Friedenstagebuch

sudhaus-koelnDas Friedenstagebuch

Reise durch Deutschland            Start: Montag, den 24.06.2013

1. Station: Köln

Wir sind schon am Sonntag zum Friedenshaus des Forums gefahren und haben auf dem Parkplatz vor dem Eingang übernachtet.
Als Christoph kommt, sind wir gerade auf und bereiten das Frühstück vor.
Im Eingang des Hauses haben wir schon unglaublich viele Kisten entdeckt. Hoffentlich müssen wir das nicht alles mitnehmen. Wir haben eine begrenzte Zuladekapazität und außerdem müssen wir uns noch im Womo bewegen können, ohne erst alles nach draußen räumen zu müssen.

Schließlich packen wir tatsächlich fast alles mit filigraner Technik in die Lücken unseres Wohnmobils. Ob wir auch alles wiederfinden, ist noch ungewiss.

Dann geht’s los auf die berühmteste Konsumschneise in Köln, auf die Schildergasse.
Da ist schon um 10.00 Uhr gefühlt eine Demo unterwegs.
Unglaubliche Menschenmengen tummeln sich an einem heiligen Montag
regulärer Arbeitstag ! – entspannt durch die Innenstadt.
Köln ist halt anders. Den scheinbar Arbeitslosen geht es aber gut.

Endlich haben wir vor dem Mobil alles aufgebaut und Christoph ruft das Team des Forums zusammen. Wir stehen im Kreis, wie eine Handballmannschaft vor dem Pokalspiel und Heinz  hält als Trainer noch mal eine Motivationsrede, nur nicht so laut.
Daraufhin stürzen sich die gelbgewandeten „Friedeslobbyisten“ auf die Kölner, um sie von der notwendigen Friedensarbeit zu überzeugen.
Ich verziehe mich ins Wohnmobil, um den stärkenden Friedenskaffee aus Kolumbien zu kochen.
Dabei stelle ich fest, dass sich auf der Rückseite unseres bunten Friedenswohnmobils, Kölntouristen mit dem Friedens-Womo als Hintergrund ablichten lassen.

Die Presse erscheint, Foto´s werden geschossen, Interview, Unterschriften, Pressemappe, Aufregung, der Stand ist voll. Unerwartet scheint die Sonne, na bitte!
Die Vorhersage lautete Dauerregen.
Da hatte wohl jemand gute Beziehungen nach ganz oben.

13.30 Uhr, wir haben wieder alles im Mobil verpackt und fahren mit Marina nach Bonn.

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