Hermann Pöhling

Stadtwerke in Bürgerhand?

Hermann Pöhling, Fraktionsvorsitzender Grüne Ratingen

„Wir wollen Energiepolitik in Ratingen ohne RWE-Einfluss entscheiden“ sagten die Grünen vor der Kommunalwahl 2014. Jetzt bietet sich möglicherweise die Gelegenheit dazu. Wie mittlerweile allgemein bekannt, beabsichtigt der Energiekonzern RWE, seine Beteiligung an der Tochter Innogy an den Wettbewerber EON zu verkaufen. Innogy hält seinerseits 24,77% an den Ratinger Stadtwerken. Deshalb beantragt die grüne Fraktion für die Sitzungen von Hauptausschuss und Rat einen Bericht zu diesem „Kontrollwechsel“ und seine Auswirkungen bei den Stadtwerken Ratingen.

Fraktionsvorsitzender Hermann Pöhling sagt dazu: „Wir hoffen, dass damals beim Teilverkauf der Stadtwerke die für solche Fälle übliche (mehr …)

Gefährdet Supermarkt-Größe das Goldkuhle-Projekt?

Die Grünen fürchten um den Fortgang des Goldkuhle-Projekts. Dazu sagt der Fraktionsvorsitzende Hermann Pöhling: „Unabhängig von unserer bisherigen Zustimmung zu dem Projekt ist vordringlich die Frage zu klären, ob der geplante REWE-Markt in dieser Größe zulässig ist. Das vorgelegte Gutachten soll das belegen, doch haben wir da Zweifel. Mit unserem Ergänzungsantrag wollen wir erreichen, dass die Bezirksregierung zu der Problematik Stellung nimmt, bevor finale Entscheidungen getroffen werden, die sich am Ende nicht halten lassen.“

Die Grünen-Fraktion fordert, eine Stellungnahme der Regionalplanungsbehörde (mehr …)

Ortstermin im Kulturbahnhof Kettwig

Der Ostbahnhof – Haltepunkt der S6 und damit Eingang in unsere schöne Stadt – ist seit vielen Jahren ein Schandfleck. Doch jetzt nimmt die Beratung des Themas endlich Fahrt auf, einerseits durch die Beschlussvorlage 304/2017, andererseits durch vermehrte Presseberichterstattung.

Bahnhof Ratingen-Ost – „Hier ist mehr drin,“ sagen die Ratinger Grünen

Im Moment scheinen sich als Nutzungsmöglichkeiten Gastronomie oder Tanzschule aufzudrängen. Dass es auch anders geht, zeigt der mit unserem Ostbahnhof baugleiche alte Bahnhof Kettwig. In der nichtöffentlichen Machbarkeitsstudie fehlt dieser jedoch – zur Überraschung der Grünen – unter den Referenzobjekten. Christian Otto, Sprecher für Stadtentwicklung: „Wir sind der Auffassung, dass sich die Fraktionen vor einer Entscheidung die Mühe machen sollten, den Kettwiger Bahnhof genauer zu betrachten, da sowohl die baulichen Möglichkeiten nach einer Sanierung als auch die Erfahrungen einer kombinierten Nutzung mit Gastronomie und Kulturbetrieb anschaulich werden. Dies könnte bei unserer Entscheidungsfindung im Rat nützlich sein.“ Ein Blick in den interessanten Internetauftritt www.bahnhof-kettwig.de reiche da nicht aus, meint auch Fraktionschef Hermann Pöhling.

Folgerichtig beantragt die Grünenfraktion jetzt die Genehmigung einer Dienstreise für die Kommunalpolitik zum S-Bahnhof Essen-Kettwig, um sich das dortige „Bürger-, Sport- und Kulturzentrum“ anzusehen. Die Interessengemeinschaft Bahnhof Kettwig e.V. als Träger des Bahnhofs sagt dazu: „Da wir als ehrenamtlicher Verein gerne zeigen, was vor 20 Jahren mit der Gründung des Vereins begonnen und vor 15 Jahre den Betrieb aufgenommen hat, sind Sie herzlich eingeladen, uns zu besuchen.“

Keine Lang-LKW durch Ratingen

„Wir wollen mitbestimmen, wo und was auf unseren Straßen los ist,“ sagt Hermann Pöhling, Vorsitzender der Grünen Fraktion in Ratingen. Die Mitteilungsvorlage 283/2017 „Anwendung der Verordnung über Ausnahmen von straßenverkehrsrechtlichen Vorschriften für Fahrzeuge und Fahrzeugkombinationen mit Überlänge in Ratingen“ ist zur Beratung in den Bezirksausschüssen (zuerst am 18.01. im BezA Mitte) und im Stadtentwicklungs-Ausschuss vorgesehen. „Wir stellen dazu folgenden Beschlussantrag,“ so Pöhling weiter: „Die Verwaltung wird beauftragt, alle eingehenden Anfragen auf Befahren mit Lang LKW abzulehnen. Ausnahmen davon bedürfen der Zustimmung des Rates.“ Die Verwaltung hat in der Vorlage 283/2017 lapidar mitgeteilt, dass sie die Absicht habe, „allen eingehenden Anfragen auf Befahren mit Lang LKW zunächst zustimmen.“

Dazu meinen die Grünen: (mehr …)

Rede zum Haushalt 2018/2019

Hermann Pöhling

Sehr geehrter Herr Bürgermeister, liebe Zuhörerinnen und Zuhörer!

Haushaltsreden in der heutigen Zeit sollen kurz und nicht langweilig sein. Kurz wird diese Rede, weil ich dem Kämmerer nacheifere: keine Zahlen! Die sind ja auch durchweg gut. Wie üblich besteht die Gefahr, dass wir uns mit dem Haushaltsplan mehr vornehmen als die Verwaltung schaffen kann. Daran trägt die Verwaltung teils selbst Schuld, weil sie zu viel vorschlägt, teils der Rat, wenn er noch aufsattelt. Insgesamt geht es Ratingen aber gut und was will man mehr!

Bevor ich ein paar Gedanken zum Thema Mobilität und Verkehr vortrage, (mehr …)

Monster Trucks in Ratingen verhindern

Hermann Pöhling

Die GRÜNEN in Ratingen wollen die Zulassung von Monster Trucks auf Straßen in Ratingen verhindern. Die Begründung der Verwaltung, die Zulassung von Monster Trucks soll auf wenige Straßen sehr eng begrenzt werden, verkennt nach Ansicht der Ratinger GRÜNEN-Fraktion, dass eine solche Genehmigung ein immenses Wachstum von LKW-Verkehr nach sich ziehen wird. Die Verkehrsgefahren auf unseren Straßen werden wachsen und am Ende werden die vom LKW-Verkehr verursachten Straßenschäden aus dem städtischen Haushalt zu finanzieren sein.

Nach Angaben der GRÜNEN ist es eine bewusste Irreführung der Öffentlichkeit, wenn behauptet wird, (mehr …)

Ein Radweg in naher Zukunft?

Grüne Ratingen fordern Radweg Homberg MetzkausenDie Grünen begrüßen die verbesserten Aussichten für einen Radweg zwischen Homberg und Metzkausen! Fraktionsvorsitzender Hermann Pöhling: „Zu den politischen Zielen der Homberger Politik gehört seit eh und je der Bau eines Radwegs zwischen Homberg und Metzkausen. Der gegenwärtige Zustand der L 156 wird von uns übereinstimmend als zu gefährlich für Radfahrer angesehen.“

Wie Pöhling schon vor 2 Jahren in Erfahrung brachte, (mehr …)

Ginkgo-Früchte werden beseitigt

Die Grünen-Fraktion hatte – wie berichtet – anonyme Briefe mit stinkenden Ginkgo-Früchten zum Anlass einer kritischen Nachfrage an die Stadtverwaltung genommen. Die antwortete inzwischen, dass die Früchte in den vergangenen Jahren in Zusammenarbeit mit einer Privatperson abgeerntet und zur Herstellung von Seife verwendet worden seien. Leider sei der Kontakt zu dieser Person abgebrochen, deshalb würden die Früchte mittlerweile fachgerecht entsorgt.

Da die Früchte zu unterschiedlichen Zeiten reifen, werden die abgefallenen Exemplare 1x pro Woche (mehr …)

Anonyme „Ginkgo-Briefe“ an Bürgermeister und Fraktionen

Ginkgo-Grüße aus dem Backhausfeld

Unerwartete Früchte erhielten in diesen Tagen die Ratsfraktionen. Absender der delikaten Briefe waren offenbar namentlich nicht genannte Anwohner*innen der Straße Backhausfeld. Grund: Die Früchte der dort stehenden weiblichen Ginkgo-Bäume erzeugen einen unerträglich penetranten Geruch. Außerdem verschmutzen sie die Gehwege weit über das normale herbstliche Laub hinaus.

Die Grünen fragten daher bei der Verwaltung an, welche Maßnahmen der Stadtreinigung die Verwaltung derzeit und in Zukunft beabsichtige. Dem Vernehmen nach gab es früher Absperrungen der Straße, verbunden mit frühzeitigem Ernten der Früchte. Die Anwohner warteten in diesem Jahr offenbar ebenso vergebens wie ungeduldig.

Offener Brief zur Fällung der Atlas-Zeder im Poensgen-Park

Bild: Siegfried Aring

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,

der Rat hat am 11. Juli 2017 die Fällung der weit über die Grenzen Ratingens hinaus bekannten Atlas-Zeder zugestimmt. Die Beratung dazu war emotional, aber auch von großem Ernst geprägt. Niemandem ist die Entscheidung leicht gefallen.

Es liegt mittlerweile ein Gutachten vor, in dem es u.a. heißt: „Zur Feststellung der tatsächlichen Standsicherheit des Baumes ist eine eingehende Untersuchung mittels Zugversuch innerhalb der nächsten 2 Jahre notwendig.“

Wir hörten, dass die Zeder bald entfernt werden soll, möglicherweise sogar am Tage der kommenden Ratssitzung. Deshalb bitten wir Sie, die Fällung des Baums nicht durch Sägearbeiten von oben nach unten bewerkstelligen zu lassen, sondern direkt mit einem Zugversuch zu beginnen. Ist der Baum dann nicht standfest (genug), wird die Fällung fortgesetzt. Zeigt er sich standfest, bleibt er stehen.

Dieses Vorgehen halten wir für geeignet, den Konflikt um die Zeder zielführend zu beenden.