Bahnübergang „Am Stellwerk“ zurückbauen

Antrag zum TOP 13, Vorlage 304/2010 im StUmA am 10.2.11

Mit der Vorlage 304/2010 soll der Abschluss der notwendigen Planungsvereinbarungen zwischen der DB Netz AG und der Stadt Ratingen für die 2 Bahnübergänge der Kalkbahn

–        alte Lintorferstrasse

–        Junkernbusch

eingeleitet werden.

In einer 2. ergänzenden Vereinbarung soll der Rückbau des technisch nicht gesicherten Bahnübergangs „Am Stellwerk“ geregelt werden. Eine Schließung dieses Bahnübergangs setzt das Einvernehmen des Eigentümers der auf der südlichen Seite gelegenen privaten landwirtschaftlichen Fläche voraus.

Hierzu bitten wir die Verwaltung die folgenden Fragen zu beantworten:

  • hat die Verwaltung mit dem Eigentümer verhandelt?
  • wenn ja: mit welchem Ergebnis?
  • was plant die Verwaltung, wenn der Eigentümer den Rückbau des Bahnübergangs ablehnt?

Eine Regelung ist hier unabdingbar, da sonst die Anwohner weiterhin durch die sehr lauten und durchdringenden Pfeifsignale der Kalkbahn belästigt werden.

Mit freundlichen Grüßen

Für die Fraktion  BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN

Susanne Stocks                          Felix Gorris

-Fraktionsvorsitzende-                -Sprecher Stadtentwicklung und Umwelt-

Teile diesen Inhalt:

  1. Bernd Bastisch

    Interessant – und wo bleiben die Spaziergänger, die vom Poensgenpark in den Wald wollen ? Sehenden Auges und hörenden Ohres sind die Anwohner dort hingezogen (Strecke existiert ja nicht erst seit gestern, sondern seit 1903).

    Noch interessanter die Beschlussvorlage zum Übergang „Alte Lintorfer Str.“.
    Als Steuerzahler habe ich bereits die Brücke im Verlauf des Blyth-Valley-Rings mitfinanziert. Der marode Haushalt der Stadt Ratingen erlebt gerade einen Einbruch in Höhe der Kosten der Bezirkssportanlage. Würde mich nicht wundern, wenn die Bahn ihren Anteil am Bau der Brücke, bei Wiederherstellung eines Bahnübergangs, von der Stadt Ratingen zurückfordern würde.

Artikel kommentieren

* Pflichtfeld