Grüne: Solarpflicht bei Neubauten


Bestehende Anreize reichen nicht mehr aus!
„Angesichts der Klimakrise und aktuell vor dem Hintergrund der Gasversorgungskrise halten wir es für geboten, eine Solarpflicht in der Kommune bei Neubauten einzuführen“, sagt Edeltraud Bell, umweltpolitische Sprecherin der Grünen Fraktion im Stadtrat. „Dies sollte schnellstmöglich schon im Vorgriff zu den Plänen der Landesregierung – 2023 für öffentliche Gebäude und 2025 für private Gebäude – geschehen.“

Anreize wie der WATTbewerb und die städtische Förderung für die Errichtung von PV-Anlagen und Speicherbatterien haben bereits dazu beigetragen, die Sonnenenergie im Bestand und für den Neubau zu nutzen, so die Ratinger Grünen.

„Das reicht nicht mehr aus“, ergänzt Christian Otto, Fraktionsvorsitzender, „Die Nutzung der Sonnenenergie muss Standard und schon beim Verkauf von Baugrundstücken vertraglich vereinbart werden. Eine Ausnahme kann es nur geben, wenn eine andere erneuerbare Energiequelle wie die Geothermie nachgewiesen wird.“ Die Grünen sehen Private und die Stadt Ratingen bei eigenen Gebäuden sowie dem Verkauf von Baugrundstücken bzw. der Vergabe von Erbbaurechten in der Pflicht. Im Umweltausschuss am 07.09.2022 beantragt die Grüne Fraktion die Einführung einer Solarpflicht für Neubauten.

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