Lintorfer Grüne: Sicherheit und Komfort für Fußverkehr und Radfahrende an den Landstraßen

„Welche Ergebnisse wurden erzielt?“ fragen die Grünen im nächsten Bezirksausschuss Lintorf/Breitscheid am 28.10.2021 nach. „Die Fraktionen hatten sich für Querungshilfen an der Mülheimer und an der Krummenweger Straße ausgesprochen,“ sagt Edeltraud Bell, grünes Ratsmitglied und Sprecherin im Bezirksausschuss. „Im Sommer sollten laut Auskunft der Verwaltung Gespräche mit dem Landesbetrieb Straßen auch zu diesem Thema geführt werden,“ so Edeltraud Bell weiter. Es geht um mehr Sicherheit für Fußgänger*innen am Wanderparkplatz „Am trockenen Stiefel“, am Restaurant Jat Jük, „Am Kiefernhain“ (kreuzender Radweg), „An der Grenze“ (Bushaltestelle) und „An den Hanten“ (Wanderparkplatz, Zugang zum Wald). Weiterhin sollte auf Anregung der GRÜNEN Fraktion der Bau eines südlichen Radwegs an der Krummenweger Straße bei Straßen NRW angesprochen werden.

„Darüber hinaus setzen wir uns für die Sanierung des Radwegs entlang der L 139 Kalkumer Straße ein,“ ergänzt Isabella Kappner, grüne Ratsfrau aus Lintorf. Den Radweg entlang der Kalkumer Straße von Lintorf nach Angermund sehen die Grünen in einem unzumutbaren Zustand. Durch Wurzeln wölbt sich der Radweg an vielen Stellen, so dass eine Holperstrecke entstanden ist, die nicht dem Qualitätsstandard eines komfortablen und sicheren Radwegs entspricht. An einigen Stellen wurden Reparaturen durchgeführt, aber dieses Flickwerk ist nicht zufriedenstellend. Auch wird der Radweg ab der Einmündung Kalkstraße durch den Wald geführt, was die soziale Kontrolle erschwert und von vielen Bürger*innen bei Dunkelheit als Angstraum empfunden wird. Dieser Radweg wird nicht nur zu Freizeitzwecken genutzt, sondern ist vor allem im Berufsverkehr die direkte Anbindung an den Nachbarort Angermund und dem dortigen S-Bahnhaltepunkt.

„Wenn wir eine Verkehrswende möchten, müssen wir auch die Infrastruktur dafür schaffen,“ unterstreicht Isabella Kappner.
„Daher sehen wir eine hohe Priorität, diesen Radweg zu sanieren und beantragen, dass die Stadt Ratingen diesbezüglich Gespräche mit Straßen NRW aufnimmt,“ fährt Edeltraud Bell fort, „Wir möchten erreichen, dass die Stadt im Sinne einer schnelleren Umsetzung der Radwegsanierung in Vorleistung geht, analog zu der jetzt beginnenden Sanierung des Radwegs an der L 239 Fritz-Bauer-Straße.“

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