GRÜNE und CDU setzen sich für bessere Instandhaltung stark genutzter Radwege ein 

Eine gut ausgebaute und verlässliche Radinfrastruktur ist ein zentraler Bestandteil moderner Mobilität. Damit Radfahren im Alltag sicher, komfortabel und attraktiv bleibt, setzen sich die Fraktionen der GRÜNEN und der CDU nun gemeinsam für zusätzliche Investitionen in die Instandsetzung stark frequentierter Radwege im Stadtgebiet ein. Beide Fraktionen haben einen entsprechenden Antrag für die Haushaltsberatungen im Haupt- und Finanzausschuss sowie im Rat eingebracht. 

Ratingen ist Mitglied der „Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte in NRW“ und verfolgt damit das Ziel, den Radverkehr konsequent zu fördern. Aus Sicht der beiden Fraktionen gehört dazu nicht nur der Neubau von Infrastruktur, sondern insbesondere auch die regelmäßige Pflege und rechtzeitige Instandsetzung bestehender Radwege.  

„Wer den Radverkehr stärken will, muss auch dafür sorgen, dass vorhandene Wege dauerhaft in einem guten Zustand bleiben. Gerade stark genutzte Verbindungen zwischen den Stadtteilen sind für viele Menschen Teil ihrer täglichen Wege zur Arbeit, zur Schule oder zum Einkaufen. Eine gute Radinfrastruktur endet deshalb nicht beim Neubau – sie muss auch konsequent gepflegt und rechtzeitig instandgesetzt werden. Hier dürfen Schäden oder Komforteinbußen nicht über Jahre bestehen bleiben“, erklärt Stefan Heins, Vorsitzender der CDU-Fraktion. 

Bisher werden Radwege häufig im Zuge von Straßendeckensanierungen mit erneuert. Das habe sich grundsätzlich bewährt, reiche jedoch nicht immer aus. In der Praxis zeige sich, dass auch unabhängig von solchen Maßnahmen punktueller Handlungsbedarf entstehen kann, insbesondere bei stark frequentierten Strecken.  

Deshalb schlagen die Fraktionen vor, im Haushalt für die Jahre 2026 und 2027 jeweils zusätzliche Mittel in Höhe von 100.000 Euro bereitzustellen. Damit sollen notwendige Sanierungen und Optimierungen bestehender Radwege finanziert werden können, auch dann, wenn keine gleichzeitige Straßensanierung vorgesehen ist.  

„Eine moderne Verkehrspolitik braucht einen realistischen Blick auf den Alltag der Menschen. Viele Bürgerinnen und Bürger nutzen das Fahrrad regelmäßig – ob für kurze Wege im Stadtteil , dem Weg zur Arbeit oder für längere Verbindungen zwischen den Ortsteilen. Da wir diese Entwicklung unterstützen wollen, müssen wir dafür sorgen, dass die Infrastruktur zuverlässig funktioniert und gut instandgehalten wird“, ergänzt Ute Meier, Fraktionsvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen. „Leider sind gerade einige stark frequentierte Radwege in keinem guten Zustand. Wir haben die Anregungen des ADFC aufgenommen und hier einige der wichtigsten Radwege in den Blick genommen.“ 

Im Rahmen des Antrags soll die Verwaltung insbesondere prüfen, ob mehrere stark genutzte Streckenabschnitte zeitnah optimiert oder saniert werden können. Dazu zählen unter anderem die Querung der Mülheimer Straße vor der Abfahrt „Blauer See“, die Homberger Straße zwischen Edeka und dem Ortsausgang Richtung Homberg sowie der Abschnitt der Düsseldorfer Straße vom Busbahnhof Mitte bis zum Ortsausgang.  

Beide Fraktionen betonen, dass Mobilität ein zentrales Zukunftsthema für die Stadtentwicklung ist und eine gut funktionierende Infrastruktur für alle Verkehrsteilnehmer wichtig bleibt. 

„Mobilität ist ein Schlüsselthema für die Lebensqualität in unserer Stadt. Wenn es darum geht, sichere und verlässliche Infrastruktur zu schaffen, ist es sinnvoll, gemeinsam Verantwortung zu übernehmen. Der Antrag zeigt, dass CDU und Grüne bei wichtigen Zukunftsfragen der Mobilität fraktionsübergreifend zusammenarbeiten und konkrete Verbesserungen für die Menschen in Ratingen erreichen wollen“, erklären Ute Meier und Stefan Heins gemeinsam.