Urban Gardening

Edeltraud Bell

Edeltraud Bell

In den letzten Jahren wird in zunehmendem Maße die Idee des Urban Gardening in vielen Kommunen umgesetzt. Es handelt sich darum, geeignete öffentliche Grünflächen in Obst- und Gemüsebeete zur allgemeinen Nutzung umzuwandeln. „Statt `Betreten verboten´ heisst es nun  `Pflücken erlaubt´ wenn statt Tulpen und Geranien Erdbeeren, Zwiebeln und Tomaten auf den Beeten wachsen und die BürgerInnen zum Ernten einladen,“ sagt Edeltraud Bell, sachkundige Bürgerin im Bezirksausschuss Lintorf/Breitscheid und Stellvetreterin im Ausschuss für Stadtentwickjlung und Umwelt.  

Der Anbau von Nutzpflanzen wird so wieder in die Stadt zurückgeholt und für die BürgerInnen erfahrbar gemacht, „Vor allem für Kinder und Jugendliche, die oft keine Vorstellung mehr davon haben, wie Tiefkühlspinat oder Pommes im Originalzustand aussehen,“ so Edeltraud Bell weiter. Durch die öffentliche Teilhabe wächst das Interesse an der regionalen und nachhaltigen Erzeugung von Lebensmitteln, das Verständnis für die Natur und die urbane Kommunikation und Solidarität.

Dieses Projekt wird im In- und Ausland mit großem Erfolg umgesetzt, in NRW z.B. in Solingen und Köln. Als größte und preisgekrönte Maßnahme des Urban Gardening in Deutschland gilt die „Essbare Stadt“ Andernach.

Wir beantragen die Erarbeitung einer Vorlage durch die Verwaltung, wie das Konzept „Urban Gardening“ in Ratingen umgesetzt werden kann. Die Vorlage soll im Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt vorgestellt werden.

 

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