
Sprecherin für Integration
Warum machst Du Kommunalpolitik?
Als ich nach Ratingen kam, gab es außer dem Integrationsrat niemanden, an den ich mich wenden konnte. Und ich habe keine Menschen afrikanischer Abstammung in Verantwortung gesehen. Ich habe viele Dinge selbst recherchiert und mir beigebracht – und ich habe mir gesagt, ich will den Menschen helfen, die nach mir nach Ratingen kommen. Darum mache ich Politik: Menschen mit Rat zur Seite stehen. Auch in meiner Heimat Kamerun war ich schon politisch aktiv, deshalb musste ich das Land verlassen.
Was wünschst Du Dir für Ratingen in den nächsten 5 Jahren?
Ich wünsche mir gute und gut miteinander verbundene Radwege – vor allem für Kinder und Jugendliche, damit sie gefahrfrei und eigenständig ihre Schul- und Freizeitwege meistern können. Das ist auch eine Maßnahme zur Gesundheitsförderung. Und ich will, dass die Westbahn endlich kommt.
Was ist Dein persönliches Herzensprojekt?
Ein Mehrgenerationentreff in Breitscheid, als ein Ort der Begegnung für Jung und Alt und alle Nationalitäten, mit einem schönen Bolzplatz davor. Wir brauchen generationsübergreifende Räume, wo Begegnung, Wissenstransfer und Austausch möglich sind.
Was machst Du beruflich?
Ich bin gelernte Restaurantfachfrau und war bis zu meiner Erkrankung in großen Hotels tätig.
Was ist Deine liebste Freizeitaktivität in Ratingen?
Ich bin ein absoluter Familienmensch. Früher war ich gerne zusammen mit den Kindern draußen unterwegs – mit dem Fahrrad oder auf Spielplätzen. Ich treffe mich auch in meiner Freizeit gerne mit Menschen, die Hilfe bei der Integration in Deutschland und Ratingen benötigen.
#Integration #LebensFreude #KamerunMeetsRatingen