Elizabeth Yeboah für den Helene-Weber-Preis nominiert

Freudig überrascht erfuhren wir heute vormittag, dass unsere Fraktionskollegin Ratsmitglied Elizabeth Yeboah für den Helene-Weber-Preis nominiert wurde – siehe unten angefügte Pressemitteilung.
Der Helene-Weber-Preis ist eine Auszeichnung für Frauen, die sich auf kommunaler Ebene politisch engagieren.
Weitergehende Informationen finden Sie u.a. hier:
https://www.frauen-macht-politik.de/helene-weber-preis/helene-weber-netzwerk.html

Pressemitteilung

Elizabeth Yeboah nominiert für den Helene Weber Preis

Dr. phil.  Pierrette Herzberger-Fofana
Mitglied des Europäischen Parlaments (MdEP) zur Person von Elizabeth Yeboah:

Ihre Stationen auf dem Weg zu ihrer heutigen Heimatstadt Ratingen wurden unter anderem durch ihre Fluchterfahrungen geformt. Das Verlassen ihres Heimatlandes Kamerun, die Anfangszeit in einer Geflüchtetenunterkunft in Deutschland und die kontinuierliche Integration neuer Erlebnisse und Erkenntnisse haben sie sehr geprägt.

Einerseits gab es viele Herausforderungen, andererseits eröffneten sich schon dort Möglichkeiten pro aktiv an ihrer eigenen Position und Lebenswirklichkeit mitzuwirken. Rückblickend war dies der Beginn ihrer politischen Karriere. Als Person, die von mehreren Diskriminierungs-formen betroffen ist, hatte sie immer den Anspruch, sich jenseits von Äußerlichkeiten (sei es Geschlecht, Herkunft, Klasse etc.) zu vernetzen und genauso ehrgeizig wie strukturiert dazu beizutragen, dass Vorurteile und Ungerechtigkeit in unserer Gesellschaft abgebaut werden.

Ihr Mandat nimmt sie in erster Linie als Verantwortung gegenüber den Bürgerinnen und Bürgern wahr. Durch die Übernahme dieser Verantwortung jedoch wurden ihre eigenen Fähigkeiten ständig erweitert, welches sie vor allem jungen politikinteressierten Menschen vermitteln möchte. Durch ihren Lebensweg und ihre verschiedenen kulturellen Kenntnisse bringt sie einen weiteren Blickwinkel und andere Perspektiven für die kommunalpolitische Ebene mit, die sie ihren Parteikolleginnen aber auch den Bürgerinnen und Bürgern gerne zur Verfügung stellt. Gerade vor dem Hintergrund der Agenda 2030 und der Übernahme globaler Verantwortung in den Kommunen, rücken multiperspektivische Ansätze und Vielfaltskompetenzen mehr in den Fokus. Es ist wichtig, dass möglichst viele Menschen – ortsansässig sowie zugezogen – aus verschiedenen Lebensbereichen ihre Sichtweisen in die Kommunalpolitik einbringen, um gemeinsam nach Lösungen zu suchen.

Ihre Aufgabe sah sie bisher in den Bereichen Soziales, Integration und Bildung. Die Sensibilisierung von Geflüchteten, was ihre Rechte, Möglichkeiten zum eigenen Schutz, aber auch was ihre Pflichten anbelangt (sie spricht 6 Sprachen) war für sie besonders wichtig.

Elizabeth Yeboah ist seit 2009 gewähltes Ratsmitglied der Stadt Ratingen für Bündnis 90 / Die Grünen.
Beruflich ist sie als Projektkoordinatorin bei TANG tätig (The African Network of Germany).

Sie ist verheiratet und hat 3 Kinder.

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Seit 2009 würdigt und stärkt der Helene Weber-Preis ehrenamtliche kommunale Mandatsträgerinnen, die sich durch herausragendes Engagement hervorgetan haben. Der Preis wird bundesweit ausgeschrieben und ehrenamtliche Kommunalpolitikerinnen können von den Abgeordneten des deutschen Bundestags vorgeschlagen werden. Die Preisträgerinnen werden von einer unabhängigen Jury, das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) vorsitzt und mit Vertreter*innen von politischen Stiftungen, der kommunalen Spitzenverbände und des deutschen Frauenrates sowie mit einer Helene Weber-Preisträgerin besetzt ist, ausgewählt. 

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