GRÜNE: Kreis Mettmann soll sicherer Hafen für Geflüchtete werden

Auf Antrag der GRÜNEN Fraktion im Kreistag wurde die Resolution ‘Sichere Häfen‘ einstimmig im letzten Kreisausschuss angenommen. Damit erklären sich die Städte bereit, unabhängig von der Verteilung durch die Bundesregierung, besonders schutzbedürftige geflüchtete Menschen zusätzlich aufzunehmen.

„Wir freuen uns über die parteiübergreifende Zustimmung zu unserem Antrag. Damit setzen wir ein Signal und ermuntern die kreisangehörigen Städte endlich zu handeln und die Schutzsuchenden aus den Flüchtlingslagern, in denen sie unter unmenschlichen Bedingungen leben, herauszuholenden,“ ist  Martina Köster-Flashar, stellvertretende Fraktionsvorsitzende und Landratskandidaten der GRÜNEN im Kreis sicher. „Kommunen können im Sinne der kommunalen Selbstverwaltung entscheiden, ob sie geflüchtete Menschen aufnehmen wollen und somit Menschenleben retten.“

Mit dem Antrag der GRÜNEN, welcher nun in der Sitzung am 22. Juni zur Abstimmung vorgelegt wird, bittet der Kreistag die bisher nicht diesem Bündnis beigetreten kreisangehörigen Städte, sich ebenfalls für die Aufnahme von Menschen aus den Flüchtlingslagern in Griechenland einzusetzen, Plätze für Geflüchtete bereitzustellen und sich dem ‘Bündnis Sicherer Häfen‘ anzuschließen.

„Die Corona-Krise hat uns gezeigt, wie solidarisch wir im Umgang miteinander sein können, und das sollte nicht an Grenzen enden“, so Schabestan Gafori, sachkundige Bürgerin im Ausschuss für Ordnungsangelegenheiten und Verbraucherschutz.

Alle weiteren Informationen rund um die politischen Aktivitäten der GRÜNEN Kreistagsfraktion sind online abrufbar unter https://gruene-kreis-mettmann.de/

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