Unterschriftenaktion gegen Fracking immer erfolgreicher

An zwei Samstagen sind jetzt 267 Unterschriften für das Frackingverbot  zusammengekommen. Damit sind letzten Samstag noch mehr Unterschriften, als beim ersten Stand auf dem Markt abgegeben worden. Einige Bürger haben ausgefüllte Unterschriftenlisten zurückgebracht, die sie sich für Freunde und Bekannte mitgenommen haben. Das Verpressen von durchschnittlich 1.100t Chemikalien in den Untergrund bei einer Bohrung mit 6 horizontalen Ablenkung zur Gewinnung von Erdgas aus unkonventionellen Lagerstätten versetzt die Bürger in Alarmstimmung.

„Unser Ziel sind Tausend Unterschriften ,“ so Mareike Wingerath, Vorsitzende der Grünen, Ratingen,“ wir stehen mit den Listen jeden Samstag auf dem Markt.“ In Kürze wird die Aktion auch auf Heiligenhaus ausgedehnt. Die Heiligenhauser Grünen bereiten ebenfalls eine Unterschriftenaktion vor.

Wer sich informieren möchte, kann dies bei der Vereinigung der Initiativen gegen unkontrollierte Erdgassuche in Deutschland unter : www.gegen-gasbohren.de tun oder beim Bundesumweltamt unter  www.umweltbundesamt.de.

Susanne Stocks, Direktkandidatin der Grünen in Ratingen/Heiligenhaus und Ratsfrau in Ratingen: „ Spätestens, wenn wir tausend Unterschriften zusammen haben, schicken wir diese an den Bundesumweltminister, damit endlich das Bergrecht geändert wird und nicht jeder seinen Claim abstecken kann, wie im  „Wilden Westen“.“

Mit freundlichen Grüßen,

Mareike Wingerath
(Ortsverbandsvorsitzende von Bündnis 90/ Die Grünen, Ratingen)

Mehr Informationen zum Thema Fracking in unserem Informationsblatt

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