Naturschutz

NaturGut Ophoven: Vorbild für den Blauen See?

naturgut-ophoven-2016-2Ein Bachlauf, ein kleiner Teich, ein sumpfiges Gelände, Bäume, Sträucher, Blüten, Vogelgezwitscher, überall summen und brummen Insekten. Die Sonne scheint auf ein verworrenes Gestrüpp, daneben der schöne glatte englische Rasen.

„Das Gestrüpp ist voller Leben, während der so geliebte Rasen tot ist“, erklärt Dr. Hans-Martin Kochanek, Leiter des NaturGutes Ophoven. Am Samstag, dem 24.09., reisten Ratinger Grüne nach Leverkusen-Opladen, um das größte Umweltbildungszentrum in NRW zu besichtigen. Die Ratinger Grünen setzen sich für eine solche innovative Umweltinitiative am Blauen See in Ratingen ein.

naturgut-ophoven-2016-1Nur ein paar Kilometer vom Chemiepark Leverkusen entfernt, erstrecken sich auf dem sechs Hektar großen Gelände eines alten Gutshofes diese idyllischen Teiche, Wiesen und Gärten. Im Vordergrund steht aber nicht der schöne Anblick eines Parks, sondern die Heranführung von Kindern und auch Erwachsenen an die komplexen Zusammenhänge der Umweltproblematik.

naturgut-ophoven-2016-3Dr. Kochanek bedauert, dass das Umweltbewusstsein stark zurück gegangen sei. Er will aber keine Debatten führen, sondern auf seine humorvolle Art die Menschen dort abholen, wo sie sind, um gemeinsam eine bessere Umwelt für uns alle zu schaffen.
Dr. Kochanek ist ein Beispiel dafür, was möglich ist: (mehr …)

Umweltbildung am Blauen See

Edeltraud Bell

Edeltraud Bell

Am kommenden Donnerstag berät der Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt zusammen mit dem Bezirksausschuss Mitte das Ergebnis der Umsetzungsstudie zum Blauen See.
„Wir begrüßen die positive Beurteilung unseres Vorschlags zu einem Umweltbildungszentrum,“ sagt Edeltraud Bell, Mitglied im Stadtentwicklungsausschuss. „Priorität haben bei uns der Landschafts- und Naturschutz, so legen wir sehr viel Wert darauf, dass auf dem Gelände keine weiteren Flächen versiegelt werden.“ Nach Meinung der Grünen Fraktion lässt sich ein Umweltbildungszentrum hervorragend mit einigen bestehenden Angeboten wie der Naturbühne, Bootsverleih und Waldcafé zusammen führen. Zudem biete die Lage im Wald viele weitere ergänzende Möglichkeiten der Umweltbildung, so z.B. die der Waldpädagogik.
Einen reinen Freizeitpark (mehr …)

Hände weg vom Blauen See

Ich habe ein Satellitenfoto des Rhein-Ruhr-Gebietes, auf dem man in einem Meer von roten Flächen (bebautes Gebiet) und grün-braunen Rechtecken (landwirtschaftliche Flächen) einen kleinen dunkelgrünen Fleck entdeckt.

Dieser kleine, dunkelgrüne Fleck ist der Wald, der Ratingen umgibt. In Richtung Düsseldorf ist schon keine Lücke mehr in der bebauten Fläche zu erkennen.

Das Bild macht deutlich, wie bedroht das bisschen Natur um Ratingen herum ist. Die Idee, dass wir mit einem „ modernen Freizeitkonzept“ von unbekannten Privatinvestoren ein neues „Aushängeschild“ für Ratingen am Blauen See hätten, erfüllt mich angesichts der uns umgebenden Städte mit Grausen. (mehr …)

Theaterdonner um den Blauen See

PRESSEMITTEILUNG

Diejenigen, die sich mit der jüngeren Geschichte des „Freizeitparks“ Blauer See auskennen, staunen über die hektischen Aktivitäten einiger Kommunalpolitiker, besonders seitens der CDU und der SPD.

Dabei sind es gerade die Ratsmitglieder dieser beiden Parteien, die seit Ende der 80er Jahre den Niedergang besonders der Naturbühne zu verantworten haben. (mehr …)