Versprechen gehalten: Umweltministerium verdoppelt Baumspenden

Das Umweltministerium unterstützt die vom Pfingststurm „Ela“ betroffenen Kommunen mit rund 900.000 Euro und verdoppelt damit Privat-Spenden im Rahmen des Programms „Bürgerbäume“. Zusammen mit den privaten Bürgerspenden stehen in 30 Kommunen, die sich an dem Programm beteiligt haben, mindestens 1,8 Millionen Euro für die Anpflanzung neuer Stadtbäume zur Verfügung. „Die große Spendenbereitschaft der Bürgerinnen und Bürger macht die Wertschätzung für unsere Bäume und die Natur in unseren Städten deutlich“, erklärte Umweltminister Johannes Remmel „Dieses außerordentliche Engagement wollten wir gerne unterstützen und haben die Privat-Spenden nun, wie versprochen, verdoppelt.“

Für Ratingen bedeutet dies die Verdoppelung der eingegangenen Spenden von 20.300,00 auf nun 40.600,00 Euro,“ freut sich Susanne Stocks, Grüne Fraktionsvorsitzende im Rat. „Das ist schon ein kleines Wäldchen, ich bedanke mich ausdrücklich bei den Spendenden.“

Gepflanzt werden von den Spendengeldern aus dem vom NRW-Umweltministerium ins Leben gerufenen Programm „Bürgerbäume“ in Ratingen ausschließlich heimische Arten wie Linde oder Ahorn, die den oft harten Bedingungen in einem städtischen Umfeld mit vielfältigen Umwelteinflüssen gewachsen sind.

„Bäume sind die grünen Lungen unserer Städte, sie filtern die Stadtluft und entfernen damit Schadstoffe“, ergänzt Christian Otto grünes Ratsmitglied und stellv. Vorsitzender des Ausschuss für Stadtentwicklung, Umwelt und Demografie. „Bäume regulieren das Stadtklima, schützen den Boden und sorgen für Artenvielfalt in unseren Städten. Viele dieser städtischen Helfer, die wir durch den Sturm Ela am Pfingstmontag verloren haben, können nun mit Hilfe der Bürgerinnen und Bürger neu angepflanzt werden.“

 

 

Hintergrundinfo Kreis Mettmann:  Heiligenhaus 5.203,00 €, Hilden 6.468,32 €, Mettmann  2.960,00 €, Ratingen 20.300,00 € an Privatspenden für „Bürgerbäume“

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