Martin Tönnes Grüne Ratingen: Lärmaktionsplanung verbessern

Martin Tönnes, Grüne Ratingen: Lärmaktionsplanung verbessern

Grüne: Lärm macht krank

Martin Tönnes: „Dauerhafter Lärm schadet der Gesundheit!“

„Dauerhafter Lärm schadet der Gesundheit,“ sagt Martin Tönnes, grüner Bürgermeisterkandidat in Ratingen, „bereits durch den in Ratingen besonders relevanten Fluglärm erhöht sich bei dauernder Belastung der Wohnungdas Risiko, an einer Herz-Kreislaufkrankheit zu erkranken.“
Derzeit legt die Verwaltung einen Lärmaktionsplan den einzelnen Gremien vor. Die Verwaltung kommt hierbei zu dem Ergebnis, dass in Ratingen nur punktuell in sieben sog. „Lärmbrennpunkten“ ein Handlungsbedarf bestehen würde. Martin Tönnes weiter: „Jeder Bürger und jede Bürgerin in Ratingen erlebt eine andere Realität, weil der Fluglärm in Tiefenbroich, weil der Bahnlärm an der Güterzugstrecke in West oder Verkehrslärm an den Hauptverkehrsstraßen insgesamt ein flächendeckendes Problem in unserer Stadt darstellt. Besonders gesundheitsschädlich wird es dort wo sich mehrere Lärmquellen überlagern wie zum Beispiel in Tiefenbroich an der Sohlstättenstraße. Solange der Lärmaktionsplan nicht die tatsächliche Belastung an Lärm durch eine Überlagerung der Lärmquellen darstellt, geht der vorgelegte Lärmaktionsplanung an dem Schutz der Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger in unserer Stadt vorbei. „

Die Betroffenheitskarte zur Stufe 2 der Umgebungslärmrichtlinie stellt für die Stadt Ratingen sieben „Lärmbrennpunkte“ dar, obwohl die tatsächlichen Lärmbelastungen bei einer Überlagerung der unterschiedlichen Lärmquellen eine deutlich höhere und voraussichtlich flächendeckende Lärmbelastung für die Bürgerinnen und Bürger in Ratingen ergeben würde, so die Grüne Fraktion.

Christian Otto, umweltpolitscher Sprecher der Grünen Fraktion ergänzt: „Wir beantragen nun, die Erstellung eines Lärmaktionsplans, der den gesetzlich vorgesehenen Ermessensspielraum nutzt und ermittelt, wie sich der Lärm realistisch in Summe im Stadtgebiet verteilt. Auf dieser Basis Maßnahmen zur Reduzierung des Lärms und Prioritäten für die Umsetzung dieser Maßnahmen dargestellt werden.“

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