Inklusive Beschulung in Schulentwicklungsplanung nachhaltig berücksichtigen

„Für die betroffenen Eltern und Kinder mit sonderpädagogischen Förderbedarf, die seit Oktober 2013 ein Recht auf die inklusive Beschulung ihrer Kinder haben, ist die Situation zum jetzigen Zeitpunkt eine große psychische Herausforderung.“ Sagt Barbara Esser, Ratsmitglied und Sprecherin für Schulpolitik der Ratingen Grünen.  Erst sehr spät erfahren sie, an welche der weiterführenden Ratinger Schulen ihr Kind inklusiv beschult werden kann und darf. Eine vorausschauende Planung würde allen Beteiligten (auch die Schulen und Lehrer), die Möglichkeit bieten, sich auch inhaltlich vorzubereiten um die Inklusion bestmöglich umsetzen zu können.

„Eine Sekundarschule und besonders eine Primusschule wären weitere wichtige Bausteine für ein inklusives Schulsystem,“  so Esser weiter.
Vor dem Hintergrund beantragen wir im kommenden Schulausschuss:

Die Verwaltung wird beauftragt, eine Vorlage zur Schulentwicklungsplanung zu erstellen, in der die inklusive Beschulung nachhaltig Berücksichtigung findet, um den
Inklusionsprozess in seiner Zielsetzung zu steuern.
Bei der Schulentwicklungsplanung soll sowohl die Option für die Sekundarschule als auch für die Primusschule eingeplant werden.

 

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