Die Fraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in Ratingen begrüßt ausdrücklich, dass die Stadtverwaltung nun einen rechtssicheren Weg gefunden hat, entlang des Wohngebietes an der Meiersberger Straße künftig Tempo 50 durchzusetzen. Im Bezirksausschuss Homberg/Schwarzbach am 24. Februar wurde der Lösung zugestimmt. Am 10. März soll die Maßnahme im Ausschuss für Stadtentwicklung und Mobilität final beschlossen werden.
„Das ist ein wichtiger Schritt für mehr Sicherheit und Lebensqualität der Menschen vor Ort. Dass in einem Wohngebiet, in dem auch viele Kinder leben, bislang Tempo 70 galt, war unverantwortlich und für die Anwohnenden eine enorme Belastung“, erklärt Ute Meier, Fraktionsvorsitzende der GRÜNEN in Ratingen.
Bereits vor Jahren hatte sich die damalige grüne Fraktion für die Aufstellung von Ortsschildern in Meiersberg stark gemacht, um so eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 50 km/h durchzusetzen. Allerdings hatte man seitens der Stadtverwaltung verwaltungsrechtliche Bedenken, ob die dortige Wohnbebauung als geschlossene Ortschaft im juristischen Sinne gelte und die Aufstellung von Ortsschildern möglich sei. Auch Sicherheitsgründe erwiesen sich für zur Durchsetzung einer Geschwindigkeitsbegrenzung als nicht tragfähig, da die Straße keine sogenannte Unfallhäufungsstelle darstellt.
„Nun wurde über den Lärmschutz endlich ein tragfähiger Weg gefunden, die Verkehrssicherheit zu erhöhen und die Lärmbelastung für die Anwohnenden spürbar zu senken“, freut sich Prof. Axel Zweck, sachkundiger Bürger der GRÜNEN. Nach Rücksprache der Verwaltung mit dem Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz sowie Straßen.NRW wurden vor Ort Lärmmessungen durchgeführt. „Die dabei festgestellte Lärmbelastung gibt der Stadtverwaltung nun eine rechtssichere Begründung für eine eigenständige die Anordnung von Tempo 50 an die Hand,“ betont Zweck.
Die GRÜNEN in Ratingen freuen sich, dass nach jahrelangem Einsatz nun endlich Bewegung in die Sache kommt. „Gerade für Kinder, ältere Menschen und alle, die zu Fuß oder mit dem Rad unterwegs sind, ist die aktuelle Situation gefährlich. Es ist gut, dass die Verwaltung die rechtlichen Spielräume jetzt konsequent nutzt. Wir hoffen sehr auf eine zügige Umsetzung, damit die Menschen an der Meiersberger Straße schnell spürbar entlastet werden“, so Meier abschließend.