Gespräche zur Zukunft des St. Marien Krankenhaus führen

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,

bereits seit Anfang August war die Geburtshilfestation im St. Marien Krankenhaus geschlossen, begründet wurde dies mit anhaltendem Hebammenmangel sowie zu geringen Anmeldungen. Nun wurde bekannt, dass die Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe komplett geschlossen bleibt. Damit sind in Ratingen selbst nur noch Hausgeburten möglich.

Die antragstellenden Fraktionen bedauern diese Entscheidung sehr; verliert Ratingen damit doch eine wichtige und renommierte medizinische Leistung innerhalb des Stadtgebietes. Gleichzeitig sorgen sich die Fraktionen insgesamt um die Zukunft des Krankenhauses und so auch um die gesamtmedizinische Versorgung vor Ort.

Wir bitten den Bürgermeister daher…

  • Zeitnah das Gespräch mit der Geschäftsleitung und den Trägern des St. Marien Krankenhauses zu suchen.
  • Dabei soll konkret die Schließung der Geburtshilfe thematisiert werden und darüber hinaus soll die grundsätzliche Zukunftssicherung eines breiten ortsnahen (akut)medizinischen gynäkologischen Angebotes für Ratingen erfragt werden.
  • Der Stadtrat ist zeitnah über die Gesprächsergebnisse zu informieren.

Mit freundlichen Grüßen

Stefan Heins, CDU-Fraktion
Christian Otto Fraktion B´90/GRÜNE
Rainer Vogt, Fraktion BU
Rosa-Maria Kaleja, SPD-Fraktion
Dr. Markus Sondermann, FDP-Fraktion

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