Stadtentwicklung – Kulturbahnhof Ratingen Ost als Begegnungsstätte für Jung und Alt

Seit Jahren gehört der Ost-Bahnhof der Stadt Ratingen. Leider wird das historische Bahnhofsgebäude unter Wert genutzt. Wir GRÜNE fordern deshalb die Renovierung und die Belebung dieses schönen Bauwerks.

Ziel soll eine Begegnungsstätte in einem liebevoll gestalteten historischen Ambiente mit einem guten kulinarischen Angebot und vielfältigen Erlebnissen sein. Kurse aus den Bereichen Sport, Bewegung, Entspannung und Sprache könnten hier stattfinden. Im Bereich Kultur sind Konzerte, Kabarett- und Theaterabende, Musikveranstaltungen, Vorträge und Lesungen denkbar. Räume für Familien- und andere Feiern stünden zur Verfügung. So könnte ein zentraler Ort der Begegnung für Ratinger und Besucher der Stadt entstehen.

Wir GRÜNE wollen bewirken, dass Planung und Umsetzung in private Hände gelegt und dafür eine Interessengemeinschaft aus interessierten Bürgern, Vertretern gemeinnütziger Vereine, von Beschäftigungsprojekten, aus Politik und Wirtschaft gegründet wird. Mit örtlichen Unternehmen und erfahrenen Architekten soll der bauliche Teil des Vorhabens realisiert werden. Betreiber der Begegnungsstätte soll die Interessengemeinschaft sein. Dass ein solcher Ort der Zusammenkunft wahrhaftig mit der Kraft aller Beteiligten entstehen kann, zeigt eindrucksvoll das Beispiel des Kulturbahnhofs in Essen-Kettwig.

 

 

 

 

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  1. Siegfried Aring

    Die Stadt hat den Bahnhof Ost von der DB günstig gekauft und damit ein Immobilien-Problem mehr. Seit langer Zeit wird um Mieter geworben, auch mit einem Nutzungskonzept – ohne Erfolg. Warum ? Das Gebäude ist marode, um eine Nutzung zu initiieren, ist ein kommunales Vorweginvestment für Wand, Dach, Keller, Treppenhaus, Brandschutz, Heizung/San. usw. von ca. 1,3 Mio. Euro nötig. Das kann kein Privater aus der Nutzung erwirtschaften und mit dem Risiko ist auch keine sachgerechte Kalkulation möglich.
    Erst muss die Stadt die Bauunterhaltungs- Haushaltsposition verlässlich ausweisen, dann kann man beispielsweise Gastronomie, Weinladen (mit Keller im alten Durchgang), Blumenladen, Reisebüro, Massage, Steuerberater usw. an diesem guten Standort platzieren.

    Das Projekt zeigt auch die Zielfindungs-,Koordinierungs- und Führungsschwäche (projektorientiertes Arbeiten über mehrere Ämter hinweg mit delegierter Verantwortung) innerhalb der Ratinger Verwaltung.

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