Ratingen

NaturGut Ophoven: Vorbild für den Blauen See?

naturgut-ophoven-2016-2Ein Bachlauf, ein kleiner Teich, ein sumpfiges Gelände, Bäume, Sträucher, Blüten, Vogelgezwitscher, überall summen und brummen Insekten. Die Sonne scheint auf ein verworrenes Gestrüpp, daneben der schöne glatte englische Rasen.

„Das Gestrüpp ist voller Leben, während der so geliebte Rasen tot ist“, erklärt Dr. Hans-Martin Kochanek, Leiter des NaturGutes Ophoven. Am Samstag, dem 24.09., reisten Ratinger Grüne nach Leverkusen-Opladen, um das größte Umweltbildungszentrum in NRW zu besichtigen. Die Ratinger Grünen setzen sich für eine solche innovative Umweltinitiative am Blauen See in Ratingen ein.

naturgut-ophoven-2016-1Nur ein paar Kilometer vom Chemiepark Leverkusen entfernt, erstrecken sich auf dem sechs Hektar großen Gelände eines alten Gutshofes diese idyllischen Teiche, Wiesen und Gärten. Im Vordergrund steht aber nicht der schöne Anblick eines Parks, sondern die Heranführung von Kindern und auch Erwachsenen an die komplexen Zusammenhänge der Umweltproblematik.

naturgut-ophoven-2016-3Dr. Kochanek bedauert, dass das Umweltbewusstsein stark zurück gegangen sei. Er will aber keine Debatten führen, sondern auf seine humorvolle Art die Menschen dort abholen, wo sie sind, um gemeinsam eine bessere Umwelt für uns alle zu schaffen.
Dr. Kochanek ist ein Beispiel dafür, was möglich ist: (mehr …)

Widerstand gegen TTIP und CETA: Leuchtturm zivilgesellschaftlicher Demokratie

Anton-Hofreiter-by-Stefan-KaminskiZur heutigen Vorstellung des Bündnisses „CETA und TTIP stoppen“ und den bundesweiten Demonstrationen am 17. September erklärt Anton Hofreiter, Fraktionsvorsitzender:

Der breite Widerstand gegen TTIP und CETA ist ein Leuchtturm zivilgesellschaftlicher Demokratie in unserem Land. Die Menschen wollen nicht länger eine ungezügelte Globalisierung akzeptieren, die nur wenigen nutzt. Sie kämpfen darum, das Primat der Politik zurückzugewinnen. Wir Grüne werden uns an den bundesweiten Demonstrationen beteiligen.

Sigmar Gabriels Seifenoper „Gutes Abkommen, schlechtes Abkommen“ ist eine Farce. Von CETA profitieren genau wie von TTIP nur die Großkonzerne. Rechtstaatliche Standards und  Umwelt- und Verbraucherschutz werden auf dem Freihandelsaltar geopfert. Die SPD muss CETA ablehnen, sonst macht sie sich unglaubwürdig.

Landesnaturschutzgesetz

Felix-Gorris-Kreistagsmitglied

Kreistagsmitglied Felix Gorris

Pressemitteilung zum neuen Landesnaturschutzgesetz 30.7.2016

Die Grünen im Kreistag Mettmann begrüßen ausdrücklich das neue Landesnaturschutzgesetz

Die Landesregierung wird nach der Sommerpause das neue Landes – Naturschutzgesetz verabschieden. Die Kreistagsmitglieder von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN begrüßen das neue Gesetz uneingeschränkt und haben die Landtagsabgeordneten aufgefordert, das ausgewogene und alle Interessen berücksichtigende neue Landesnaturschutzgesetz in der vorliegenden Form zu verabschieden.

Die Notwendigkeit für dieses Gesetz ergibt sich unter anderem daraus, dass das zu ersetzende bisherige Landschaftsgesetz beim Schutz der Natur auf vielen Ebenen versagt hat und deshalb dringend der Revision bedarf. Ein Beispiel sind die dramatischen, unwiederbringlichen Verluste bei der heimischen Flora und Fauna. Die aktuelle „Rote Liste“ weist 45% der heimischen Tier, Pflanzen und Pilze als gefährdet, vom Aussterben bedroht oder bereits als ausgestorben aus.

So soll das neue Gesetz u.a. die zukünftige Umwandlung von Grünland in Ackerland einschränken.

Da die „modernen“ Äcker tot gespritzt und gedüngt sind, ist der Erhalt wenigstens noch des Grünlandes als Lebensraum für die wenigen noch existierenden heimischen Tiere und Pflanzen unbedingt erforderlich. Verzweifelte Versuche aus der Bevölkerung über Blühstreifen und -wiesen die Reste der heimischen Flora und Fauna zu retten können das Problem alleine nicht lösen.

„Hier sind die klaren gesetzlichen Regelungen des neuen Gesetzes zum Schutz der noch vorhandenen Naturbestände dringend erforderlich“ sagt Felix Gorris, umweltpolitischer Sprecher der Kreistagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN.

Die Stärkung der bisherigen Beiräte in der neuen Form als Naturschutzbeiräte ist ebenso zu begrüßen, da (mehr …)

Umweltbildung am Blauen See

Edeltraud Bell

Edeltraud Bell

Am kommenden Donnerstag berät der Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt zusammen mit dem Bezirksausschuss Mitte das Ergebnis der Umsetzungsstudie zum Blauen See.
„Wir begrüßen die positive Beurteilung unseres Vorschlags zu einem Umweltbildungszentrum,“ sagt Edeltraud Bell, Mitglied im Stadtentwicklungsausschuss. „Priorität haben bei uns der Landschafts- und Naturschutz, so legen wir sehr viel Wert darauf, dass auf dem Gelände keine weiteren Flächen versiegelt werden.“ Nach Meinung der Grünen Fraktion lässt sich ein Umweltbildungszentrum hervorragend mit einigen bestehenden Angeboten wie der Naturbühne, Bootsverleih und Waldcafé zusammen führen. Zudem biete die Lage im Wald viele weitere ergänzende Möglichkeiten der Umweltbildung, so z.B. die der Waldpädagogik.
Einen reinen Freizeitpark (mehr …)

Keine Elektrotankstellen in Ratingen?

SPD CDU FDP Ratingen wollen keine Elektrotankstellen für E-Bikes in Ratingen

SPD CDU FDP Ratingen wollen keine Elektrotankstellen für E-Bikes in Ratingen

Pressemitteilung

In seltener Eintracht stimmten die Grünen gemeinsam mit der BU im Homberger Bezirksausschuss am Donnerstag für die Errichtung von Elektrotankstellen. Während die BU sich zunächst nur für Elektroautos einsetzte, zielte der Grünen-Antrag darauf, diese Möglichkeiten auch für e-Bikes und Pedelecs zum Laden der Akkus anzubieten. Beide Anträge fanden bei CDU, SPD und FDP keine Gnade und wurden abgelehnt. Dabei sollte doch Bürgermeister Pesch lediglich gebeten werden, sich bei den Stadtwerken für diese Thematik einzusetzen.

Bei Hermann Pöhling, Homberger und Fraktionsvorsitzender von Bündnis 90 / Die Grünen in Ratingen, stieß das Verhalten auf  Unverständnis: „Im Kreis Mettmann gibt es immer mehr Stationen, an denen Fahrradfahrer ihr E-Bike aufladen können. Nur in Ratingen soll das nicht gehen?“ So ruhen seine Hoffnungen auf dem Integrierten Klimaschutzkonzept, das unter Mitwirkung der Bürgerschaft erstellt wird. Dort werden u.a. Fragen aus dem Bereich der Mobilität gestellt, z.B. was ist mit Ladestationen für E-Bikes/ Elektroautos im Stadtgebiet, und hoffentlich auch beantwortet.

 

Goldhamster in die Goldkuhle?

In der Sitzung des Bezirksausschusses Hösel/Eggerscheidt am Dienstag stimmte lediglich der Grüne Vertreter Marius Vennemann für die Realisierung von gefördertem Wohnraum auf dem Gelände der ehemaligen Goldkuhle, neu „Östlich Bahnhofstraße/Hugenpoeter Busch“ genannt. „Es sollte doch wohl möglich sein, bei derzeit 150 geplanten Wohneinheiten auf mehr als 24.000 m² Fläche eine gute Mischung an Wohnangeboten zu realisieren,“ sagt Marius Vennemann.

Die Grünen fordern die Schaffung von altersgerechtem, barrierefreiem und vor allem bezahlbarem Wohnraum. „Dazu gehören 30% gefördert,“ ergänzt Christian Otto, planungspolitischer Sprecher der Grünen Fraktion, „es gilt, (mehr …)

Erheben Sie Ihren Einwand gegen mehr Fluglärm!

FluglaermplakatMotiv

Stoppt mehr Fluglärm!

Den ohnehin bereits Fluglärm geplagten Ratingerinnen und Ratingern droht besonders in Hösel, Lintorf und Tiefenbroich eine erhebliche Erhöhung und damit verbundene Mehrbelastung von bis zu 36% an Flügen. Grund: der Flughafen Düsseldorf möchte seine Kapazitäten deutlich auf bis zu 60 Flügen pro Stunde erweitern.
Den entsprechenden Antrag auf Erteilung eines Planfeststellungsbeschlusses stellte der Flughafen am 16.02.2016 beim Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen als zuständige Planfeststellungsbehörde.

In diese Antragsunterlagen können Ratinger Bürgerinnen und Bürger nun Einsicht nehmen und ihre Einwände aussprechen. Von Mittwoch, 25. Mai, bis einschließlich Freitag, 24. Juni 2016, werden die Antragsunterlagen des Flughafens im Verwaltungsgebäude Stadionring 17, 2. Etage, Amt für Stadtplanung, Vermessung und Bauordnung, öffentlich ausgelegt (Öffnungszeiten: montags bis mittwochs: 08.30 bis 16.00 Uhr, donnerstags: 08.30 bis 18.00 Uhr, freitags: 08.30 bis 12.00 Uhr).

So funktioniert es auch von zu Hause:
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GRÜNE veranstalten Bahnhofsfest im Ostbahnhof

Grünes-Bahnhofsfest-Ratingen-Ost-2016Sonntag, den 22.05.2015 von 15:00 bis 17:00 Uhr

Unter dem Motto: “ Der Bahnhof im Dornröschenschlaf, wer küsst ihn wach?”, veranstalten die GRÜNEN am Sonntag, den 22.05.2016 von 15:00 bis 17:00 Uhr ein Bahnhofsfest in der Schalterhalle. Bei Kaffee, Kuchen und Live-Musik gibt es nützliche Informationen zu unserem  Bahnhof. Dazu kommt eine Power-Point-Präsentation mit schmucken Beispielen  aus der Region, die zeigen, wie fast baugleiche Bahnhofsgebäude attraktiv umgebaut und z.B. als „Kulturbahnhöfe“ genutzt werden.
Mehr als 6000 Menschen durchlaufen täglich den Ratinger Ostbahnhof. Als Eingangstor zu Ratingen an der Schnittstelle zwischen Ratingen Ost und Ratingen Mitte kommt diesem Gebäude eine große Bedeutung zu.

“Wenn man mal andere Kulturbahnhöfe gesehen hat, kommen einem für Ratingen viele Ideen,” so Mareike Wingerath , Vorsitzende der Grünen. “Die Stadt sucht seit vielen Jahren nach Investor*innen. „Wir warten nicht bis dä Prinz kütt, das hat schon im (mehr …)

Umdenken nötig!

Ratingen-oestlich-SchoellersfeldPressemitteilung

Dazu will die Grünen-Fraktion mit einem Antrag zur von der Verwaltung vorgeschlagenen Ausweisung weiterer Gewerbeflächen im neuen Regionalplan anregen.

Der Entwurf des neuen Landesentwicklungsplans sieht als Grundsatz der Raumordnung eine Reduzierung des Flächenverbrauchs auf täglich 5 ha, langfristig auf Netto Null vor. „Das sehen wir als Verpflichtung, bei Ausweisung neuer Flächen eine Abwägung vorzunehmen!“ sagt Christian Otto, Sprecher für Stadtentwicklung, und fordert: „Wir wollen wissen, welche gewerblich nutzbare Flächen brachliegen, wo sie sich im Stadtgebiet befinden und welche Gründe die Nutzung verhindern.“

Die letzte Aufstellung dieser Art stamme aus dem Jahr 2006, so der Fraktionsvorsitzende Hermann Pöhling, der die vorgeschlagene Fläche „Östlich Schöllersfeld“ in Homberg rundweg ablehnt. Pöhling führt aus: „Landwirtschaftlich nutzbare Flächen, wie auch die von der Verwaltung ins Spiel gebrachte Fläche in Lintorf, (mehr …)