Konsequenter Baumschutz nur mit Baumschutzsatzung – GRÜNE sammeln Unterschriften auf dem Markt

Am Samstag vormittag ab 11 Uhr findet auf dem Marktplatz eine Unterschriftensammlung zur Wiedereinführung der Baumschutzsatzung statt. Die Ratinger GRÜNEN befürchten, dass ihr dementsprechender Antrag im Rat am 29.6. keine Mehrheit finden wird. „Außer uns GRÜNEN haben sich nur die SPD und DIE PARTEI dafür ausgesprochen“, sagt Annabell Fugmann, Mitglied im Umweltausschuss. Dabei habe sich der Wind gedreht, der Klimawandel sei allgemein anerkannt, Klimafolgenanpassung dringend notwendig und viele Menschen fordern weitreichendere Schritte von der Politik, führt die grüne Ratsfrau fort. Deshalb müsse man Bäume auch auf den privaten Grundstücken vor schneller Dezimierung durch den Klimawandel schützen. Viele Kommunen hätten das schon erkannt und Baumschutzsatzungen eingeführt. „Wenn es eine Satzung gibt, bedeutet das ja nicht, dass keine Bäume mehr gefällt werden dürfen“, sagt die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Edeltraud Bell. Bestandteil und Sinn einer Baumschutzsatzung wären Ersatzpflanzungen, wenn möglich auf der privaten oder einer öffentlichen Fläche, „damit kein Baum verloren geht“. So könnte auch verhindert werden, dass ohne konkreten Bauantrag im Vorfeld Bäume auf einem Grundstück gerodet werden, obwohl dadurch unter Umständen jahrhundertealte Bäume in kurzer Zeit verschwinden, ohne dass ein neuer Baum gepflanzt wird.

Die Petition kann auch im Internet unter anderem über die Seite der Grünen unterschrieben werden: http://chng.it/8fVMvnNW2C

Außerdem finden Sie unten noch eine Unterschriftenliste zum Ausdrucken und Sammeln, sowie den Antrag und die Pressemitteilung vom 20.05.

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