Hermann Pöhling

Mehr Strom-Tankstellen für Ratingen

Stromtankstelle Am Krumbachskothen, Foto: Grüne Ratingen

Die Grünen-Fraktion fordert in einem Antrag für jeden Ratinger Stadtteil mindestens zwei Stationen mit jeweils zwei Ladeplätzen für Elektrofahrzeuge. Dafür soll Ökostrom verwendet werden.

„Bessere Atemluft in den Innenstädten ist vor allem durch eine Förderung der E-Mobilität möglich“, sagt Ute Meier, grünes Mitglied im Bezirksausschuss Mitte. „Der Verbrennungsmotor braucht deshalb dringend eine Alternative.“ Nach dem Pariser Klimaabkommen müssen neu zugelassene Fahrzeuge ab dem Jahr 2030 emissionsfrei sein. Die Weichen dafür müssen schon jetzt gestellt werden, so die Grünen. In Ratingen sei das Angebot mit gerade mal fünf Ladestationen (Mitte, Lintorf, West) für Elektroautos derzeit noch zu sehr begrenzt.

Fraktionsvorsitzender Hermann Pöhling: „Uns erreichen mittlerweile Anfragen aus anderen Stadtteilen, die mit diesem dürftigen Angebot nicht zufrieden sind. Nicht alle Bürgerinnen und Bürger haben die Möglichkeit, zu Hause eine eigene Ladesteckdose zu installieren.“

Nachtrag
Übersicht derzeitiger Stromtankstellen in Ratingen:
https://www.goingelectric.de/stromtankstellen/Deutschland/Ratingen/

 

Grüne: Klimaschutz alleine reicht nicht!

„Ratingen braucht dringend ein Klimaanpassungskonzept!“ sagt Christian Otto, umweltpolitischer Sprecher der grünen Ratsfraktion. Die Stadt habe zwar endlich ein Klimaschutzkonzept, die Klimaschutzmanagerin Elena Plank leiste hervorragende Arbeit und die Stadtgesellschaft werde in beispielhafter Weise eingebunden, doch das sei nur eine Seite der Medaille. Vom grünen Kreistagsabgeordneten Felix Gorris habe er erfahren, dass der Kreis Mettmann bereits ein integriertes Klimaschutz- und Klimaanpassungskonzept vorliegen habe. Hier müsse Ratingen dringend nachlegen.

Fraktionsvorsitzender Hermann Pöhling sagt: „Natürlich ist auch Ratingen vom Klimawandel betroffen. Es ist wichtig, dessen Ursachen zu bekämpfen. Genau so wichtig ist, (mehr …)

Bezahlbarer Wohnraum für Studierende

Das ehemalige Verwaltungsgebäide der Calor-Emag. Foto: Dietmar WolfEine kreative Lösung strebt die Grünen-Fraktion für das leerstehende Verwaltungsgebäude der ehemaligen Calor-Emag AG an der Ecke Bahnstraße / Wilhelmring an. „Wir beantragen, die Verwaltung zu beauftragen, mit der LEG Gespräche zu führen mit dem Ziel, das leerstehende Bürogebäude der ehemaligen Calor-Emag AG zu einem Studierendenwohnheim zu entwickeln,“ sagt Ratsmitglied Susanne Stocks.

Das unter Denkmalschutz stehende Gebäude stehe seit mehr als 10 Jahren fast vollständig leer. Offensichtlich sei es für die bisher angesprochene Zielgruppe nicht attraktiv. Grund hierfür soll unter anderem die Kleinteiligkeit der Nutzungsfläche sein. Gleichzeitig gebe es regional (mehr …)

Wasserversorgungskonzept

Hermann Pöhling

Zur Sitzung des Bezirksausschuss Homberg/Schwarzbach am Donnerstag, dem 06.09.2018 um 17.00 Uhr im Forum der Christian-Morgenstern-Schule, Ulmenstraße 1 schreibt Fraktionsvorsitzender Hermann Pöhling:

Wir bitten die Verwaltung, unter TOP 5 „Mitteilungen der Verwaltung“ im BezA8 auf das Thema Wasserversorgungskonzept einzugehen.

Begründung:

Die Verwaltung legt heute mit besonderer Dringlichkeit die Vorlage 153/2018 zu o.a. Thema vor, ausschließlich zur Beratung in HAFAW und Rat am 4. September. Eilig ist das Thema offenbar, weil Ratingen (mehr …)

Grüne hinterfragen die Erhöhung der Wasserpreise in Ratingen

Hermann Pöhling

„Der Rat wurde nicht gefragt,“ bringt Hermann Pöhling seine Verärgerung zum Ausdruck, „Im Gegensatz zu den letzten Preiserhöhungen 2012 und
2015 versäumte man jetzt die Einbindung des Rats“. Die Grüne Fraktion beantragt daher, zur nächsten Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses eine Vertretung der Stadtwerke Ratingen GmbH einzuladen und das neue Tarifsystem der Wasserversorgung erläutern zu lassen.

Die Umstellung auf eine neue Berechnungsgrundlage sorge für Verunsicherung bei zahlreichen Ratinger Bürgerinnen und Bürgern, so die Ratinger Grünen. Der Unmut über vermeintlich „ungerechte“ Preiserhöhungen und der Verdacht, (mehr …)

Endlich Carsharing in Ratingen

Am Pfingstsamstag dem 19.05. wird der neu gestaltete Düsseldorfer Platz eröffnet. „Wir begrüßen diesen neuen modernen Umsteigebahnhof,“ sagt Hermann Pöhling, „es sind hervorragende Umsteigemöglichkeiten von Bus in Stadtbahn oder Fahrrad entstanden.“ Für die Räder gibt es überdachte Abstellmöglichkeiten, bald kommen noch abschließbare Fahrradboxen hinzu. „Der Düsseldorfer Platz erfährt am Samstag aber noch ein neues Angebot, was einem solchen Knotenpunkt nur gerecht wird,“ fährt Pöhling fort, „auf grüne Initiative hin erhält Ratingen an gesamt drei Standorten Carsharing.“
Der Begriff rührt her von sharen/teilen. Besonders in (mehr …)

Westbahn auf dem Abstellgleis?

„Was müssen wir tun, um die Ratinger Weststrecke weiter voran zu bringen?“ Diese Frage stellt die Grünen Fraktion im kommenden Ausschuss für Stadtentwicklung und demografischen Wandel. Zum Hintergrund: Seit vielen Jahren setzen sich die Ratinger Grünen für die Wiederaufnahme des Personenverkehrs auf der Ratinger Weststrecke ein. Seitens der Landeshauptstadt Düsseldorf, den Städten Duisburg und Ratingen im Kreis Mettmann gibt es Bestrebungen, die Ratinger Weststrecke als wichtiges Rückgrat des Verkehrsnetzes für Pendler*innen in der Region für den Schienenpersonennahverkehr (SPNV) zu reaktivieren und dies durch wiederholte politische Aktivitäten und Beschlüsse in allen drei beteiligten Kommunen zu bekräftigen. Das Land Nordrhein-Westfalen begann im Jahr 2015 mit der der Aufstellung eines neuen ÖPNV-Bedarfsplans für das Land.

In der Wedauer Erklärung der drei Kommunen heißt es im Jahr 2016: „Wir, die Städte und Gebietskörperschaften entlang der Ratinger Weststrecke und der SPNV-Aufgabenträger VRR, fordern das Land Nordrhein Westfalen dazu auf, unsere Bemühungen tatkräftig zu unterstützen und die Voraussetzungen für eine Reaktivierung zu schaffen.“

Christian Otto, verkehrspolitischer Sprecher der grünen Fraktion: „Im kommenden Ausschuss fragen wir nach den aktuellen Chancen (mehr …)

Qualität im ÖPNV

Bus & Bahn in Ratingen, was geht besser?

„Zuverlässigkeit ist ein Qualitätsmerkmal im ÖPNV,“ sagt Christian Otto, verkehrspolitischer Sprecher der grünen Fraktion. „Jeder dritte deutsche Autofahrer würde zur Verkleinerung seines persönlichen CO2-Ausstoßes auf öffentliche Verkehrsmittel umsteigen.“ Damit es dazu tatsächlich kommt, müsse man die Zuverlässigkeit als Bestandteil der Bedienungsqualität untersuchen und wo nötig verbessern. Ziel wäre eine Erhöhung der Zuverlässigkeit und damit Steigerung der Attraktivität der Ratingen berührenden Bus- und Bahnlinien. Und davon hätten schließlich alle etwas.

Fraktionsvorsitzender Hermann Pöhling: „Zur Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung, Umwelt und demografische Entwicklung am 03.05.2018 beantragen wir, gemeinsam mit dem VRR jede Bus- und Bahn-Linie mit besonderer Bedeutung für Ratingen vom Linien-Anfang bis -Ende im Detail zu untersuchen.“ Münden soll dies alles in ein zu beschließendes Maßnahmenpaket.

Bedeutend für Ratingen im Sinne des grünen Antrages sind alle (mehr …)

Stadtwerke in Bürgerhand?

Hermann Pöhling, Fraktionsvorsitzender Grüne Ratingen

„Wir wollen Energiepolitik in Ratingen ohne RWE-Einfluss entscheiden“ sagten die Grünen vor der Kommunalwahl 2014. Jetzt bietet sich möglicherweise die Gelegenheit dazu. Wie mittlerweile allgemein bekannt, beabsichtigt der Energiekonzern RWE, seine Beteiligung an der Tochter Innogy an den Wettbewerber EON zu verkaufen. Innogy hält seinerseits 24,77% an den Ratinger Stadtwerken. Deshalb beantragt die grüne Fraktion für die Sitzungen von Hauptausschuss und Rat einen Bericht zu diesem „Kontrollwechsel“ und seine Auswirkungen bei den Stadtwerken Ratingen.

Fraktionsvorsitzender Hermann Pöhling sagt dazu: „Wir hoffen, dass damals beim Teilverkauf der Stadtwerke die für solche Fälle übliche (mehr …)

Gefährdet Supermarkt-Größe das Goldkuhle-Projekt?

Die Grünen fürchten um den Fortgang des Goldkuhle-Projekts. Dazu sagt der Fraktionsvorsitzende Hermann Pöhling: „Unabhängig von unserer bisherigen Zustimmung zu dem Projekt ist vordringlich die Frage zu klären, ob der geplante REWE-Markt in dieser Größe zulässig ist. Das vorgelegte Gutachten soll das belegen, doch haben wir da Zweifel. Mit unserem Ergänzungsantrag wollen wir erreichen, dass die Bezirksregierung zu der Problematik Stellung nimmt, bevor finale Entscheidungen getroffen werden, die sich am Ende nicht halten lassen.“

Die Grünen-Fraktion fordert, eine Stellungnahme der Regionalplanungsbehörde (mehr …)