Fukushima nimmt kein Ende

Heute vor drei Jahren, am 11.03.2011 verwüsteten Erdbeben sowie ein darauf folgender Tsunami viele Städte Japans genpatsuund forderten zusammen über 18.000 Opfer. Die Stadt Fukushima ereilte nicht nur diese schlimme Naturkatastrophe, das nahe gelegene Atomkraftwerk Daiichi wurde zerstört.  Bei vielen Menschen ist „Fukushima“ fast vergessen, doch bis heute ist es in dem hoch technisierten Land immer noch nicht gelungen, alle Schäden zu beseitigen.

Noch heute fließen kontaminierte Wasser aus dem Reaktor des stark beschädigten Kernkraftwerks aus. Noch heute wird die Umwelt nachhaltig mit verstrahltem Wasser geschädigt. Verstrahlte Gebiete sind heute immer noch bewohnt. Trotz aller gerade in Japan vorhandenen Gefahren durch Erdbeben, will die dortige Regierung die japanischen AKWs bald wieder hoch fahren.
Die Ratingen Grünen schließen sich den japanischen Aktivisten vor Ort an und sagen: „Sayonara AKW!“

Lesen Sie dazu den Artikel von sayonara-genpastu-Düsseldorf e.V.:
Drei Jahre nach der Reaktorkatastrophe in Fukushima und die Welt hat immer noch nichts gelernt

„Der Fukushima-Jahrestag mahnt uns, den europaweiten Atomausstieg konsequent anzugehen“,  erklärt Monika Düker, Vorsitzende der NRW-Grünen erklärt zum 3. Jahrestag der Nuklearkatastrophe.

„Die vor wenigen Tagen veröffentlichte Greenpeace-Studie „Alternde Atomreaktoren: Eine neue Ära des Risikos“ zeugt aktuell von den Gefahren, die von alternden Schrottmeilern in Europa ausgehen – darunter Tihange in Belgien und Borssele in den Niederlanden, die beide zu den über 30 Jahre alten Reaktoren und damit zu den ältesten in Europa gehören. Wie in den meisten europäischen Ländern ist die Strategie der Betreiber auch dort darauf ausgerichtet, die Leistung der Schrottmeiler zu erhöhen und ihre Lebensdauer zu verlängern.“ Einwendungen und Klagen von Anwohnern und Umweltschutzverbänden auch aus Nordrhein-Westfalen gegen die Verlängerung der Laufzeit des AKW Borssele auf 60 Jahre sind von niederländischen Behörden und Gerichten abgelehnt worden – zuletzt erst im Februar.

„Das Störfallrisiko der alten Anlagen wird somit immer größer. Dazu kommen Materialermüdung und Verschleiß. In Tihange ist es bereits wiederholt zu Zwischenfällen gekommen. Die Gefahren der Atomkraft machen nicht an den Grenzen halt – sollte es in den benachbarten AKW in Belgien und den Niederlanden tatsächlich zu Zwischenfällen kommen, käme es auch bei uns in NRW zu direkten und massiven Auswirkungen auf Mensch und Umwelt. Deshalb streiten wir Grüne weiterhin für einen europaweiten Atomausstieg und einen konsequenten Ausbau der erneuerbaren Energien.“

 

 

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