Grüne: Ingenieure selbst ausbilden!

Susanne-StocksDie Stadtverwaltung Ratingen kann wichtige Arbeitsplätze nicht besetzen. Das gilt besonders für die Bereiche Bauwesen und Planung. Ingenieure sind eben auf dem Arbeitsmarkt zu den Konditionen der öffentlichen Verwaltungen kaum zu haben. „Wir wollen die Verwaltung beauftragen, die Einführung weiterer Dualer Studiengänge für angehende Ingenieurinnen und Ingenieure zu prüfen,“ sagt Susanne Stocks, für Personalpolitik zuständiges Ratsmitglied der Grünen Fraktion. „Ein Duales Studium verbindet das Studium mit einer beruflichen Ausbildung. Zusätzlich zum Hochschulabschluss erwerben die Studierenden auch noch einen Abschluss in einem Ausbildungsberuf.“

Die Stadt Ratingen bietet derzeit die Studiengänge zum Bachelor of Laws (FH) Fachrichtung kommunaler Verwaltungsdienst und zum Bachelor of Arts (FH) Fachrichtung Verwaltungsbetriebs-wirtschaftslehre erfolgreich an – allerdings keine im technischen Umfeld. „Wer sich für ein Duales Studium bei uns entscheidet, um Ingenieurin bzw. Ingenieur zu werden, (mehr …)

Kreismitgliederversammlung

sylvia-loehrmann-christian-ottoZur Freude des Ratinger Direktkandidaten zur Landtagswahl Christian Otto und der beiden Kreissprecher Ophelia Nick und Andreas Kanschat war Sylvia Löhrmann, Schulministerin und Spitzenkandidatin bei der Landtagswahl 2017, zu Gast bei der Mitgliederversammlung der GRÜNEN des Kreises Mettmann.
Zur Vorbereitung der anstehenden Landesdelegiertenkonferenz, auf der Landesliste und Wahlprogramm verabschiedet wurden, stellte Sylvia die Schwerpunkte des Programmentwurfs vor und verwies auf die Erfolge der Grünen in der Landesregierung hin.

„Wir wollen aber jetzt zeigen, dass wir auch Kompetenzen in anderen Bereichen als dem Umweltschutz haben“, so die Ministerin. „Die Grüne Wirtschaftspolitik, aber auch die gute Arbeit der Gesundheitsministerin Barbara Steffens kommen in den Medien zu kurz“, so die Solingerin Sylvia Löhrmann weiter.
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Antrag zur Vorlage 211/2015 Sportentwicklungsplanung

Die Grüne Fraktion Ratingen spricht sich ausdrücklich für den Bau von gefördertem Wohnraum in Ratingen aus. Mit Vorlage 211/2015 (als .pdf) legt die Verwaltung den Abschlussbericht zum Sportentwicklungsplan mit einem Beschluss vor. Dieser betrifft insbesondere zwei unterschiedlich genutzte Sportplätze, deren Flächen nach dem Beschlussvorschlag nur zum Teil geförderter Wohnbebauung dienen sollen.

Nachfolgend der Antrag im Wortlaut.

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Grüne einstimmig für Bau von geförderten Wohnungen

Christian Otto

Christian Otto

„Vor dem Hintergrund der dringendst notwendigen Schaffung von gefördertem und bezahlbaren Wohnraum sprechen wir uns für eine anteilige Wohnbebauung auf den Sportplätzen Talstraße und Auf der Aue aus,“ sagt Christian Otto, Sprecher für Stadtentwicklung der Ratinger Grünen. Dies habe seine Fraktion nach intensiver Beratung beschlossen. „Sechzig bis siebzig Wohneinheiten an der Talstraße sind allerdings nur ein Tropfen auf dem heißen Stein,“ so Christian Otto weiter. „um so mehr muss die Ratinger Politik diese Chance nutzen.“ Beide Flächen im Eigentum der Stadt Ratingen geben die entscheidende Stellschraube, um Wohnraumförderung für Menschen innerhalb der Einkommensgrenzen der Wohnraumförder- bestimmungen des Landes zu ermöglichen. Die Grüne Fraktion stellt sich ein Vergabeverfahren vor, das eine ansprechende städtebauliche und architektonische Qualität ermöglicht und eine Auswahlmöglichkeit zwischen verschiedenen Varianten bietet.

„Sport muss allerdings weiter möglich sein,“ ergänzt Barbara Esser, schulpolitische Sprecherin, “Es muss gewährleistet sein, (mehr …)

Unzumutbare Lärm- und Abgasemissionen in Lintorf

Edeltraud Bell

Edeltraud Bell

Der Park-and-Ride-Platz an der Bissingheimer Straße wird seit Jahren von LKW-Fahrern zum Parken und für Ruhezeiten auch nachts genutzt. Durch Tag und Nacht laufende Motoren sowie Ladearbeiten mit Containern nachts und in den frühen Morgenstunden entstehen unzumutbare Lärm- und Abgasemissionen. Fehlende Sanitäranlagen führen zum Verrichten von Wasch- und anderen Vorgängen auf der Straße und in umliegenden Büschen, Müllbehälter quellen über. Die Situation ist unhaltbar und bedarf dringend einer Regelung.

Zur nächsten Sitzung des Bezirksausschusses Lintorf am 16.11.2016 um 17.00 Uhr im Jugendzentrum Manege Lintorf, beantragt unser Mitglied Edeltraud Bell den Tagesordnungspunkt  „Parkplatzproblematik Bissingheimer Straße“ mit folgendem Beschlussvorschlag: (mehr …)

„Gute Schule 2020“: rund 3,5 Millionen Euro für Investitionen in Schulen in Ratingen

GRÜNE Fraktion will Mittel aus der Investitionsoffensive des Landes schnell abrufen

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Barbara Esser

Rekordzuweisungen über das Gemeindefinanzierungsgesetz, Beteiligung an den Einnahmen aus der Grunderwerbsteuer und nun die Investitionsoffensive in Höhe von zwei Milliarden Euro: Die rot-grüne Landesregierung in Nordrhein-Westfalen hat die finanzielle Situation der Kommunen seit der Regierungsübernahme deutlich verbessert. Jetzt steht fest, wie viel Geld Ratingen aus dem von SPD- und GRÜNEN Landtagsfraktion initiierten kommunalen Investitionsprogramm „Gute Schule 2020“ erhält. Die GRÜNE Fraktion im Rat von Ratingen hat die Verwaltung daher an diesem Freitag aufgefordert, die Mittel so schnell wie möglich abzurufen und alsbald ein Konzept für die Investitionen vorzulegen.

Dazu erklären Barbara Esser, schulpolitische Sprecherin der Fraktion, und Christian Otto, Landtagskandidat:

„Ratingen kann dank des kommunalen Investitionsprogramms ,Gute Schule 2020‘ mit rund 3,5 Millionen Euro rechnen, um Schulgebäude instand zu setzen, Sporthallen zu sanieren oder die digitale Infrastruktur der Schulen zu verbessern. Angesichts der dringend notwendigen Sanierungen und des Bedarfs bei der digitalen Ausstattung unserer Schulen freuen wir uns sehr über diese Initiative aus Düsseldorf. Dass kein kommunaler Eigenanteil notwendig ist, um die Mittel zu erhalten, ist ein weiterer Bonus des Programms. Wir wollen, dass die Verwaltung nun baldmöglichst mit den Schulen einen Dialog startet und ein entsprechendes Konzept erstellt. Unser Ziel ist, dass die Landesmittel schnell für die Verbesserung der Schulinfrastruktur eingesetzt werden.“

NaturGut Ophoven: Vorbild für den Blauen See?

naturgut-ophoven-2016-2Ein Bachlauf, ein kleiner Teich, ein sumpfiges Gelände, Bäume, Sträucher, Blüten, Vogelgezwitscher, überall summen und brummen Insekten. Die Sonne scheint auf ein verworrenes Gestrüpp, daneben der schöne glatte englische Rasen.

„Das Gestrüpp ist voller Leben, während der so geliebte Rasen tot ist“, erklärt Dr. Hans-Martin Kochanek, Leiter des NaturGutes Ophoven. Am Samstag, dem 24.09., reisten Ratinger Grüne nach Leverkusen-Opladen, um das größte Umweltbildungszentrum in NRW zu besichtigen. Die Ratinger Grünen setzen sich für eine solche innovative Umweltinitiative am Blauen See in Ratingen ein.

naturgut-ophoven-2016-1Nur ein paar Kilometer vom Chemiepark Leverkusen entfernt, erstrecken sich auf dem sechs Hektar großen Gelände eines alten Gutshofes diese idyllischen Teiche, Wiesen und Gärten. Im Vordergrund steht aber nicht der schöne Anblick eines Parks, sondern die Heranführung von Kindern und auch Erwachsenen an die komplexen Zusammenhänge der Umweltproblematik.

naturgut-ophoven-2016-3Dr. Kochanek bedauert, dass das Umweltbewusstsein stark zurück gegangen sei. Er will aber keine Debatten führen, sondern auf seine humorvolle Art die Menschen dort abholen, wo sie sind, um gemeinsam eine bessere Umwelt für uns alle zu schaffen.
Dr. Kochanek ist ein Beispiel dafür, was möglich ist: (mehr …)

Ein Riesenspaß

Christian Otto im "Race am Rhein" durch Erkrath. Foto: Peter Martin

Christian Otto im „Race am Rhein“ durch Erkrath. Foto: Peter Martin

Christian Otto, Ratsmitglied und Landtagskandidat der Ratinger Grünen nahm begeistert am Jedermann-Rennen Race-am-Rhein teil.
„Es hat einen Riesenspaß gemacht“ sagte er, wie auf dem Schnappschuss bei der Durchfahrt durch Erkrath nicht wirklich zu sehen ist. „Das Publikum war prima, nicht nur in Mettmann, auch am Europaring fanden sich applaudierende Radenthusiasten ein,“ so Christian Otto weiter.
Dem Eindruck entgegentretend, Grün führe hier locker vorneweg, gibt er zu: „Bei der Zeit ist noch Luft nach oben!“ Immerhin haben alle zwölf Grünen aus Düsseldorf und Ratingen die geforderte Mindestdurchschnitts- geschwindigkeit von 25 km/h auf der 46 km langen Runde trotz zweier herausfordernder Steigungen zum Teil deutlich überboten.

Demo in Köln gegen TTIP und Ceta

Vier von 55.000 v.l. Felix Gorris, Christian Otto, Jochen Petzschmann, Sabine Mischke

Vier von 55.000 v.l. Felix Gorris, Christian Otto, Jochen Petzschmann, Sabine Mischke

Am Samstag dem 17.09.2016 fand die Demo „Stop CETA und TTIP“ (u.a.) in Köln statt. Ein breites Bündnis von Organisationen (Liste hierzu unter  www.ttip-demo.de) hatte hierzu eingeladen. Laut Polizei mit 40 Tsd und laut Veranstalter mit 55 Tsd Teilnehmern.

Eine mächtige Demonstration mit beeindruckend vielen jungen Teilnehmern, berichtet Kreistagsmitglied Felix Gorris, wohl in der Erkenntnis, dass mit diesen Abkommen Fakten geschaffen werden sollen, welche mit unabsehbaren negativen Folgen weit in die Zukunft reichen. Zehn Ratinger Grüne reisten nach Köln und sagten: „Beeindruckend!“
Bei der Auftakt- und Abschlusskundgebung auf der Deutzer Werft fassten die ca. 20 Redner die bekannten und viele neue Fakten zu den umstittenen „Freihandelsabkommen“ zusammen welche tief, nicht mehr beeinflußbar und weitestgehend negativ in unsere sozialen und rechtlichen Strukturen eingreifen werden.