Antrag (BezA Lintorf): Geplante Sanierung Speestraße

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,

die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN beantragt zur nächsten Sitzung des Bezirksausschusses Ratingen-Lintorf/Breitscheid sowie nachfolgend StaMA, HAFA und RAT die Aufnahme des Tagesordnungspunktes

Geplante Sanierung Speestraße

In der letzten Sitzung des Bezirksauschusses Lintorf/Breitscheid kündigte die Verwaltung eine Deckensanierung der Speestraße an. Hier bitten wir um nähere Auskünfte darüber, wie die Deckensanierung mit Verbesserungen für den Fuß- und Radverkehr verbunden werden kann.

Es ergibt Sinn, die im Rahmen dieser Maßnahme möglichen Verbesserungen direkt durchzuführen, anstatt diese zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal anzugehen.

Insbesondere interessieren uns folgende Punkte:

  • Bleibt der Bereich des „Bürgersteigs“, auf dem Fuß- und Radweg verlaufen, gleich? Kann die Straße verbreitert und der Radverkehr komplett auf die Straße verlegt werden? Die gemeinsame Führung von Fuß- und Radverkehr ist stellenweise sehr unglücklich, da weder für die Fußgänger:innen noch für die Radfahrer:innen genügend Platz vorhanden ist, besonders wenn es im Gehwegbereich Außengastronomie gibt.
  • Wird bei der Deckensanierung die Pflasterung am Straßenrand entfernt? Der Radverkehr auf der Straße ist erlaubt, aber durch die Pflastersteine so unattraktiv, dass fast niemand diese Möglichkeit nutzt.
  • Kann die Höhe des Bordsteins auf 3 cm reduziert werden? Dies wäre eine Verbesserung für Rollstuhl- und Rollator-Nutzer:innen, die auch noch für sehbehinderte und blinde Verkehrsteilnehmer:innen akzeptabel ist.
  • Die Anlage eines dritten Zebrastreifens in der Mitte der Speestraße wäre sinnvoll, um die Querungen zu kanalisieren und sicherer zu machen, und zwar vor der Einfahrt zum Parkplatz vor REWE aus Richtung Süden kommend. Der Durchgang zwischen den parallel zur Straße angelegten Parkplätzen hinter REWE suggeriert lediglich eine Querungshilfe, ist aber keine.

Mit freundlichen Grüßen

Edeltraud Bell, 2. Stellv. Fraktionsvorsitzende

Sascha Buselmeier, Sachkundiger Bürger