgegeben worden. Einige Bürger haben ausgefüllte Unterschriftenlisten zurückgebracht, die sie sich für Freunde und Bekannte mitgenommen haben. Das Verpressen von durchschnittlich 1.100t Chemikalien in den Untergrund bei einer Bohrung mit 6 horizontalen Ablenkung zur Gewinnung von Erdgas aus unkonventionellen Lagerstätten versetzt die Bürger in Alarmstimmung. (mehr …)

Grüne Unterschriftensammlung gegen das Fracking ein riesen Erfolg

Auch am Ostersamstag werden die Grünen wieder mit Unterschriftenlisten auf dem Markt sein.

Die Unterschriftensammlung am Samstag, den 31.03.2012 auf dem Ratinger Markt war überwältigend. Alle 2 Minuten hat eine Ratinger Bürgerin- ein Ratinger Bürger den Aufruf gegen das Fracking unterschrieben.

Beim Fracking wird unter hohen Druck eine Mischung aus Sand, Wasser und vielen Chemikalien bis in 1500 Meter Tiefe gepresst. Dadurch wird das Gestein aufgebrochen und das Gas gelöst. In den USA und auch in Niedersachsen ist bereits Trinkwasser durch giftige Abwässer aus diesem Verfahren kontaminiert worden. (mehr …)

Unterschriftensammlung zum Thema Fracking, Grüner InfoStand am Sa. 31.3.2012 auf dem Ratinger Marktplatz

Fracking darf Mensch und Umwelt nicht schaden, wir fordern ein Verbot
Dieser riskanten Technologie muss ein Riegel vorgeschoben werden. Der Schutz des Grundwassers vor giftigen Chemikalien, der Umwelt und die Gesundheit der Menschen stehen für uns Grüne in NRW ganz klar im Vordergrund.

Bergrecht muss dringend geändert werden
Unternehmen wie Exxon Mobile und Wintershall haben Claims auf mehr als der Hälfte der NRW-Landesfläche abgesteckt zum Beispiel auch in Heiligenhaus unserer Nachbarstadt. (mehr …)